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Pressemitteilung Nr. 118 vom 01.04.2015: Seeverkehr 2014: Güter­um­schlag um 2,1 % gestie­gen

Dieses Foto zeigt ein Frachtschiff und ein Lotsenboot (© jurand - Fotolia.com)

Im Jahr 2014 nahm der Güterumschlag der Seeschifffahrt um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr zu. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden insgesamt 303,9 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen umgeschlagen. 2013 hatte der Güterumschlag 297,6 Millionen Tonnen betragen. 

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Pressemitteilung Nr. 119 vom 01.04.2015: Anteil deut­scher Exporte in die Euro­zone im Jahr 2014 wei­ter rück­läufig

Im Jahr 2014 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 133,5 Milliarden Euro exportiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, wurden 36,6 % der gesamten deutschen Warenexporte in die Eurozone ausgeführt. Dieser Anteil sank damit leicht gegenüber dem Jahr 2013, als er noch bei 36,9 % gelegen hatte. 

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IM FOKUS vom 02.04.2015

Weltgesundheitstag: Mehr Erkrankungen durch Campylobacter als durch Salmonellen

Zum Welt­gesundheits­tag am 7. April rückt die Welt­gesundheits­organisation (WHO) in diesem Jahr das Thema "Lebens­mittel­sicherheit" in den Blick­punkt. Damit stehen Erkrankungen im Fokus, die durch Lebens­mittel und unreines Trink­wasser hervor­gerufen werden.

Die in Deutsch­land bekannteste durch Lebens­mittel verursachte Erkrankung sind Salmonellen-Infektionen. Salmonellen sind Bakterien, die unter anderem auf Eiern oder Geflügel­fleisch vor­kommen. Im Jahr 2013 wurden rund 5 600 Patientinnen und Patienten auf­grund einer Salmonellen-Infektion voll­stationär im Kranken­haus behandelt. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Behandlungs­fälle jedoch deutlich zurück­gegangen – zwischen 2000 und 2013 sank sie um 56 %. Ein möglicher Grund dafür ist die konsequente Bekämpfung des Bakteriums in den Tier­beständen.

Auch Campylo­bacter-Bakterien werden häufig über Geflügel­fleisch über­tragen und rufen ähnliche Symptome (Durchfall) hervor. Die Zahl der voll­stationär im Kranken­haus Behandelten mit einer Campylo­bacter-Infektion hat sich seit 2000 nahezu verfünf­facht (+380 %; von 2 300 auf 11 300 Patienten im Jahr 2013). Eine mögliche Ursache für den Anstieg ist, dass Geflügelfleisch immer beliebter wird: Zwischen 2000 und 2013 stieg die Geflügel-Schlacht­menge um 91 % auf rund 1,5 Millionen Tonnen. Darüber hinaus sind die Campylobacter-Bakterien deutlich infektiöser als Salmonellen: Einige Hundert Keime können bereits krank machen, während bei Salmonellen Millionen Erreger dazu nötig sind.

Zusammen­genommen wurden 2013 mehr Patientinnen und Patienten aufgrund einer Salmonellen- oder Campylobacter-Infektion voll­stationär im Kranken­haus behandelt als im Jahr 2000: Lag die Zahl der Behandlungs­fälle damals bei 15 200, waren es 2013 rund 16 900. Dies entspricht einem Plus von 11 %.

IM FOKUS vom 23.03.2015

Steuererklärung: Durchschnittliche Rückerstattung lag bei 873 Euro

Bis zum 31. Mai jeden Jahres müssen Steuer­pflichtige, die für das Vor­jahr eine Steuer­erklärung abgeben müssen, diese an das zuständige Finanz­amt über­mitteln. 2010 gab es in Deutsch­land rund 13,1 Millionen unbeschränkt Steuer­pflichtige mit Einnahmen aus nicht­selbst­ständiger Arbeit und eventuell Kapital­einkünften.

11,4 Millionen dieser Steuer­pflichtigen erhielten im Rahmen der Einkommen­steuer­veranlagung eine Steuer­erstattung. Diese lag im Durch­schnitt bei 873 Euro. Besonders häufig waren Rück­erstattungen zwischen 100 und 1 000 Euro (62 %). Bei rund 10 % der Betroffenen fiel die Rück­zahlung geringer als 100 Euro aus. Beträge über 5 000 Euro erstatteten die Finanz­ämter in 1 % der Fälle.

Eine Nach­zahlung an das Finanz­amt mussten 1,4 Millionen Steuer­pflichtige leisten – der durch­schnittliche Betrag lag bei 897 Euro. Die Nach­zahlungen bewegten sich ebenso wie die Erstattungen besonders häufig im Bereich zwischen 100 und 1 000 Euro (62 %). Kleinere Beträge unter 100 Euro mussten 20 % der Steuer­pflichtigen zahlen. Hohe Summen über 5 000 Euro betrafen dagegen lediglich 2 % der Steuer­pflichtigen.

Zahl der Woche

Im Jahr 2014 legte ein Huhn im Durchschnitt 293 Eier, das heißt fast jeden Tag ein Ei.

Mehr : Ein Huhn legt im Jahr durch­schnitt­lich 293 Eier …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.06.)201480,9 Mill.
Erwerbstätige201442,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,6 %
Öffentlicher Schulden­stand201376,9 %

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