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Pressemitteilung Nr. 313 vom 28.08.2015: Verbraucher­preise im August 2015: voraus­sichtlich + 0,2 % gegen­über August 2014

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im August 2015 voraussichtlich + 0,2 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, bleiben die Verbraucherpreise gegenüber Juli 2015 voraussichtlich unverändert. 

Mehr : Verbraucher­preise im August 2015: voraus­sichtlich + 0,2 % gegen­über August 2014 …

Pressemitteilung Nr. 312 vom 28.08.2015: Tarifverdienste im 2. Quartal 2015: + 3,1 % zum Vor­jahres­quartal

Index der tariflichen Monatsverdienste

Die monatlichen Tarifverdienste einschließlich Sonder­zahlungen in Deutschland waren im zweiten Quartal 2015 um durchschnittlich 3,1 % höher als im Vorjahresquartal. In die Berechnungen wurden tarifliche Grundvergütungen und tariflich festgelegte Sonderzahlungen wie Einmalzahlungen, Jahressonderzahlungen oder tarifliche Nachzahlungen einbezogen. Die Verbraucherpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 0,5 %.

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IM FOKUS vom 20.08.2015

Zuwanderer: Zahl von 2011 bis 2014 um eine Million gestiegen

Im Jahr 2014 lebten rund 10,9 Millionen Zuwanderer in Deutschland. Zu dieser Gruppe zählen alle Migrantinnen und Migranten, die sich seit 1950 in Deutsch­land nieder­gelassen haben. Im Vergleich zum Jahr 2011 hat ihre Zahl um rund eine Million zugenommen (+ 11 %).

Besonders deutlich war der Zuwachs zwischen 2011 und 2014 bei Zuwanderern aus der Europäischen Union (+ 620 000 oder 18 %). Hier ist vor allem die Zahl der Migrantinnen und Migranten aus Polen (+ 179 000 oder + 17 %) und Rumänien (+ 109 000 oder + 29 %) stark gestiegen. Prozentual die größte Zunahme gab es innerhalb der EU bei Zuwanderern aus Bulgarien (+ 53 000 oder + 79 %) und Ungarn (+ 53 000 oder 52 %).

Die Familien­zusammen­führung war für die seit 1960 Zugewanderten der wichtigste Migrations­grund (37 %). Auf Platz zwei folgte die Aufnahme einer Beschäftigung (18 %). Seit dem Ausbruch der Finanz­krise haben sich die Zuwanderungs­motive deutlich verschoben: Der wichtigste Grund für seit 2008 Zugewanderte war eine Beschäftigung (28 %). Mehr als die Hälfte von ihnen (57 %) hatte bei der Einreise bereits einen Job in Deutsch­land.

IM FOKUS vom 17.08.2015

Zahl der Abc-Schützen gegenüber Schuljahr 2004/2005 um 14 % ge­sunken

In Nordrhein-Westfalen hat am 12. August die Schule wieder angefangen. Auch in den übrigen Bundes­ländern gehen die Sommer­ferien in den nächsten Wochen zu Ende. Bis Mitte September werden hundert­tausende Erst­klässler ihren ersten Schul­tag erleben. Im Schul­jahr 2014/2015 kamen nach vor­läufigen Ergebnissen in Deutsch­land rund 708 000 Kinder in die Schule. Dies waren knapp 3 % mehr als im Vorjahr (690 000 Einschulungen).

In den ver­gangenen Jahren ist die Zahl der Ein­schulungen auf­grund des demo­grafischen Wandels insgesamt stark zurück­gegangen: So kamen im Schul­jahr 2004/2005 noch rund 821 000 Kinder in die Schule. Im Ver­gleich dazu sank die Zahl der Ein­schulungen 2014/2015 um 14 %.

Besonders deutlich war der Rück­gang im früheren Bundes­gebiet: Während hier im Schul­jahr 2004/2005 rund 697 000 Kinder in die Schule kamen, waren es 2014/2015 knapp 18 % weniger (574 000). In den neuen Ländern und Berlin stieg die Zahl der Ein­schulungen im gleichen Zeit­raum dagegen von 124 000 auf 134 000 (+ 8 %). Dies ist darauf zurück­zuführen, dass sich die Ein­schulungen dort zu Beginn des neuen Jahr­tausends bereits auf niedrigem Niveau befanden. Grund dafür war der Geburten­rück­gang nach der deutschen Wieder­vereinigung.

Pressekonferenz

© Statistisches Bundesamt

In einer Presse­konferenz am 26. August hat Präsident Roderich Egeler unter dem Titel "Wie die Zeit vergeht" Ergebnisse zur Zeit­ver­wendung in Deutschland 2012/2013 vor­gestellt.

Zahl der Woche

Rund jeder neunte Einwohner Deutschlands (11 %) zwischen 16 und 74 Jahren hat noch nie das Internet genutzt.

Mehr : Jeder Neunte in Deutschland noch nie online, EU-weit jeder Sechste …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

Europa in Zahlen

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Call for Papers

Dieses Piktogramm zeigt Dresden

34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden:
Reichen Sie bitte Ihren Konferenz­beitrag bis zum 31. August 2015 ein.

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