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Pressemitteilung Nr. 300 vom 30.08.2016: Verbraucherpreise im August 2016 voraus­sichtlich um 0,4 % höher als im August 2015

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im August 2016 voraussichtlich + 0,4 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, verändern sich die Verbraucherpreise gegenüber Juli voraussichtlich nicht.

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Pressemitteilung Nr. 299 vom 30.08.2016: Importpreise im Juli 2016: – 3,8 % gegen­über Juli 2015

Index der Einfuhrpreise

Die Einfuhrpreise waren im Juli 2016 um 3,8 % niedriger als im Juli 2015. Im Juni 2016 hatte die Jahresveränderungsrate – 4,6 % betragen, im Mai 2016 hatte sie bei – 5,5 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Importpreise im Juli 2016 gegenüber Juni 2016 geringfügig um 0,1 %. 

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IM FOKUS vom 29.08.2016

Schulkinder im Verkehr: Jungen verunglücken häufiger als Mädchen

In den meisten Bundes­ländern hat die Schule nach den Sommer­ferien wieder begonnen – Auto­fahrer sollten deswegen beim Fahren besonders auf Schul­kinder Rück­sicht nehmen. 2015 verun­glückten in Deutsch­land insgesamt rund 22 500 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bei Verkehrs­unfällen, 53 von ihnen tödlich. Damit kam aus dieser Alters­gruppe im Durch­schnitt alle 23 Minuten ein Kind im Straßen­verkehr zu Schaden.

6- bis 14-jährige Kinder verun­glückten besonders häufig mit dem Fahrrad (38 % aller Unfälle). Zudem kamen 32 % in einem PKW zu Schaden, 24 % waren zu Fuß unter­wegs. Jungen hatten dabei ein deutlich höheres Unfall­risiko als Mädchen: Von den mit dem Rad verunglückten Kindern waren 67 % Jungen, von den zu Fuß verunglückten 57 %. Die Gründe dafür liegen vermutlich in der stärkeren Verkehrs­beteiligung von Jungen und der größeren Risiko­bereitschaft .

Besonders viele 6- bis 14-Jährige, die auf dem Fahrrad oder als Fuß­gänger unter­wegs waren, verun­glückten 2015 in den Zeiten, in denen sie sich normaler­weise auf dem Weg zur Schule befinden. Gemessen an den Verun­glückten des gesamten Tages wurden 16 % dieser Kinder morgens zwischen 7 und 8 Uhr verletzt oder getötet.

IM FOKUS vom 23.08.2016

Zuwanderer: Gute Deutschkenntnisse wichtig für Integration in den Arbeitsmarkt

Mit 1,16 Millionen ausländischen Personen war die Netto­zuwanderung 2015 die höchste in der Geschichte der Bundes­republik. Für Zuwanderinnen und Zuwanderer, die ein Bleibe­recht in Deutsch­land erhalten, ist die Integration in den Arbeits­markt wichtig. Dabei spielen gute Deutsch­kenntnisse eine entscheidende Rolle.

Die Erwerbstätigen­quote von nicht in Deutsch­land geborenen Zuwanderinnen und Zuwanderern lag 2014 insgesamt bei rund 69 %. Zugewanderte mit Grund­kenntnissen der deutschen Sprache wiesen eine Erwerbstätigen­quote von 52 % auf. Mit zunehmenden Sprach­kenntnissen stieg diese kontinuierlich bis auf 77 % bei Zugewanderten mit fließenden Deutsch­kenntnissen (einheimische Bevölkerung: 80 %).

Der Sprach­erwerb spielt insbesondere bei Frauen, die im Ausland geboren und nach Deutsch­land zugewandert sind, eine wichtige Rolle für die Integration in den Arbeits­markt: Frauen mit Grund­kenntnissen der deutschen Sprache hatten lediglich eine Erwerbstätigen­quote von 36 %. Diese stieg mit dem Erlernen der Sprache an und lag bei Zuwanderinnen mit fließenden Deutsch­kenntnissen bei 72 % (einheimische Frauen: 76 %).

Ausführliche Informationen stehen Ihnen in unserem STATmagazin zur Verfügung.

WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungs­voraus­berechnungen

An den amtlichen Bevölkerungs­voraus­berechnungen wird häufig kritisiert, dass sie aktuelle demografische Entwicklungen nicht berücksichtigen, also beispielsweise die rapide angestiegene Zuwanderung von Schutz­suchenden 2015 außer Acht lassen. Dabei wird verkannt, dass diese Bevölkerungs­projektionen keine Vorhersagen oder Zukunfts­visionen liefern, sondern statistisch fundiert demo­grafische Strukturen fortschreiben.

Olga Pötzsch beleuchtet in ihrem Aufsatz (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen in der Ausgabe 4/2016 unseres Wissen­schafts­magazins WISTA dieses Spannungs­feld: Sie vergleicht die Annahmen und Ergebnisse der letzten Voraus­berechnungen untereinander und zeigt deren Möglichkeiten und Grenzen auf.

Zahl der Woche

1,5 Millionen Privathaushalte in Deutschland besaßen zum Jahresanfang 2015 mindestens ein Elektrofahrrad.

Mehr : 1,5 Millionen Haushalte in Deutsch­land mit Elektro­fahrrad …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201643,5 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)2. Quartal 20160,4 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuli 20160,4 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

IARIW-Konferenz

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Vom 21. bis 27. August 2016 fand die 34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden statt.

StatistikCampus

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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