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Pressemitteilung Nr. 274 vom 30.07.2015: Verbraucherpreise im Juli 2015: voraus­sichtlich + 0,2 % gegen­über Juli 2014

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im Juli 2015 voraussichtlich + 0,2 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juni 2015 voraussichtlich um 0,2 %. 

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Pressemitteilung Nr. 271 vom 30.07.2015: Juni 2015: 0,4 % mehr Erwerbstätige als im Vorjahr

Im Juni 2015 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 42,8 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 161 000 Personen oder 0,4 %. Im Dezember 2014 hatte der Zuwachs noch bei 346 000 Personen gelegen (+ 0,8 %). Erwerbslos waren im Juni 2015 rund 1,9 Millionen Personen, 69 000 weniger als ein Jahr zuvor. 

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Pressemitteilung Nr. 273 vom 30.07.2015: Weiterer Rückgang der BAföG-Empfänger/-innen im Jahr 2014

Im Jahr 2014 erhielten in Deutschland 925 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, fiel die Zahl der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger gegenüber 2013 um etwa 34 000 beziehungsweise 3,5 %. 2013 hatte der Rückgang gegenüber dem Vorjahr 2,1 % betragen. Unter den Geförderten waren 2014 rund 278 000 Schülerinnen und Schüler sowie 647 000 Studierende.

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IM FOKUS vom 22.07.2015

Bettenkapazitäten: Balearische Inseln für Spontanurlaub am wenigsten geeignet

In vielen Bundes­ländern haben die Sommer­ferien bereits begonnen. Wer erst jetzt auf die Suche nach einem freien Hotel­zimmer geht, wird im EU-weiten Vergleich der Regionen auf den spanischen Ferien­inseln vermutlich am schwersten fündig: Mallorca, Ibiza und die anderen Balearischen Inseln waren 2013 zu 78 % ausge­bucht, die Kanarischen Inseln zu 72 %. In Deutsch­land waren Hamburg mit 59 % und Berlin mit 57 % am stärksten ausge­lastet.

Am besten für einen spontanen Hotel­urlaub eignet sich hingegen Österreich: Im Burgenland sowie in Nieder­österreich, der Steiermark und Ober­österreich lag die Betten­auslastung 2013 zum Teil deutlich unter 15 %.

In der vorliegenden Auswertung wurden Hotels, Pensionen und Gasthöfe berücksichtigt, aber keine anderen Betriebsarten wie zum Beispiel Camping­plätze oder Ferien­wohnungen. Für das Vereinigte Königreich lagen keine Angaben vor.

IM FOKUS vom 21.07.2015

Urteil zum Betreuungs­geld: Vor allem Auswirkungen auf Westdeutschland

Das Bundes­verfassungs­gericht hat in seinem Urteil vom 21. Juli das Gesetz zum Betreuungs­geld für verfassungs­widrig erklärt. Zuletzt erhielten Eltern monatlich 150 Euro, wenn sie für ihr Kind keine früh­kindliche Betreuung in öffentlich geförderten Tages­einrichtungen oder in öffentlich geförderter Kinder­tages­pflege in An­spruch nahmen.

Im ersten Quartal 2015 wurde das Betreuungs­geld rund 455 000 Mal aus­gezahlt. Eltern in den neuen Ländern und Berlin nahmen dabei die staatliche Leistung anteilig deutlich seltener in Anspruch (29 500 Bezüge) als im früheren Bundes­gebiet (425 900 Bezüge). Auch die voraus­sichtliche Bezugs­dauer fiel in den neuen Ländern mit 15,5 Monaten wesentlich kürzer aus als im früheren Bundes­gebiet (20,0 Monate). Am kürzesten war sie mit 13,3 Monaten in Thüringen, am längsten in Bayern und Baden-Württemberg (20,6 bzw. 20,5 Monate).

Während Eltern in Ost­deutschland relativ selten Betreuungs­geld bezogen, nahmen sie für ihr Kind deutlich häufiger eine Kinder­tages­betreuung in Anspruch als Eltern in West­deutschland: Im März 2014 lag die Betreuungs­quote für Kinder unter drei Jahren in den neuen Ländern bei 52,0 %. Im früheren Bundes­gebiet waren dagegen nur 27,4 % aller Kinder unter drei Jahren in Kinder­tages­betreuung.

Pressekonferenz

© Statistisches Bundesamt

In einer Presse­konferenz am 29. Juli 2015 hat Präsident Roderich Egeler die vielfältigen Lebens­welten der Generation 65+ in Deutsch­land vorgestellt.


Zahl der Woche

Schuhe (einschließlich Schuhreparatur) waren im Jahr 2014 um 0,9 % teurer als im Vorjahr.

Mehr : 0,9 % Preis­anstieg bei Schuhen 2014: Deutsch­land leicht über dem EU-Durch­schnitt …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

Europa in Zahlen

Dieses Foto zeigt das Logo "Europa in Zahlen"

Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

Call for Papers

Dieses Piktogramm zeigt Dresden

34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden:
Reichen Sie bitte Ihren Konferenz­beitrag bis zum 31. August 2015 ein.

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