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Pressemitteilung Nr. 277 vom 03.08.2015: Zahl der Zuwanderer in Deutsch­land so hoch wie noch nie

Im Jahr 2014 hatten rund 16,4 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus 2014 weiter mitteilt, entsprach dies einem Anteil von 20,3 % an der Gesamtbevölkerung und einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 3,0 %. Die Mehrheit der Personen mit Migrationshintergrund hatte einen deutschen Pass (56,0 %). Selbst in der Gruppe der Zugewanderten lag der Anteil bei 46,1 %. Gegenüber 2011 ist die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund um gut 1,5 Millionen Menschen angestiegen (+ 10,3 %).

Mehr : Zahl der Zuwanderer in Deutsch­land so hoch wie noch nie …

Pressemitteilung Nr. 278 vom 03.08.2015: Getreide dominiert mit 55 % auch 2015 den Anbau auf dem Ackerland

Dieses Foto zeigt einen Traktor auf einem Feld (© ValentinValkov - Fotolia.com)

Im Jahr 2015 blieb die Fläche, die in Deutschland als Ackerland genutzt wird, mit 11,9 Millionen Hektar im Vergleich zu den Vorjahren konstant. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung weiter mitteilt, verwendeten die Landwirte den größten Anteil der Ackerfläche mit 6,6 Millionen Hektar (55 %) auch 2015 für den Anbau von Getreide. 

Mehr : Getreide dominiert mit 55 % auch 2015 den Anbau auf dem Ackerland …

IM FOKUS vom 22.07.2015

Bettenkapazitäten: Balearische Inseln für Spontanurlaub am wenigsten geeignet

In vielen Bundes­ländern haben die Sommer­ferien bereits begonnen. Wer erst jetzt auf die Suche nach einem freien Hotel­zimmer geht, wird im EU-weiten Vergleich der Regionen auf den spanischen Ferien­inseln vermutlich am schwersten fündig: Mallorca, Ibiza und die anderen Balearischen Inseln waren 2013 zu 78 % ausge­bucht, die Kanarischen Inseln zu 72 %. In Deutsch­land waren Hamburg mit 59 % und Berlin mit 57 % am stärksten ausge­lastet.

Am besten für einen spontanen Hotel­urlaub eignet sich hingegen Österreich: Im Burgenland sowie in Nieder­österreich, der Steiermark und Ober­österreich lag die Betten­auslastung 2013 zum Teil deutlich unter 15 %.

In der vorliegenden Auswertung wurden Hotels, Pensionen und Gasthöfe berücksichtigt, aber keine anderen Betriebsarten wie zum Beispiel Camping­plätze oder Ferien­wohnungen. Für das Vereinigte Königreich lagen keine Angaben vor.

IM FOKUS vom 21.07.2015

Urteil zum Betreuungs­geld: Vor allem Auswirkungen auf Westdeutschland

Das Bundes­verfassungs­gericht hat in seinem Urteil vom 21. Juli das Gesetz zum Betreuungs­geld für verfassungs­widrig erklärt. Zuletzt erhielten Eltern monatlich 150 Euro, wenn sie für ihr Kind keine früh­kindliche Betreuung in öffentlich geförderten Tages­einrichtungen oder in öffentlich geförderter Kinder­tages­pflege in An­spruch nahmen.

Im ersten Quartal 2015 wurde das Betreuungs­geld rund 455 000 Mal aus­gezahlt. Eltern in den neuen Ländern und Berlin nahmen dabei die staatliche Leistung anteilig deutlich seltener in Anspruch (29 500 Bezüge) als im früheren Bundes­gebiet (425 900 Bezüge). Auch die voraus­sichtliche Bezugs­dauer fiel in den neuen Ländern mit 15,5 Monaten wesentlich kürzer aus als im früheren Bundes­gebiet (20,0 Monate). Am kürzesten war sie mit 13,3 Monaten in Thüringen, am längsten in Bayern und Baden-Württemberg (20,6 bzw. 20,5 Monate).

Während Eltern in Ost­deutschland relativ selten Betreuungs­geld bezogen, nahmen sie für ihr Kind deutlich häufiger eine Kinder­tages­betreuung in Anspruch als Eltern in West­deutschland: Im März 2014 lag die Betreuungs­quote für Kinder unter drei Jahren in den neuen Ländern bei 52,0 %. Im früheren Bundes­gebiet waren dagegen nur 27,4 % aller Kinder unter drei Jahren in Kinder­tages­betreuung.

Pressekonferenz

© Statistisches Bundesamt

In einer Presse­konferenz am 29. Juli 2015 hat Präsident Roderich Egeler die vielfältigen Lebens­welten der Generation 65+ in Deutsch­land vorgestellt.


Zahl der Woche

Schuhe (einschließlich Schuhreparatur) waren im Jahr 2014 um 0,9 % teurer als im Vorjahr.

Mehr : 0,9 % Preis­anstieg bei Schuhen 2014: Deutsch­land leicht über dem EU-Durch­schnitt …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

Europa in Zahlen

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Call for Papers

Dieses Piktogramm zeigt Dresden

34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden:
Reichen Sie bitte Ihren Konferenz­beitrag bis zum 31. August 2015 ein.

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