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Pressemitteilung Nr. 249 vom 07.07.2015: Produktion im Mai 2015: saisonbereinigt auf Vormonatsniveau

Produktionsindex für das Produzierende Gewerbe, Index 2010 = 100, saisonbereinigt

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe blieb nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai 2015 preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Stand des Vormonats unverändert. Für April 2015 ergab sich nach Korrektur ein Zuwachs von 0,6 % (ursprünglich + 0,9 %) gegenüber März 2015.

Mehr : Produktion im Mai 2015: saisonbereinigt auf Vormonatsniveau …

IM FOKUS vom 29.06.2015

Nach 25 Jahren: Einheitliches Konsummuster in Ost und West

Am 1. Juli 1990 trat der Staats­vertrag zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozial­union zwischen der Bundes­republik Deutsch­land und der Deutschen Demo­kratischen Republik in Kraft. Durch die Ein­führung der D-Mark in der DDR sowie den gemeinsamen Wirtschafts­raum waren dort West­produkte zunächst stark nachgefragt. 25 Jahre nach dem Inkraft­treten des Vertrages unter­scheidet sich das Konsum­verhalten in Ost- und West­deutsch­land nur noch wenig.

Für private Haushalte im früheren Bundes­gebiet beliefen sich die Konsum­ausgaben im Jahr 2012 auf rund 2 400 Euro, in den neuen Ländern und Berlin auf rund 1 900 Euro. Damit war die Höhe der Ausgaben in Ost und West zwar verschieden, die Konsum­muster ähnelten sich jedoch: Das meiste Geld gaben private Haushalte für Wohnung (Ost: 34,2 %; West: 34,5 %), Mobilität (Ost: 13,9 %; West: 14,3 %) und Nahrung aus (Ost: 14,4 %; West: 13,8 %).

Betrachtet man die Haus­halts­ausstattung, gibt es bei einigen Gütern keine Unter­schiede mehr zwischen Ost und West: So hatten 2013 nahezu alle Haus­halte in Deutsch­land ein Telefon (Ost: 99,8%; West: 99,8 %). 20 Jahre zuvor besaß nur rund jeder zweite Haushalt in Ostdeutschland ein Telefon (Ost: 48,8%; West: 97,4 %). Größere Unter­schiede hinsichtlich der Ausstattung lagen 2013 unter anderem noch bei Haus­halts­geräten vor, wie Wäsche­trocknern (Ost: 22,2 %; West: 43,8 %), Gefrier­schränken (Ost: 40,9 %; West: 53,1 %) oder Spülmaschinen (Ost: 59,4 %; West: 69,5 %).

IM FOKUS vom 23.06.2015

UNHCR: 60 Millionen Menschen auf der Flucht

Ende 2014 waren welt­weit 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter 38,2 Millionen Binnen­vertriebene, 19,5 Millionen Flüchtlinge und 1,8 Millionen Asyl­suchende. Laut dem UNHCR Jahres­bericht Global Trends 2014 war dies die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Flüchtenden (Binnen­vertriebene, Flüchtlinge, Asyl­suchende) um 16 %.

Betrachtet man nur die Zahl der Flüchtlinge, hat diese mit 17 % noch etwas stärker zugenommen. Eine der Haupt­ursachen dafür ist der Krieg in Syrien. Viele der Flüchtlinge bringen sich in angrenzenden Ländern wie der Türkei in Sicherheit: 2014 lebten dort welt­weit die meisten Flüchtlinge (1,6 Millionen), gefolgt von Pakistan (1,5 Millionen) und dem Libanon (1,2 Millionen).

In Deutschl­and fanden laut UNHCR rund 217 000 Flüchtlinge Schutz, dies waren 15 % mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Asyl­anträge ist deutlich gestiegen: Wurden 2013 rund 110 000 Erst­anträge gestellt, waren es 2014 insgesamt 173 000 neue Anträge (+57 %). Mehr Asyl­anfragen verzeichnete welt­weit nur Russ­land (275 000) – Haupt­ursache dafür ist vermutlich der Ukraine-Konflikt.

Neu erschienen: Strategie- und Programmplan 2015 bis 2019

Der aktuelle Strategie- und Programm­plan 2015 bis 2019 bietet Statistik-Nutzerinnen und -Nutzern sowie allen Interessierten einen umfang­reichen Über­blick über das Arbeits­gebiet der Bundes­statistik. Er beschreibt das System der Bundes­statistik in kompakter Form und geht auf aktuelle Entwicklungen im Europäischen Statistischen System (ESS) ein, beispiels­weise die gemeinsame Modernisierungs­strategie "ESS Vision 2020" und ihre Implementierung. Ergänzend dazu stellt er die aktualisierte Strategie (Handlungs­felder und Ziele) des Statistischen Bundesamtes dar und umfasst das Arbeits­programm sowie die Kosten für jeden Produkt­bereich.

Ab sofort können Sie die zehnte Fassung des Stra­tegie- und Pro­gramm­plans elektronisch im Internet herunter­laden oder als gedruckte Ausgabe beim Statistischen Bundesamt anfordern.

Zahl der Woche

In 38,7 % der im Jahr 2014 genehmigten Wohngebäude ist eine Heizanlage installiert, die überwiegend erneuerbare Energien verwendet.

Mehr : 38,7 % aller neuen Wohngebäude werden mit erneuerbaren Energien beheizt …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,6 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

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