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Pressemitteilung Nr. 143 vom 17.04.2014: Erzeugerpreise März 2014: – 0,9 % gegenüber März 2013

Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im März 2014 um 0,9 % niedriger als im März 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise gegenüber Februar 2014 um 0,3 %. 

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Pressemitteilung Nr. 144 vom 17.04.2014: Gastgewerbeumsatz im Februar 2014 real um 1,1 % gestiegen

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Februar 2014 real 1,1 % und nominal 3,5 % mehr um als im Februar 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat der Umsatz im Gastgewerbe im Februar kalender- und saisonbereinigt real um 0,9 % und nominal um 1,1 % höher. 

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Im Fokus

Dieses Foto zeigt einen türkischen und einen deutschen Pass (© Kumbabali - Fotolia.com)

Doppelte Staatsbürgerschaft: Rund eine halbe Million Optionskinder

Die große Koalition hat sich auf einen neuen Gesetzentwurf zur doppelten Staats­bürgerschaft geeinigt. Künftig sollen Kinder aus­ländischer Eltern unter bestimmten Voraus­setzungen von der Op­tions­pflicht befreit werden. Sie müssen sich dann nicht mehr zwischen der deutschen und der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern entscheiden.

Zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2012 kamen in Deutschland rund 9 Millionen Kinder auf die Welt. 460 000 dieser Kinder erwarben die deutsche Staatsangehörigkeit, obwohl ihre Eltern Ausländer waren. Damit waren rund 5 % aller Neu­geborenen Optionskinder. Nach bisherigem Recht müssen diese Kinder spätestens mit Vollendung des 23. Lebensjahres eine der beiden Staatsangehörigkeiten wählen.

Von dem geplanten Gesetzentwurf sind auch Kinder ausländischer Eltern betroffen, die zwischen 1990 und 2000 in Deutschland geboren wurden. Im Rahmen einer Übergangsregelung konnten sie nur auf Antrag die deutsche Staatsangehörigkeit nachträglich erwerben. Hiervon machten knapp 50 000 Kinder Gebrauch. Zusammengenommen gibt es in Deutschland damit rund eine halbe Million Optionskinder.

Im Fokus

Asyl: Deutschland verzeichnet 2013 EU-weit die meisten Anträge

2013 wurden in Deutschland rund 127 000 Asyl­anträge gestellt (Erst- und Folge­anträge). Damit war Deutschland das wichtigste Ziel­land in der EU, gefolgt von Frankreich (65 000), Schweden (54 000) und dem Vereinigten König­reich (30 000).

Gemessen im Verhältnis zur Gesamt­bevölkerung verzeichnete 2013 allerdings Schweden die höchste Quote mit rund 5 700 Anträgen je 1 Million Ein­wohner, in Deutschland waren es im selben Jahr 1 600 Anträge je 1 Million Ein­wohner.

Insgesamt wurden 2013 in den 28 Staaten der EU rund 435 000 Asyl­anträge gestellt. Gegen­über dem Vorjahr war das ein Anstieg um 30 %. Die meisten Menschen kamen aus Syrien (50 000 bzw. 12 % aller EU-weiten Bewerber), der Russischen Föderation (41 000 bzw. 10 %) sowie Afghanistan (26 000 beziehungsweise 6 %). In erster Instanz ent­schieden wurden 2013 in der EU rund 326 000 Asyl­anträge: 35 % wurden an­erkannt, 65 % abgelehnt.

Weitere Daten zum Thema Asyl in der EU finden Sie in der Eurostat Daten­bank sowie in der Eurostat Publikation über Asylbewerber (nur in Englisch). Weitere Informationen zu Asylbewerber­leistungen in Deutschland stehen Ihnen im Themen­bereich Soziales zur Verfügung.

Zahl der Woche

Im Jahr 2013 stellten in Deutschland 1 349 Brauereien den beliebten Gerstensaft nach dem deutschen Reinheitsgebot vom 23. April 1516 her.

Mehr : 1 349 Brauereien in Deutschland …

Auf einen Blick

Bevölkerung (31.12.)201280,5 Mill.
Erwerbstätige201341,8 Mill.
Wirtschafts­wachstum20130,4 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20131,5 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo2013-0,1 %
Öffentlicher Schulden­stand201281,0 %

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Europa hat die Wahl

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Die statistischen Ämter haben Ergebnisse aus dem Zensus 2011 ver­öffent­licht, zuletzt am 10. April 2014. Wir informieren Sie laufend über weitere Entwicklungen.

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