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Pressemitteilung Nr. 295 vom 26.08.2016: 82,2 Millionen Einwohner am Jahres­ende 2015 – Bevöl­kerungs­zunahme durch hohe Zuwan­derung

Im Jahr 2015 nahm nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 978 000 Personen (+ 1,2 %) zu und lag am Jahresende bei 82,2 Millionen. Das ist der höchste Bevölkerungszuwachs seit 1992, der damals + 700 000 Personen betragen hatte. 2014 hatte es einen geringeren Anstieg um 430 000 Personen (+ 0,5 %) gegeben. Die Bevölkerungszunahme im Jahr 2015 resultiert aus dem hohen Wanderungsüberschuss.

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Pressemitteilung Nr. 296 vom 26.08.2016: Grund- und Gewerbe­steuer­aufkommen im Jahr 2015 um 4,4 % gestiegen

Durchschnittlicher Gewerbesteuer-Hebesatz

Die Gemeinden in Deutschland haben im Jahr 2015 rund 58,9 Milliarden Euro aus den Realsteuern (Grundsteuer A beziehungsweise B und Gewerbesteuer) eingenommen, soviel wie noch nie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das gegenüber 2014 eine Steigerung um 2,5 Milliarden Euro beziehungsweise 4,4 %. 

Die Gewerbesteuer war mit 45,7 Milliarden Euro (+ 4,5 %) maßgeblich an diesem Ergebnis beteiligt. In elf Bundesländern lag das Gewerbesteueraufkommen über dem des Vorjahres, in fünf Bundesländern konnte das Vorjahresniveau nicht erreicht werden. Die höchste Zunahme erzielte Schleswig-Holstein mit + 15,3 % vor Rheinland-Pfalz mit + 9,7 %. Die Stadtstaaten Hamburg mit – 8,2 % und Berlin mit – 3,5 % hatten den höchsten Rückgang gegenüber 2014 zu verzeichnen. 

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Pressemitteilung Nr. 297 vom 26.08.2016: 1,5 Millionen mehr Flug­passagiere im 1. Halb­jahr 2016

Im ersten Halbjahr 2016 stieg die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere um 1,5 Millionen oder 3,0 % auf 51,8 Millionen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm das Passagieraufkommen ins Ausland von Januar bis Juni 2016 um 2,9 % auf 40,2 Millionen zu. Die Zahl der Inlandspassagiere erhöhte sich um 3,4 % auf 11,6 Millionen. 

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IM FOKUS vom 23.08.2016

Zuwanderer: Gute Deutschkenntnisse wichtig für Integration in den Arbeitsmarkt

Mit 1,16 Millionen ausländischen Personen war die Netto­zuwanderung 2015 die höchste in der Geschichte der Bundes­republik. Für Zuwanderinnen und Zuwanderer, die ein Bleibe­recht in Deutsch­land erhalten, ist die Integration in den Arbeits­markt wichtig. Dabei spielen gute Deutsch­kenntnisse eine entscheidende Rolle.

Die Erwerbstätigen­quote von nicht in Deutsch­land geborenen Zuwanderinnen und Zuwanderern lag 2014 insgesamt bei rund 69 %. Zugewanderte mit Grund­kenntnissen der deutschen Sprache wiesen eine Erwerbstätigen­quote von 52 % auf. Mit zunehmenden Sprach­kenntnissen stieg diese kontinuierlich bis auf 77 % bei Zugewanderten mit fließenden Deutsch­kenntnissen (einheimische Bevölkerung: 80 %).

Der Sprach­erwerb spielt insbesondere bei Frauen, die im Ausland geboren und nach Deutsch­land zugewandert sind, eine wichtige Rolle für die Integration in den Arbeits­markt: Frauen mit Grund­kenntnissen der deutschen Sprache hatten lediglich eine Erwerbstätigen­quote von 36 %. Diese stieg mit dem Erlernen der Sprache an und lag bei Zuwanderinnen mit fließenden Deutsch­kenntnissen bei 72 % (einheimische Frauen: 76 %).

Ausführliche Informationen stehen Ihnen in unserem STATmagazin zur Verfügung.

IM FOKUS vom 10.08.2016

Zahl der ABC-Schützen zuletzt nur leicht gesunken

In den ersten Bundes­ländern hat nach den Sommer­ferien wieder die Schule begonnen. Bis Mitte September werden hundert­tausende Erst­klässler ihren ersten Schul­tag erleben. Im zurück­liegenden Schul­jahr 2015/2016 kamen nach vor­läufigen Ergebnissen in Deutsch­land rund 709 000 Kinder in die Schule. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der ABC-Schützen um 0,3 %.

Die Zahl der Einschulungen ging damit weniger stark zurück, als es nach den Bevölkerungs­zahlen Ende 2014 zu erwarten war. Davon ausgehend gab es Ende 2014 bundesweit 2,8 % weniger Kinder im einschulungs­relevanten Alter als im Vorjahr. Eine Ursache für den gebremsten Rück­gang der Einschulungs­zahlen dürfte die verstärkte Zuwanderung im Jahr 2015 gewesen sein.

Insgesamt ist die Zahl der Ein­schulungen in den vergangenen Jahren auf­grund des demo­grafischen Wandels allerdings stark zurück­gegangen: So kamen im Schul­jahr 2005/2006 noch rund 822 000 Kinder in die Schule. Im Ver­gleich dazu sank die Zahl der Ein­schulungen 2015/2016 um 14 %.

WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungs­voraus­berechnungen

An den amtlichen Bevölkerungs­voraus­berechnungen wird häufig kritisiert, dass sie aktuelle demografische Entwicklungen nicht berücksichtigen, also beispielsweise die rapide angestiegene Zuwanderung von Schutz­suchenden 2015 außer Acht lassen. Dabei wird verkannt, dass diese Bevölkerungs­projektionen keine Vorhersagen oder Zukunfts­visionen liefern, sondern statistisch fundiert demo­grafische Strukturen fortschreiben.

Olga Pötzsch beleuchtet in ihrem Aufsatz WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen in der Ausgabe 4/2016 unseres Wissen­schafts­magazins WISTA dieses Spannungs­feld: Sie vergleicht die Annahmen und Ergebnisse der letzten Voraus­berechnungen untereinander und zeigt deren Möglichkeiten und Grenzen auf.

Zahl der Woche

Pauschalreisen kosteten im Juli 2016 durchschnittlich 16,0 % mehr als im Vormonat Juni.

Mehr : 16 % Preisanstieg bei Pauschal­reisen zu Ferien­beginn …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201643,5 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)2. Quartal 20160,4 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuli 20160,4 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

IARIW-Konferenz

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Vom 21. bis 27. August 2016 findet die 34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden statt.

StatistikCampus

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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