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Pressemitteilung Nr. 113 vom 27.03.2015: Import­preise im Februar 2015: – 3,0 % gegen­über Februar 2014

Index der Einfuhrpreise

Die Einfuhrpreise waren im Februar 2015 um 3,0 % niedriger als im Februar 2014. Im Januar 2015 hatte die Jahresveränderungsrate – 4,4 % betragen, im Dezember 2014 hatte sie bei – 3,7 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Importpreise gegenüber Januar 2015 um 1,4 %. Dies war der stärkste Anstieg im Vormonatsvergleich seit Dezember 2010 (+ 1,9 % gegenüber November 2010). 

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Pressemitteilung Nr. 114 vom 27.03.2015: 3,7 % weniger Grün­dun­gen größerer Betriebe im Jahr 2014

Im Jahr 2014 wurden rund 124 000 Betriebe neu gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,7 % weniger als im Jahr 2013. 

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IM FOKUS vom 23.03.2015

Steuererklärung: Durchschnittliche Rückerstattung lag bei 873 Euro

Bis zum 31. Mai jeden Jahres müssen Steuer­pflichtige, die für das Vor­jahr eine Steuer­erklärung abgeben müssen, diese an das zuständige Finanz­amt über­mitteln. 2010 gab es in Deutsch­land rund 13,1 Millionen unbeschränkt Steuer­pflichtige mit Einnahmen aus nicht­selbst­ständiger Arbeit und eventuell Kapital­einkünften.

11,4 Millionen dieser Steuer­pflichtigen erhielten im Rahmen der Einkommen­steuer­veranlagung eine Steuer­erstattung. Diese lag im Durch­schnitt bei 873 Euro. Besonders häufig waren Rück­erstattungen zwischen 100 und 1 000 Euro (62 %). Bei rund 10 % der Betroffenen fiel die Rück­zahlung geringer als 100 Euro aus. Beträge über 5 000 Euro erstatteten die Finanz­ämter in 1 % der Fälle.

Eine Nach­zahlung an das Finanz­amt mussten 1,4 Millionen Steuer­pflichtige leisten – der durch­schnittliche Betrag lag bei 897 Euro. Die Nach­zahlungen bewegten sich ebenso wie die Erstattungen besonders häufig im Bereich zwischen 100 und 1 000 Euro (62 %). Kleinere Beträge unter 100 Euro mussten 20 % der Steuer­pflichtigen zahlen. Hohe Summen über 5 000 Euro betrafen dagegen lediglich 2 % der Steuer­pflichtigen.

IM FOKUS vom 12.03.2015

Ost und West wählen noch immer unter­schiedlich

Vor 25 Jahren – am 18. März 1990 – fand in der DDR die erste freie und zugleich letzte Volks­kammer­wahl statt. Seit der Wieder­vereinigung am 3. Oktober 1990 gilt für alle Deutschen das gleiche im Grund­gesetz verankerte Recht auf freie Wahlen. Trotzdem zeigen sich auch heute noch Unter­schiede im Wahl­verhalten von Ost und West.

Bei der letzten Bundes­tags­wahl 2013 lag die Wahl­beteiligung im früheren Bundes­gebiet und West-Berlin mit 72,4 % höher als in den neuen Ländern und Ost-Berlin (67,6 %). Auch im Rahmen der Bundes­tags­wahl 1990 gaben im Westen mehr Personen ihre Stimme ab (78,6 %) als im Osten (74,5 %).

Ost- und west­deutsche Wähler­innen und Wähler verteilen ihre Zweit­stimmen aber auch unter­schiedlich: So fand DIE LINKE bei der Bundes­tags­wahl 2013 im Osten deutlich mehr Unterstützung (22,7 %) als im Westen (5,6 %). Bereits 1990 hatte die Partei unter ihrem früheren Namen PDS im Osten klar besser abge­schnitten (11,1 %) als im Westen (0,3 %). Dafür erreichte die SPD sowohl 1990 als auch 2013 deutlich mehr Wählerinnen und Wähler im früheren Bundes­gebiet (1990: 35,7 %; 2013: 27,4 %) als in den neuen Ländern (1990: 24,3 %; 2013: 17,9 %).

Zahl der Woche

Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 59 900 Tonnen Speisepilze geerntet.

Mehr : 59 900 Tonnen Speise­pilze im Jahr 2014 in Deutsch­land geerntet …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.06.)201480,9 Mill.
Erwerbstätige201442,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,6 %
Öffentlicher Schulden­stand201376,9 %

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