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Pressemitteilung Nr. 110 vom 26.03.2015: 1,8 % mehr Verkehrs­tote im Janu­ar 2015

222 Menschen kamen im Januar 2015 auf deutschen Straßen ums Leben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 4 Verkehrstote oder 1,8 % mehr als im Januar 2014. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 1,4 % auf knapp 25 700 Personen.

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Pressemitteilung Nr. 111 vom 26.03.2015: Reallohn­index im Jahr 2014 um 1,7 % gestie­gen

Reallöhne, Nominallöhne, Verbraucherpreise

Nach den endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdienst­erhebung ist der Reallohnindex in Deutschland im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % gestiegen. Damit wird das vorläufige Ergebnis vom 9. Februar 2015 um 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe des Reallohnindex im Jahr 2008.

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Pressemitteilung Nr. 112 vom 26.03.2015: Kommu­nale Finan­zen im Jahr 2014 mit 0,7 Milliar­den Euro im De­fizit

Die Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) wiesen im Jahr 2014 nach Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik in den Kernhaushalten und in ihren Extrahaushalten ein Finanzierungsdefizit von insgesamt rund 0,7 Milliarden Euro aus. Im Jahr 2013 hatte sich noch ein Finanzierungsüberschuss von 1,5 Milliarden Euro ergeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erzielten die Kernhaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Extrahaushalte) einen Finanzierungsüberschuss von 0,2 Milliarden Euro; im Jahr 2013 hatte der Überschuss 1,7 Milliarden Euro betragen. Dagegen ergab sich bei den Extrahaushalten im Jahr 2014 ein Finanzierungsdefizit von 0,9 Milliarden Euro; im Vorjahr hatte es bei 0,2 Milliarden Euro gelegen.

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IM FOKUS vom 23.03.2015

Steuererklärung: Durchschnittliche Rückerstattung lag bei 873 Euro

Bis zum 31. Mai jeden Jahres müssen Steuer­pflichtige, die für das Vor­jahr eine Steuer­erklärung abgeben müssen, diese an das zuständige Finanz­amt über­mitteln. 2010 gab es in Deutsch­land rund 13,1 Millionen unbeschränkt Steuer­pflichtige mit Einnahmen aus nicht­selbst­ständiger Arbeit und eventuell Kapital­einkünften.

11,4 Millionen dieser Steuer­pflichtigen erhielten im Rahmen der Einkommen­steuer­veranlagung eine Steuer­erstattung. Diese lag im Durch­schnitt bei 873 Euro. Besonders häufig waren Rück­erstattungen zwischen 100 und 1 000 Euro (62 %). Bei rund 10 % der Betroffenen fiel die Rück­zahlung geringer als 100 Euro aus. Beträge über 5 000 Euro erstatteten die Finanz­ämter in 1 % der Fälle.

Eine Nach­zahlung an das Finanz­amt mussten 1,4 Millionen Steuer­pflichtige leisten – der durch­schnittliche Betrag lag bei 897 Euro. Die Nach­zahlungen bewegten sich ebenso wie die Erstattungen besonders häufig im Bereich zwischen 100 und 1 000 Euro (62 %). Kleinere Beträge unter 100 Euro mussten 20 % der Steuer­pflichtigen zahlen. Hohe Summen über 5 000 Euro betrafen dagegen lediglich 2 % der Steuer­pflichtigen.

IM FOKUS vom 12.03.2015

Ost und West wählen noch immer unter­schiedlich

Vor 25 Jahren – am 18. März 1990 – fand in der DDR die erste freie und zugleich letzte Volks­kammer­wahl statt. Seit der Wieder­vereinigung am 3. Oktober 1990 gilt für alle Deutschen das gleiche im Grund­gesetz verankerte Recht auf freie Wahlen. Trotzdem zeigen sich auch heute noch Unter­schiede im Wahl­verhalten von Ost und West.

Bei der letzten Bundes­tags­wahl 2013 lag die Wahl­beteiligung im früheren Bundes­gebiet und West-Berlin mit 72,4 % höher als in den neuen Ländern und Ost-Berlin (67,6 %). Auch im Rahmen der Bundes­tags­wahl 1990 gaben im Westen mehr Personen ihre Stimme ab (78,6 %) als im Osten (74,5 %).

Ost- und west­deutsche Wähler­innen und Wähler verteilen ihre Zweit­stimmen aber auch unter­schiedlich: So fand DIE LINKE bei der Bundes­tags­wahl 2013 im Osten deutlich mehr Unterstützung (22,7 %) als im Westen (5,6 %). Bereits 1990 hatte die Partei unter ihrem früheren Namen PDS im Osten klar besser abge­schnitten (11,1 %) als im Westen (0,3 %). Dafür erreichte die SPD sowohl 1990 als auch 2013 deutlich mehr Wählerinnen und Wähler im früheren Bundes­gebiet (1990: 35,7 %; 2013: 27,4 %) als in den neuen Ländern (1990: 24,3 %; 2013: 17,9 %).

Zahl der Woche

Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 59 900 Tonnen Speisepilze geerntet.

Mehr : 59 900 Tonnen Speise­pilze im Jahr 2014 in Deutsch­land geerntet …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.06.)201480,9 Mill.
Erwerbstätige201442,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,6 %
Öffentlicher Schulden­stand201376,9 %

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