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Auffällige Preisveränderungen im Juli
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die auffälligsten Preisveränderungen ausgewählter Waren und Dienstleistungen.
Die Preisentwicklung häufig gekaufter Produkte können Sie auch in unserem Preismonitor beobachten.
Wenn Sie wissen möchten, wie sich die Preise für alle Gütergruppen entwickelt haben, schauen Sie in unser Preis-Kaleidoskop.
Wenn Sie wissen möchten, wie sehr Ihre persönliche Teuerungsrate von der amtlichen abweicht, testen Sie unseren "Persönlichen Inflationsrechner".
IM FOKUS vom 10.08.2016
Zahl der ABC-Schützen zuletzt nur leicht gesunken
In den ersten Bundesländern hat nach den Sommerferien wieder die Schule begonnen. Bis Mitte September werden hunderttausende Erstklässler ihren ersten Schultag erleben. Im zurückliegenden Schuljahr 2015/2016 kamen nach vorläufigen Ergebnissen in Deutschland rund 709 000 Kinder in die Schule. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der ABC-Schützen um 0,3 %.
Die Zahl der Einschulungen ging damit weniger stark zurück, als es nach den Bevölkerungszahlen Ende 2014 zu erwarten war. Davon ausgehend gab es Ende 2014 bundesweit 2,8 % weniger Kinder im einschulungsrelevanten Alter als im Vorjahr. Eine Ursache für den gebremsten Rückgang der Einschulungszahlen dürfte die verstärkte Zuwanderung im Jahr 2015 gewesen sein.
Insgesamt ist die Zahl der Einschulungen in den vergangenen Jahren aufgrund des demografischen Wandels allerdings stark zurückgegangen: So kamen im Schuljahr 2005/2006 noch rund 822 000 Kinder in die Schule. Im Vergleich dazu sank die Zahl der Einschulungen 2015/2016 um 14 %.
IM FOKUS vom 25.07.2016
Außenhandel: Türkei wichtiges Abnehmerland für Kraftfahrzeuge und Maschinen
Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei befürchten deutsche Unternehmen nun auch Auswirkungen auf den Außenhandel. Vor allem für die Automobilindustrie und den Maschinenbau ist die Türkei ein wichtiges Abnehmerland.
Im Jahr 2015 gehörte die Türkei zu den 20 wichtigsten Handelspartnern Deutschlands: Nach vorläufigen Ergebnissen wurden zwischen den beiden Staaten insgesamt Waren im Wert von 36,9 Milliarden Euro gehandelt. Die Exporte aus Deutschland beliefen sich dabei auf 22,4 Milliarden Euro. Damit lag die Türkei bei den größten Abnehmerländern noch vor Staaten wie Russland, Südkorea oder Japan.
Zu den wichtigsten Exportgütern zählten Kraftwagen- und Kraftwagenteile (6,4 Milliarden Euro) sowie Maschinen (4,3 Milliarden Euro). Der Anteil der deutschen Exporte dieser beiden Gütergruppen in die Türkei machte jeweils rund 3 % der deutschen Gesamtausfuhren dieser Güter aus. Die Importe aus der Türkei beliefen sich auf rund 14,5 Milliarden Euro. Mit Abstand das wichtigste Importgut war Bekleidung (3,3 Milliarden Euro).
WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen
An den amtlichen Bevölkerungsvorausberechnungen wird häufig kritisiert, dass sie aktuelle demografische Entwicklungen nicht berücksichtigen, also beispielsweise die rapide angestiegene Zuwanderung von Schutzsuchenden 2015 außer Acht lassen. Dabei wird verkannt, dass diese Bevölkerungsprojektionen keine Vorhersagen oder Zukunftsvisionen liefern, sondern statistisch fundiert demografische Strukturen fortschreiben.
Olga Pötzsch beleuchtet in ihrem Aufsatz WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen in der Ausgabe 4/2016 unseres Wissenschaftsmagazins WISTA dieses Spannungsfeld: Sie vergleicht die Annahmen und Ergebnisse der letzten Vorausberechnungen untereinander und zeigt deren Möglichkeiten und Grenzen auf.
Aktuelle Publikationen
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Zahl der Woche
Durch richterlichen Beschluss wurden 2015 in Deutschland 1 136 gleichgeschlechtliche eingetragene Lebensgemeinschaften aufgehoben.
Mehr : 1 136 eingetragene Lebenspartnerschaften im Jahr 2015 aufgehoben …
























