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„Zusammenleben von Generationen“

Pressekonferenz - Anlässlich einer Pressekonferenz hat der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Dieter Sarreither, am 28. Juli 2016 in Berlin mit aktuellen Daten aus dem Mikrozensus und anderen Statistiken veranschaulicht, wie zwei, drei oder mehr Generationen in Deutschland in einem Haushalt zusammenleben. Steckbriefe zu typischen generationenübergreifenden Haushaltskonstellationen fassten die wichtigsten Charakteristika zusammen.

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Pressemitteilung Nr. 263 vom 28.07.2016: In 209 000 Haushalten leben drei oder mehr Generationen

Die Zahl der Haushalte mit drei oder mehr Generationen ist in Deutschland zwischen 1995 und 2015 von 351 000 auf 209 000 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 40,5 %. „Mehrgenerationenhaushalte werden insgesamt immer seltener“, sagte Dieter Sarreither, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), im Rahmen der heutigen Pressekonferenz in Berlin. Von 1995 bis 2015 sank die Zahl der Haushalte, in denen die mittlere Generation mit ledigen Kindern lebte, von 12,8 Millionen auf 11,0 Millionen (– 13,9 %). In 266 000 Haushalten lebte im Jahr 2015 die mittlere Generation mit den Eltern zusammen. Vor 20 Jahren waren es noch 324 000 gewesen (– 17,9 %). 

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Pressemitteilung Nr. 261 vom 28.07.2016: Anstieg der Erwerbstätigkeit im Juni 2016 um 1,2 %

Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland

Im Juni 2016 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl der Erwerbstätigen kräftig um 528 000 Personen oder 1,2 % zu. Die Erwerbstätigkeit ist seit Dezember 2015 konstant mit Zuwachsraten von jeweils 1,2 % im Vorjahresvergleich angestiegen. Erwerbslos waren im Juni 2016 rund 1,8 Millionen Personen, 138 000 weniger als ein Jahr zuvor. 

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Pressemitteilung Nr. 262 vom 28.07.2016: Bierabsatz im 1. Halb­jahr 2016 um 1,9 % gestiegen

Der Bierabsatz ist im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,9 % beziehungsweise 0,9 Millionen Hektoliter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager somit im ersten Halbjahr 2016 rund 47,8 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten. 

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IM FOKUS vom 25.07.2016

Außenhandel: Türkei wichtiges Abnehmerland für Kraftfahrzeuge und Maschinen

Nach dem gescheiterten Putsch­versuch in der Türkei befürchten deutsche Unter­nehmen nun auch Auswirkungen auf den Außen­handel. Vor allem für die Auto­mobil­industrie und den Maschinen­bau ist die Türkei ein wichtiges Abnehmer­land.

Im Jahr 2015 gehörte die Türkei zu den 20 wichtigsten Handels­partnern Deutsch­lands: Nach vorläufigen Ergebnissen wurden zwischen den beiden Staaten insgesamt Waren im Wert von 36,9 Milliarden Euro gehandelt. Die Exporte aus Deutschland beliefen sich dabei auf 22,4 Milliarden Euro. Damit lag die Türkei bei den größten Abnehmer­ländern noch vor Staaten wie Russland, Südkorea oder Japan.

Zu den wichtigsten Export­gütern zählten Kraft­wagen- und Kraft­wagen­teile (6,4 Milliarden Euro) sowie Maschinen (4,3 Milliarden Euro). Der Anteil der deutschen Exporte dieser beiden Güter­gruppen in die Türkei machte jeweils rund 3 % der deutschen Gesamt­ausfuhren dieser Güter aus. Die Importe aus der Türkei beliefen sich auf rund 14,5 Milliarden Euro. Mit Abstand das wichtigste Import­gut war Bekleidung (3,3 Milliarden Euro).

IM FOKUS vom 21.07.2016

Urlaub in der EU: Dänemark besonders teuer, Bulgarien am günstigsten

In vielen Bundes­ländern haben die Sommer­ferien mittlerweile begonnen. In Bulgarien konnten Urlauberinnen und Urlauber im vergangenen Jahr ihre Ferien EU-weit am günstigsten verbringen: Nach vorläufigen Daten von Eurostat lag das Preis­niveau für Hotel­über­nachtungen und Restaurant­besuche 2015 hier um 56 % niedriger als in Deutsch­land.

Ähnlich niedrig wie in Bulgarien gestaltete sich das Preis­niveau in Ungarn und Rumänien (jeweils – 48 %). Daneben konnten Urlauberinnen und Urlauber aber auch in beliebten Reise­ländern wie Portugal oder Kroatien im Vergleich zu Deutsch­land sparen: 2015 zahlten sie dort für Gast­stätten und Hotels 25 % bzw. 22 % weniger als in der Bundes­republik.

In vielen EU-Staaten sind Hotel­über­nachtungen und Restaurant­besuche aber auch deutlich teurer als in Deutsch­land: Dies war 2015 unter anderem in Fran­kreich (+ 9 %) oder Italien (+ 10 %) der Fall. Am tiefsten in die Tasche greifen mussten Touristinnen und Touristen in Nord­europa: So lag in Däne­mark das Preis­niveau in Gast­stätten und Hotels um 50 % höher als in Deutsch­land, in Schweden um 42 %. Europa­weit am teuersten war Urlaub in der Schweiz (+ 71 %) und in Norwegen (+ 67 %).

Informationen zum allgemeinen Preis­niveau für private Konsum­ausgaben finden Sie auf Europa in Zahlen.

Älterwerden liegt im Trend: Mehrheit fühlt sich gesundheitlich fit

Ältere Menschen werden unsere Gesellschaft zunehmend prägen: Die Baby-Boomer, die geburten­starken Jahrgänge der 1960er-Jahre, erreichen in absehbarer Zeit das Renten­alter. Hinzu kommt die steigende Lebens­erwartung, die sich seit dem Ende des 19. Jahr­hunderts mehr als verdoppelt hat. Momentan gehört in Deutsch­land mehr als jede vierte Person zur Generation 60 plus. Damit ist der demo­grafische Wandel in Deutsch­land EU-weit mit am weitesten fort­geschritten.

Auch wenn gesund­heitliche Beschwerden im Alter erwartungs­gemäß zunehmen, in Deutsch­land fühlen sich die meisten Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre fit: Weniger als ein Viertel hat so große gesund­heitliche Probleme, dass sie den Alltag beein­trächtigen. Europa­weit zeigt sich ein starker Zusammen­hang zwischen Bildung und Einkommen und dem Gesundheits­zustand. Weitere Informationen finden Sie in der neu aufgelegten Broschüre "Ältere Menschen in Deutsch­land und der EU", die einen Einblick in die Lebens­verhältnisse älterer Menschen bietet: Die Daten zu Demografie, Erwerbs­beteiligung, finanzieller Situation, Gesundheit sowie zu vielen weiteren Bereichen werden durch zahlreiche EU-Vergleiche ergänzt.

Zahl der Woche

In den ersten fünf Monaten 2016 wurden insgesamt 631 700 Tonnen Geflügelfleisch erzeugt.

Mehr : 631 700 Tonnen Geflügelfleisch von Januar bis Mai 2016 erzeugt …

Auf einen Blick

Bevölkerung30.09.201581,8 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201643,5 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)1. Quartal 20160,7 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuni 20160,3 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Anmeldung IARIW

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Bis zum 18. August 2016 können Sie sich für die 34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden anmelden.

Lernen & Forschen

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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