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Pressemitteilung Nr. 160 vom 04.05.2015: EU-Vergleich der Arbeitskosten 2014: Deutschland auf Rang acht

Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2014 durchschnittlich 31,80 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit innerhalb der Europäischen Union (EU) auf Rang acht. Gemessen am EU-Durchschnitt zahlten Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft 30 % mehr für eine Stunde Arbeit. Im Vergleich beispielsweise zum Nachbarland Frankreich (35,20 Euro) waren es aber knapp 10 % weniger. Dänemark hatte mit 42,00 Euro die höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde, Bulgarien mit 3,80 Euro die niedrigsten. 

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Pressemitteilung Nr. 161 vom 04.05.2015: Eurokrise: Rück­gang der deut­schen Exporte nach Griechen­land

Außenhandel mit Griechenland

Im Zuge der Eurokrise sind die deutschen Exporte nach Griechenland spürbar zurückgegangen. Nach endgültigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war 2013 der Wert deutscher Exporte in das Land am Mittelmeer auf einen Tiefstand von 4,7 Milliarden Euro gesunken. Die Ausfuhren waren damit 41 % niedriger ausgefallen als noch im Jahr 2008 mit dem bisherigen Höchstwert von 8,0 Milliarden Euro. 2014 gab es nach vorläufigen Angaben wieder einen leichten Anstieg der Ausfuhrwerte, die jedoch mit 5,0 Milliarden Euro auf dem Niveau vor 2001 verblieben.

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Jetzt neu: animierte Bevölkerungspyramide

Mit Hilfe unserer animierten Bevölkerungs­pyramide können Sie sich einen Überblick über den Aufbau der Bevölkerung in Deutsch­land nach Alter und Geschlecht verschaffen. Die interaktive Anwendung bietet Ihnen die Möglichkeit, die Veränderung der Alters­struktur im Zeit­raum zwischen 1950 und 2060 zu verfolgen und dabei einen bestimmten Geburts­jahr­gang zu beobachten. Außerdem können Sie sich verschiedene Alters­gruppen und deren Anteil an der Gesamt­bevölkerung sowie das Median­alter und den Alten­quotienten anzeigen lassen.

Ab dem Jahr 2014 basiert die Anwendung auf den Ergebnissen der 13. koordinierten Bevölkerungs­voraus­berechnung für Deutsch­land. Diese beinhaltet vier ausgewählte Varianten mit unter­schiedlichen Annahmen zur künftigen Bevölkerungs­entwicklung. Sie können eine der Varianten "fixieren" und anschließend vergleichen, wie sich der Alters­aufbau beispiels­weise durch eine stärkere Zuwanderung und/oder eine steigende Geburten­häufigkeit verändert.

IM FOKUS vom 21.04.2015

Tarif­konflikt: Eisen­bahnen beförderten 2014 rund 2,6 Milliarden Fahr­gäste

Im aktuellen Tarif­konflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführer­gewerkschaft GDL steht eine Einigung weiter­hin aus. Seit Beginn des Konfliktes legten die Lok­führer ihre Arbeit bereits mehr­mals nieder – Millionen Fahr­gäste waren von den Aus­ständen betroffen.

Eisen­bahnen und S-Bahnen beförderten im Jahr 2014 nach vorläufigen Ergebnissen insgesamt rund 2,6 Milliarden Personen. Mit 2,5 Milliarden nutze der Groß­teil der Fahr­gäste Eisen­bahnen und S-Bahnen im Nah­verkehr. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Passagiere hier um 2,1 % zu. Die Zahl der Fahr­gäste im Fern­verkehr ging mit 129 Millionen dagegen leicht zurück (-1,8 %).

Neben dem Personen­verkehr traf der Streik der GDL auch den Eisenbahn­güter­verkehr. Im Jahr 2014 wurden insgesamt rund 365 Millionen Tonnen Güter auf der Schiene befördert. Dies waren 8,7 Millionen Tonnen oder 2,3 % weniger als 2013. Dieser Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die transportierte Menge aufgrund des Bahnstreiks im Oktober 2014 um 6,6 % und im November 2014 um 9,6 % niedriger war als im entsprechenden Vorjahresmonat. 

IM FOKUS vom 30.04.2015

BAföG: Studierende bekamen 2013 durch­schnittlich 446 Euro

Das Deutsche Studenten­werk fordert eine regel­mäßige Erhöhung des BAföG-Betrages. Die Bundes­regierung will die BAföG-Sätze für Studierende das nächste Mal im Herbst 2016 anheben. Dies wäre die erste Erhöhung der Leistungen seit dem Jahr 2010.

Im Jahr 2013 bezogen pro Monat durch­schnittlich 620 000 Personen Leistungen nach dem Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz: 181 000 von ihnen waren Schülerinnen und Schüler (29 %), 439 000 Studierende (71 %). Damit lag die Zahl der monatlich geförderten Studentinnen und Studenten um 32 % höher als im Jahr 2008 (333 000). Damals investierten Bund und Länder 1,6 Milliarden Euro in das BAföG für Studierende – 2013 waren es bereits 2,3 Milliarden Euro (+48 %).

Der Groß­teil der Studentinnen und Studenten erhielt 2013 eine Teil­förderung (62 %), eine Voll­förderung bekamen 38 %. Der durch­schnittliche Förderungs­betrag pro Studierenden lag bei 446 Euro. Das waren 48 Euro mehr als im Jahr 2008. Am höchsten fiel der Betrag mit 505 Euro in Hamburg aus, am niedrigsten im Saarland mit 417 Euro.

Zahl der Woche

Im Jahr 2013 leisteten insgesamt 10 691 Hebammen und Entbindungspfleger Geburtshilfe in deutschen Krankenhäusern.

Mehr : 10 691 Hebammen und Ent­bindungs­pfleger leisteten Geburts­hilfe in Kranken­häusern …

Pressekonferenz

© Statistisches Bundesamt

In einer Presse­konferenz am 28. April 2015 hat Präsident Roderich Egeler die 13. koordinierte Bevölkerungs­voraus­berechnung vorgestellt.

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,6 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

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