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Pressemitteilung Nr. 298 vom 29.08.2016: Tarifverdienste im 2. Quartal 2016: + 0,9 % zum Vorjahres­quartal

Index der tariflichen Monatsverdienste

Die tariflichen Monatsverdienste einschließlich Sonder­zahlungen lagen im zweiten Quartal 2016 in Deutschland um durchschnittlich 0,9 % über dem entsprechenden Wert des Vorjahresquartals. Dies war der geringste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2011. Ohne Berücksichtigung der Sonderzahlungen waren die Tarifverdienste im zweiten Quartal 2016 um 1,2 % höher als im zweiten Quartal 2015. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,1 %.

Mehr : Tarifverdienste im 2. Quartal 2016: + 0,9 % zum Vorjahres­quartal …

IM FOKUS vom 29.08.2016

Schulkinder im Verkehr: Jungen verunglücken häufiger als Mädchen

In den meisten Bundes­ländern hat die Schule nach den Sommer­ferien wieder begonnen – Auto­fahrer sollten deswegen beim Fahren besonders auf Schul­kinder Rück­sicht nehmen. 2015 verun­glückten in Deutsch­land insgesamt rund 22 500 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bei Verkehrs­unfällen, 53 von ihnen tödlich. Damit kam aus dieser Alters­gruppe im Durch­schnitt alle 23 Minuten ein Kind im Straßen­verkehr zu Schaden.

6- bis 14-jährige Kinder verun­glückten besonders häufig mit dem Fahrrad (38 % aller Unfälle). Zudem kamen 32 % in einem PKW zu Schaden, 24 % waren zu Fuß unter­wegs. Jungen hatten dabei ein deutlich höheres Unfall­risiko als Mädchen: Von den mit dem Rad verunglückten Kindern waren 67 % Jungen, von den zu Fuß verunglückten 57 %. Die Gründe dafür liegen vermutlich in der stärkeren Verkehrs­beteiligung von Jungen und der größeren Risiko­bereitschaft .

Besonders viele 6- bis 14-Jährige, die auf dem Fahrrad oder als Fuß­gänger unter­wegs waren, verun­glückten 2015 in den Zeiten, in denen sie sich normaler­weise auf dem Weg zur Schule befinden. Gemessen an den Verun­glückten des gesamten Tages wurden 16 % dieser Kinder morgens zwischen 7 und 8 Uhr verletzt oder getötet.

IM FOKUS vom 23.08.2016

Zuwanderer: Gute Deutschkenntnisse wichtig für Integration in den Arbeitsmarkt

Mit 1,16 Millionen ausländischen Personen war die Netto­zuwanderung 2015 die höchste in der Geschichte der Bundes­republik. Für Zuwanderinnen und Zuwanderer, die ein Bleibe­recht in Deutsch­land erhalten, ist die Integration in den Arbeits­markt wichtig. Dabei spielen gute Deutsch­kenntnisse eine entscheidende Rolle.

Die Erwerbstätigen­quote von nicht in Deutsch­land geborenen Zuwanderinnen und Zuwanderern lag 2014 insgesamt bei rund 69 %. Zugewanderte mit Grund­kenntnissen der deutschen Sprache wiesen eine Erwerbstätigen­quote von 52 % auf. Mit zunehmenden Sprach­kenntnissen stieg diese kontinuierlich bis auf 77 % bei Zugewanderten mit fließenden Deutsch­kenntnissen (einheimische Bevölkerung: 80 %).

Der Sprach­erwerb spielt insbesondere bei Frauen, die im Ausland geboren und nach Deutsch­land zugewandert sind, eine wichtige Rolle für die Integration in den Arbeits­markt: Frauen mit Grund­kenntnissen der deutschen Sprache hatten lediglich eine Erwerbstätigen­quote von 36 %. Diese stieg mit dem Erlernen der Sprache an und lag bei Zuwanderinnen mit fließenden Deutsch­kenntnissen bei 72 % (einheimische Frauen: 76 %).

Ausführliche Informationen stehen Ihnen in unserem STATmagazin zur Verfügung.

WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungs­voraus­berechnungen

An den amtlichen Bevölkerungs­voraus­berechnungen wird häufig kritisiert, dass sie aktuelle demografische Entwicklungen nicht berücksichtigen, also beispielsweise die rapide angestiegene Zuwanderung von Schutz­suchenden 2015 außer Acht lassen. Dabei wird verkannt, dass diese Bevölkerungs­projektionen keine Vorhersagen oder Zukunfts­visionen liefern, sondern statistisch fundiert demo­grafische Strukturen fortschreiben.

Olga Pötzsch beleuchtet in ihrem Aufsatz WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen in der Ausgabe 4/2016 unseres Wissen­schafts­magazins WISTA dieses Spannungs­feld: Sie vergleicht die Annahmen und Ergebnisse der letzten Voraus­berechnungen untereinander und zeigt deren Möglichkeiten und Grenzen auf.

Zahl der Woche

Pauschalreisen kosteten im Juli 2016 durchschnittlich 16,0 % mehr als im Vormonat Juni.

Mehr : 16 % Preisanstieg bei Pauschal­reisen zu Ferien­beginn …

Auf einen Blick

Bevölkerung31.12.201582,2 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201643,5 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)2. Quartal 20160,4 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuli 20160,4 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

IARIW-Konferenz

Dieses Piktogramm zeigt Dresden

Vom 21. bis 27. August 2016 fand die 34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden statt.

StatistikCampus

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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