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Pressemitteilung Nr. 301 vom 31.08.2016: Einzelhandelsumsatz im Juli 2016: preis­bereinigt um 1,5 % niedriger als im Juli 2015

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Juli 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt (real) 1,5 % weniger um als im Vorjahresmonat. Nominal, also ohne Berücksichtigung von Preisveränderungen, betrug der Rückgang 1,2 %. Die Geschäfte hatten im Juli 2016 an 26 Verkaufstagen offen, während der Juli 2015 einen Verkaufstag mehr hatte. 

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Pressemitteilung Nr. 302 vom 31.08.2016: Juli 2016: Erwerbstätigkeit steigt weiterhin kräftig an

Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland

Im Juli 2016 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,6 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl der Erwerbstätigen kräftig um 533 000 Personen oder 1,2 % zu. Die Erwerbstätigkeit ist seit Dezember 2015 konstant mit Zuwachsraten von jeweils 1,2 % zum Vorjahresmonat angestiegen. Erwerbslos waren im Juli 2016 rund 1,9 Millionen Personen, 60 000 weniger als ein Jahr zuvor. 

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Pressemitteilung Nr. 303 vom 31.08.2016: Großhandelsumsatz im 2. Quartal 2016 preis­bereinigt um 2,4 % höher

Die deutschen Großhandelsunternehmen setzten im zweiten Quartal 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt (real) 2,4 % und nicht preisbereinigt (nominal) 0,4 % mehr um als im zweiten Quartal 2015. 

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IM FOKUS vom 29.08.2016

Schulkinder im Verkehr: Jungen verunglücken häufiger als Mädchen

In den meisten Bundes­ländern hat die Schule nach den Sommer­ferien wieder begonnen – Auto­fahrer sollten deswegen beim Fahren besonders auf Schul­kinder Rück­sicht nehmen. 2015 verun­glückten in Deutsch­land insgesamt rund 22 500 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bei Verkehrs­unfällen, 53 von ihnen tödlich. Damit kam aus dieser Alters­gruppe im Durch­schnitt alle 23 Minuten ein Kind im Straßen­verkehr zu Schaden.

6- bis 14-jährige Kinder verun­glückten besonders häufig mit dem Fahrrad (38 % aller Unfälle). Zudem kamen 32 % in einem PKW zu Schaden, 24 % waren zu Fuß unter­wegs. Jungen hatten dabei ein deutlich höheres Unfall­risiko als Mädchen: Von den mit dem Rad verunglückten Kindern waren 67 % Jungen, von den zu Fuß verunglückten 57 %. Die Gründe dafür liegen vermutlich in der stärkeren Verkehrs­beteiligung von Jungen und der größeren Risiko­bereitschaft .

Besonders viele 6- bis 14-Jährige, die auf dem Fahrrad oder als Fuß­gänger unter­wegs waren, verun­glückten 2015 in den Zeiten, in denen sie sich normaler­weise auf dem Weg zur Schule befinden. Gemessen an den Verun­glückten des gesamten Tages wurden 16 % dieser Kinder morgens zwischen 7 und 8 Uhr verletzt oder getötet.

IM FOKUS vom 23.08.2016

Zuwanderer: Gute Deutschkenntnisse wichtig für Integration in den Arbeitsmarkt

Mit 1,16 Millionen ausländischen Personen war die Netto­zuwanderung 2015 die höchste in der Geschichte der Bundes­republik. Für Zuwanderinnen und Zuwanderer, die ein Bleibe­recht in Deutsch­land erhalten, ist die Integration in den Arbeits­markt wichtig. Dabei spielen gute Deutsch­kenntnisse eine entscheidende Rolle.

Die Erwerbstätigen­quote von nicht in Deutsch­land geborenen Zuwanderinnen und Zuwanderern lag 2014 insgesamt bei rund 69 %. Zugewanderte mit Grund­kenntnissen der deutschen Sprache wiesen eine Erwerbstätigen­quote von 52 % auf. Mit zunehmenden Sprach­kenntnissen stieg diese kontinuierlich bis auf 77 % bei Zugewanderten mit fließenden Deutsch­kenntnissen (einheimische Bevölkerung: 80 %).

Der Sprach­erwerb spielt insbesondere bei Frauen, die im Ausland geboren und nach Deutsch­land zugewandert sind, eine wichtige Rolle für die Integration in den Arbeits­markt: Frauen mit Grund­kenntnissen der deutschen Sprache hatten lediglich eine Erwerbstätigen­quote von 36 %. Diese stieg mit dem Erlernen der Sprache an und lag bei Zuwanderinnen mit fließenden Deutsch­kenntnissen bei 72 % (einheimische Frauen: 76 %).

Ausführliche Informationen stehen Ihnen in unserem STATmagazin zur Verfügung.

WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungs­voraus­berechnungen

An den amtlichen Bevölkerungs­voraus­berechnungen wird häufig kritisiert, dass sie aktuelle demografische Entwicklungen nicht berücksichtigen, also beispielsweise die rapide angestiegene Zuwanderung von Schutz­suchenden 2015 außer Acht lassen. Dabei wird verkannt, dass diese Bevölkerungs­projektionen keine Vorhersagen oder Zukunfts­visionen liefern, sondern statistisch fundiert demo­grafische Strukturen fortschreiben.

Olga Pötzsch beleuchtet in ihrem Aufsatz (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen in der Ausgabe 4/2016 unseres Wissen­schafts­magazins WISTA dieses Spannungs­feld: Sie vergleicht die Annahmen und Ergebnisse der letzten Voraus­berechnungen untereinander und zeigt deren Möglichkeiten und Grenzen auf.

Zahl der Woche

1,5 Millionen Privathaushalte in Deutschland besaßen zum Jahresanfang 2015 mindestens ein Elektrofahrrad.

Mehr : 1,5 Millionen Haushalte in Deutsch­land mit Elektro­fahrrad …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201643,5 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)2. Quartal 20160,4 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuli 20160,4 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

IARIW-Konferenz

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Vom 21. bis 27. August 2016 fand die 34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden statt.

StatistikCampus

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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