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Pressemitteilung Nr. 246 vom 03.07.2015: Umsätze in der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft 2013 um 1,6 % gesunken

Umsatz in der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft

Im Jahr 2013 haben die Unternehmen der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft mit 20 und mehr Beschäftigten 603,6 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das mit einem Minus von rund 9,8 Milliarden Euro (– 1,6 %) gegenüber 2012 der erste Rückgang nach mehreren Jahren mit starken Zuwächsen. So lag der Umsatz 2013 immer noch um 18,8 % höher als 2011.

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Pressemitteilung Nr. 247 vom 03.07.2015: 3 % mehr wissenschaftliches Personal an Hochschulen

Ende 2014 waren an deutschen Hochschulen und Hochschul­kliniken rund 380 200 Personen als wissen­schaftliches und künstlerisches Personal beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 2,8 % mehr als 2013. Innerhalb des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals stieg die Zahl der hauptberuflich Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % auf 236 100 Personen an, während es bei den nebenberuflich Beschäftigten einen Anstieg um 5,5 % auf 144 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gab.

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IM FOKUS vom 29.06.2015

Nach 25 Jahren: Einheitliches Konsummuster in Ost und West

Am 1. Juli 1990 trat der Staats­vertrag zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozial­union zwischen der Bundes­republik Deutsch­land und der Deutschen Demo­kratischen Republik in Kraft. Durch die Ein­führung der D-Mark in der DDR sowie den gemeinsamen Wirtschafts­raum waren dort West­produkte zunächst stark nachgefragt. 25 Jahre nach dem Inkraft­treten des Vertrages unter­scheidet sich das Konsum­verhalten in Ost- und West­deutsch­land nur noch wenig.

Für private Haushalte im früheren Bundes­gebiet beliefen sich die Konsum­ausgaben im Jahr 2012 auf rund 2 400 Euro, in den neuen Ländern und Berlin auf rund 1 900 Euro. Damit war die Höhe der Ausgaben in Ost und West zwar verschieden, die Konsum­muster ähnelten sich jedoch: Das meiste Geld gaben private Haushalte für Wohnung (Ost: 34,2 %; West: 34,5 %), Mobilität (Ost: 13,9 %; West: 14,3 %) und Nahrung aus (Ost: 14,4 %; West: 13,8 %).

Betrachtet man die Haus­halts­ausstattung, gibt es bei einigen Gütern keine Unter­schiede mehr zwischen Ost und West: So hatten 2013 nahezu alle Haus­halte in Deutsch­land ein Telefon (Ost: 99,8%; West: 99,8 %). 20 Jahre zuvor besaß nur rund jeder zweite Haushalt in Ostdeutschland ein Telefon (Ost: 48,8%; West: 97,4 %). Größere Unter­schiede hinsichtlich der Ausstattung lagen 2013 unter anderem noch bei Haus­halts­geräten vor, wie Wäsche­trocknern (Ost: 22,2 %; West: 43,8 %), Gefrier­schränken (Ost: 40,9 %; West: 53,1 %) oder Spülmaschinen (Ost: 59,4 %; West: 69,5 %).

IM FOKUS vom 23.06.2015

UNHCR: 60 Millionen Menschen auf der Flucht

Ende 2014 waren welt­weit 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter 38,2 Millionen Binnen­vertriebene, 19,5 Millionen Flüchtlinge und 1,8 Millionen Asyl­suchende. Laut dem UNHCR Jahres­bericht Global Trends 2014 war dies die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Flüchtenden (Binnen­vertriebene, Flüchtlinge, Asyl­suchende) um 16 %.

Betrachtet man nur die Zahl der Flüchtlinge, hat diese mit 17 % noch etwas stärker zugenommen. Eine der Haupt­ursachen dafür ist der Krieg in Syrien. Viele der Flüchtlinge bringen sich in angrenzenden Ländern wie der Türkei in Sicherheit: 2014 lebten dort welt­weit die meisten Flüchtlinge (1,6 Millionen), gefolgt von Pakistan (1,5 Millionen) und dem Libanon (1,2 Millionen).

In Deutschl­and fanden laut UNHCR rund 217 000 Flüchtlinge Schutz, dies waren 15 % mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Asyl­anträge ist deutlich gestiegen: Wurden 2013 rund 110 000 Erst­anträge gestellt, waren es 2014 insgesamt 173 000 neue Anträge (+57 %). Mehr Asyl­anfragen verzeichnete welt­weit nur Russ­land (275 000) – Haupt­ursache dafür ist vermutlich der Ukraine-Konflikt.

Neu erschienen: Strategie- und Programmplan 2015 bis 2019

Der aktuelle Strategie- und Programm­plan 2015 bis 2019 bietet Statistik-Nutzerinnen und -Nutzern sowie allen Interessierten einen umfang­reichen Über­blick über das Arbeits­gebiet der Bundes­statistik. Er beschreibt das System der Bundes­statistik in kompakter Form und geht auf aktuelle Entwicklungen im Europäischen Statistischen System (ESS) ein, beispiels­weise die gemeinsame Modernisierungs­strategie "ESS Vision 2020" und ihre Implementierung. Ergänzend dazu stellt er die aktualisierte Strategie (Handlungs­felder und Ziele) des Statistischen Bundesamtes dar und umfasst das Arbeits­programm sowie die Kosten für jeden Produkt­bereich.

Ab sofort können Sie die zehnte Fassung des Stra­tegie- und Pro­gramm­plans elektronisch im Internet herunter­laden oder als gedruckte Ausgabe beim Statistischen Bundesamt anfordern.

Zahl der Woche

In 38,7 % der im Jahr 2014 genehmigten Wohngebäude ist eine Heizanlage installiert, die überwiegend erneuerbare Energien verwendet.

Mehr : 38,7 % aller neuen Wohngebäude werden mit erneuerbaren Energien beheizt …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,6 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

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