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Pressemitteilung Nr. 076 vom 05.03.2015: Auftrags­eingang im Januar 2015: saison­bereinigt – 3,9 % zum Vor­monat

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe, Index 2010 = 100, saisonbereinigt

Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2015 saison- und arbeitstäglich bereinigt 3,9 % niedriger als im Vormonat. Für Dezember 2014 ergab sich nach Korrektur ein Zuwachs von 4,4 % gegenüber November 2014. Die Aufträge aus dem Inland haben im Januar 2015 um 2,5 % und die Auslandsaufträge um 4,8 % abgenommen. Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts lag der Auftragseingang aus der Eurozone um 9,0 % und der Auftragseingang aus dem restlichen Ausland um 2,2 % niedriger als im Vormonat. 

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Pressemitteilung Nr. 077 vom 05.03.2015: Bei 13 % der Paare ist die Frau die Haupt­verdienerin

Im Jahr 2013 verdiente bei 13 % der Paare in Deutschland die Frau mehr als ihr Ehe- oder Lebenspartner. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2015 mit. Bei 10 % der Paare hatten die Partner ein ähnlich hohes Einkommen. Ganz überwiegend (77 %) erzielte jedoch der Mann das höchste Einkommen im Haushalt.

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Pressemitteilung Nr. 078 vom 05.03.2015: Beschäftigte inves­tierten im Jahr 2012 rund 9,5 Milli­arden Euro in betrieb­liche Alters­vorsorge

Beschäftigte in Deutschland investierten im Jahr 2012 durchschnittlich 362 Euro in ihre betriebliche Altersvorsorge. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 0,9 % der Bruttojahresverdienste. Hochgerechnet auf alle Beschäftigten in Deutschland entsprach das einem Gesamtvolumen von 9,5 Milliarden Euro. Die Summe lag damit knapp unter den Investitionen in die „Riester-Rente“.

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Pressemitteilung Nr. 079 vom 05.03.2015: 256 100 junge Men­schen began­nen ein Bildungs­pro­gramm im Über­gangs­bereich

Im Jahr 2014 begannen 256 100 junge Menschen ein Bildungsprogramm im Übergangsbereich, um durch den Erwerb beruflicher Grundkenntnisse oder durch das Nachholen eines Haupt- oder Realschulabschlusses ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm damit nach ersten vorläufigen Ergebnissen die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger im Übergangsbereich gegenüber 2013 um 0,3 % zu. 

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IM FOKUS vom 04.03.2015

76 % der Beschäftigten im Schuldienst sind verbeamtet

Die Gewerk­schaft Erziehung und Wissen­schaft (GEW) fordert für angestellte Lehrer im öffentlichen Dienst 5,5 % mehr Gehalt, mindestens aber 175 Euro im Monat. Nachdem die Tarif­verhandlungen vorerst gescheitert sind, haben Lehrer in mehreren Bundes­ländern die Arbeit nieder­gelegt. Die nächste Verhandlungs­runde ist für Mitte März geplant.

Am 30. Juni 2013 arbeiteten im Landesbereich insgesamt rund 781 000 Personen an allgemein­bildenden oder beruflichen Schulen. Rund 76 % (593 000) von ihnen waren verbeamtet, 24 % (188 000) besaßen einen Angestellten­vertrag. Die meisten Angestellte gab es an Sonder- und Förder­schulen (33 %), während der Anteil an weiter­führenden allgemein­bildenden Schulen, wie beispiels­weise Gymnasien, am niedrigsten war (21 %).

Auch zwischen den einzelnen Bundes­ländern gibt es deutliche Unter­schiede: Beispiels­weise können in Mecklenburg-Vorpommern Lehrer erst seit kurzem als Beamte in den Schul­dienst eingestellt werden. Dem­entsprechend lag hier der Anteil der Angestellten bei nahezu 100 %. Auch in Sachsen hatte der Großteil der Beschäftigten einen Angestellten­vertrag (96 %). Die meisten Beamten im Schuldienst gab es mit 92 % in Baden-Württemberg.

IM FOKUS vom 04.03.2015

Internationaler Frauentag: Mütter sind immer häufiger erwerbstätig

Am 8. März ist Inter­nationaler Frauen­tag. Seit über 100 Jahren fordern Frauen an diesem Tag Gleich­berechtigung – beispiels­weise auf dem Arbeits­markt. In Deutsch­land hat in den vergangenen Jahren die Erwerbs­tätigkeit von Frauen allgemein, aber auch von Müttern deutlich zu­genommen. Für Letztere spielt in diesem Zusammen­hang die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Rolle.

2013 waren rund 61 % der Mütter aktiv erwerbs­tätig, das waren sechs Prozent­punkte mehr als 1996 (55 %). Ob Mütter berufs­tätig sind, ist besonders stark vom Alter der Kinder abhängig: 2013 waren Frauen mit Kindern unter drei Jahren am seltensten aktiv erwerbs­tätig (31 %). Daneben spielt auch die Familien­form eine Rolle: So arbeitete nur jede vierte allein­erziehende Mutter mit Kindern in diesem Alter (26 %), aber 31 % der Ehe­frauen und 35 % der Lebens­partnerinnen mit Kindern.

Von allen aktiv erwerbs­tätigen Müttern waren 2013 insgesamt mehr als zwei Drittel (70 %) in Teil­zeit beschäftigt – 1996 lag die Quote noch bei 51 %. Besonders häufig arbeiteten 2013 Ehe­frauen mit Kindern in Teil­zeit (75 %). Im Ver­gleich dazu waren nur 57 % der Lebens­partnerinnen mit Kindern und 58 % der allein­erziehenden Mütter in Teil­zeit beschäftigt.

IM FOKUS vom 23.02.2015

Hoher Akademikeranteil unter Zuwanderern

Die Politik diskutiert derzeit, ob ein neues Einwanderungs­gesetz nötig ist, um die Zu­wanderung nach Deutsch­land besser steuern zu können. Zwischen 2009 und 2013 lag die Netto­zuwanderung bei insgesamt knapp 1,2 Millionen Menschen.

Nach dem Mikro­zensus 2013 war der Groß­teil der Zuwander­innen und Zu­wanderer gut qualifiziert: Insgesamt verfügten rund 85 % der 18- bis 24-Jährigen über einen Schul­abschluss, 5 % befanden sich noch in schulischer Aus­bildung. Besonders häufig hatten die jungen Zu­wanderer die Schule mit dem Erwerb einer Studien­berechtigung abge­schlossen (55 %). In der Gesamt­bevölkerung besaßen rund 86 % der 18- bis 24-Jährigen einen Schul­abschluss, 10 % gingen noch zur Schule. Auch hier hatten die meisten Personen dieser Alters­gruppe die Schule mit dem Erwerb einer Studien­berechtigung beendet (39 %).

Betrachtet man die beruflichen Bildungs­abschlüsse, waren besonders viele Zuwander­innen und Zu­wanderer Akademiker: Insgesamt verfügten rund 40 % der 25- bis 34-Jährigen über einen Hoch­schul­abschluss. Anderer­seits gab es unter ihnen auch viele un­qualifizierte Arbeits­kräfte: 29 % dieser Alters­gruppe hatten keinen berufs­qualifzierenden Abschluss. In der Gesamt­bevölkerung lag der Anteil der un­qualifizierten Arbeits­kräfte bei den 25- bis 34-Jährigen mit 14 % deutlich niedriger. Allerdings war hier auch die Akademiker­quote mit 22 % geringer.

Zahl der Woche

Im Jahr 2013 waren von insgesamt 165 000 Mitarbeitern im ärztlichen Dienst 46 % Frauen.

Mehr : 46 % des ärzt­lichen Perso­nals in Kranken­häusern sind Frauen …

Auf einen Blick

Bevölkerung (31.12.)201380,8 Mill.
Erwerbstätige201442,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,4 %
Öffentlicher Schulden­stand201376,9 %

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VGR-Revision 2014

Dieses Piktogramm zeigt zwei Pfeile, die einen Kreis bilden

Ab September 2014 gelten europa­weit die revi­dierten Kon­zepte des Euro­päisch­en Systems Volks­wirtschaft­licher Gesamt­rech­nung­en (ESVG) 2010. Was be­deutet das für die VGR-Daten?

Europa in Zahlen

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Ergebnisse des Zensus 2011

Logo zum Zensus 2011

Die statistischen Ämter haben Ergebnisse aus dem Zensus 2011 ver­öffent­licht, zuletzt am 28. Mai 2014. Wir informieren Sie laufend über weitere Entwicklungen.

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