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Pressemitteilung Nr. 240 vom 30.06.2015: Mai 2015: Anstieg der Erwerbs­tätigkeit im Vorjahres­vergleich schwächt sich weiter ab

Erwerbstätige am Wohnort in Deutschland

Im Mai 2015 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 42,7 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 210 000 Personen oder 0,5 %. Seit Dezember 2014, als der Zuwachs bei 397 000 Personen gelegen hatte (+ 0,9 %), hat sich der Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vorjahresvergleich laufend abgeschwächt. Erwerbslos waren im Mai 2015 rund 1,9 Millionen Personen, 100 000 weniger als ein Jahr zuvor.

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Pressemitteilung Nr. 241 vom 30.06.2015: Einzelhandelsumsatz im Mai 2015 real um 0,4 % niedriger als im Mai 2014

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Mai 2015 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real 0,4 % weniger und nominal genauso viel um wie im Vorjahresmonat. Der Mai 2015 hatte mit 23 Verkaufstagen zwei Verkaufstage weniger als der Mai 2014. Im Vergleich zum April 2015 lag der Umsatz im Mai kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) real um 0,5 % und nominal um 0,4 % höher.

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Pressemitteilung Nr. 242 vom 30.06.2015: Erzeugung in Aquakulturbetrieben im Jahr 2014 um 3,0 % gestiegen

Im Jahr 2014 wurden in rund 6 000 deutschen Aquakulturbetrieben etwa 20 900 Tonnen Fisch und rund 5 300 Tonnen Muscheln erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Erzeugung gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 3,0 % auf 26 300 Tonnen.

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IM FOKUS vom 29.06.2015

Nach 25 Jahren: Einheitliches Konsummuster in Ost und West

Am 1. Juli 1990 trat der Staats­vertrag zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozial­union zwischen der Bundes­republik Deutsch­land und der Deutschen Demo­kratischen Republik in Kraft. Durch die Ein­führung der D-Mark in der DDR sowie den gemeinsamen Wirtschafts­raum waren dort West­produkte zunächst stark nachgefragt. 25 Jahre nach dem Inkraft­treten des Vertrages unter­scheidet sich das Konsum­verhalten in Ost- und West­deutsch­land nur noch wenig.

Für private Haushalte im früheren Bundes­gebiet beliefen sich die Konsum­ausgaben im Jahr 2012 auf rund 2 400 Euro, in den neuen Ländern und Berlin auf rund 1 900 Euro. Damit war die Höhe der Ausgaben in Ost und West zwar verschieden, die Konsum­muster ähnelten sich jedoch: Das meiste Geld gaben private Haushalte für Wohnung (Ost: 34,2 %; West: 34,5 %), Mobilität (Ost: 13,9 %; West: 14,3 %) und Nahrung aus (Ost: 14,4 %; West: 13,8 %).

Betrachtet man die Haus­halts­ausstattung, gibt es bei einigen Gütern keine Unter­schiede mehr zwischen Ost und West: So hatten 2013 nahezu alle Haus­halte in Deutsch­land ein Telefon (Ost: 99,8%; West: 99,8 %). 20 Jahre zuvor besaß nur rund jeder zweite Haushalt in Ostdeutschland ein Telefon (Ost: 48,8%; West: 97,4 %). Größere Unter­schiede hinsichtlich der Ausstattung lagen 2013 unter anderem noch bei Haus­halts­geräten vor, wie Wäsche­trocknern (Ost: 22,2 %; West: 43,8 %), Gefrier­schränken (Ost: 40,9 %; West: 53,1 %) oder Spülmaschinen (Ost: 59,4 %; West: 69,5 %).

IM FOKUS vom 23.06.2015

UNHCR: 60 Millionen Menschen auf der Flucht

Ende 2014 waren welt­weit 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter 38,2 Millionen Binnen­vertriebene, 19,5 Millionen Flüchtlinge und 1,8 Millionen Asyl­suchende. Laut dem UNHCR Jahres­bericht Global Trends 2014 war dies die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Flüchtenden (Binnen­vertriebene, Flüchtlinge, Asyl­suchende) um 16 %.

Betrachtet man nur die Zahl der Flüchtlinge, hat diese mit 17 % noch etwas stärker zugenommen. Eine der Haupt­ursachen dafür ist der Krieg in Syrien. Viele der Flüchtlinge bringen sich in angrenzenden Ländern wie der Türkei in Sicherheit: 2014 lebten dort welt­weit die meisten Flüchtlinge (1,6 Millionen), gefolgt von Pakistan (1,5 Millionen) und dem Libanon (1,2 Millionen).

In Deutschl­and fanden laut UNHCR rund 217 000 Flüchtlinge Schutz, dies waren 15 % mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Asyl­anträge ist deutlich gestiegen: Wurden 2013 rund 110 000 Erst­anträge gestellt, waren es 2014 insgesamt 173 000 neue Anträge (+57 %). Mehr Asyl­anfragen verzeichnete welt­weit nur Russ­land (275 000) – Haupt­ursache dafür ist vermutlich der Ukraine-Konflikt.

Zahl der Woche

2013 fielen in Deutschland im Durchschnitt 617 Kilogramm Siedlungsabfall je Einwohner an.

Mehr : 617 Kilogramm Abfall pro Kopf: Deutsch­land deutlich über dem EU-Durchschnitt …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,6 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

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