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Pressemitteilung Nr. 239 vom 29.06.2015: Verbraucherpreise im Juni 2015: voraussichtlich + 0,3 % gegenüber Juni 2014

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im Juni 2015 voraussichtlich + 0,3 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber Mai 2015 voraussichtlich um 0,1 %.

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Pressemitteilung Nr. 238 vom 29.06.2015: Überschuldete mit durch­schnitt­lich 34-fachem ihres Monats­einkommens im Minus

Private Überschuldung nach dem Hauptauslöser

Die durchschnittlichen Schulden einer überschuldeten Person, die im Jahr 2014 die Hilfe einer Beratungsstelle in Anspruch genommen hat, betrugen 34 504 Euro. Das war knapp das 34-fache des durchschnittlichen monatlichen Einkommens dieses Personenkreises (1 020 Euro). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage der Überschuldungsstatistik mitteilt, bräuchte ein durchschnittlicher Schuldner demnach 34 Monate, um seine Verbindlichkeiten komplett zurückzuzahlen, wenn er all seine regelmäßigen Einkünfte für den Schuldendienst einsetzen könnte (Überschuldungsintensität). 

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Pressemitteilung Nr. 237 vom 29.06.2015: Einbürgerungen im Jahr 2014 geringfügig zurückgegangen

Im Verlauf des Jahres 2014 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland 108 420 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren gut 3 900 Einbürgerungen oder 3,5 % weniger als im Jahr zuvor und knapp 2 200 Einbürgerungen oder 2,0 % weniger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

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IM FOKUS vom 29.06.2015

Nach 25 Jahren: Einheitliches Konsummuster in Ost und West

Am 1. Juli 1990 trat der Staats­vertrag zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozial­union zwischen der Bundes­republik Deutsch­land und der Deutschen Demo­kratischen Republik in Kraft. Durch die Ein­führung der D-Mark in der DDR sowie den gemeinsamen Wirtschafts­raum waren dort West­produkte zunächst stark nachgefragt. 25 Jahre nach dem Inkraft­treten des Vertrages unter­scheidet sich das Konsum­verhalten in Ost- und West­deutsch­land nur noch wenig.

Für private Haushalte im früheren Bundes­gebiet beliefen sich die Konsum­ausgaben im Jahr 2012 auf rund 2 400 Euro, in den neuen Ländern und Berlin auf rund 1 900 Euro. Damit war die Höhe der Ausgaben in Ost und West zwar verschieden, die Konsum­muster ähnelten sich jedoch: Das meiste Geld gaben private Haushalte für Wohnung (Ost: 34,2 %; West: 34,5 %), Mobilität (Ost: 13,9 %; West: 14,3 %) und Nahrung aus (Ost: 14,4 %; West: 13,8 %).

Betrachtet man die Haus­halts­ausstattung, gibt es bei einigen Gütern keine Unter­schiede mehr zwischen Ost und West: So hatten 2013 nahezu alle Haus­halte in Deutsch­land ein Telefon (Ost: 99,8%; West: 99,8 %). 20 Jahre zuvor besaß nur rund jeder zweite Haushalt in Ostdeutschland ein Telefon (Ost: 48,8%; West: 97,4 %). Größere Unter­schiede hinsichtlich der Ausstattung lagen 2013 unter anderem noch bei Haus­halts­geräten vor, wie Wäsche­trocknern (Ost: 22,2 %; West: 43,8 %), Gefrier­schränken (Ost: 40,9 %; West: 53,1 %) oder Spülmaschinen (Ost: 59,4 %; West: 69,5 %).

IM FOKUS vom 23.06.2015

UNHCR: 60 Millionen Menschen auf der Flucht

Ende 2014 waren welt­weit 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter 38,2 Millionen Binnen­vertriebene, 19,5 Millionen Flüchtlinge und 1,8 Millionen Asyl­suchende. Laut dem UNHCR Jahres­bericht Global Trends 2014 war dies die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Flüchtenden (Binnen­vertriebene, Flüchtlinge, Asyl­suchende) um 16 %.

Betrachtet man nur die Zahl der Flüchtlinge, hat diese mit 17 % noch etwas stärker zugenommen. Eine der Haupt­ursachen dafür ist der Krieg in Syrien. Viele der Flüchtlinge bringen sich in angrenzenden Ländern wie der Türkei in Sicherheit: 2014 lebten dort welt­weit die meisten Flüchtlinge (1,6 Millionen), gefolgt von Pakistan (1,5 Millionen) und dem Libanon (1,2 Millionen).

In Deutschl­and fanden laut UNHCR rund 217 000 Flüchtlinge Schutz, dies waren 15 % mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Asyl­anträge ist deutlich gestiegen: Wurden 2013 rund 110 000 Erst­anträge gestellt, waren es 2014 insgesamt 173 000 neue Anträge (+57 %). Mehr Asyl­anfragen verzeichnete welt­weit nur Russ­land (275 000) – Haupt­ursache dafür ist vermutlich der Ukraine-Konflikt.

Zahl der Woche

2013 fielen in Deutschland im Durchschnitt 617 Kilogramm Siedlungsabfall je Einwohner an.

Mehr : 617 Kilogramm Abfall pro Kopf: Deutsch­land deutlich über dem EU-Durchschnitt …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,6 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

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