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Bevölkerungsentwicklung Deutschlands bis 2060

In einer Pressekonferenz hat der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, am 28. April 2015 in Berlin die 13. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung vorgestellt.

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Pressemitteilung Nr. 153 vom 28.04.2015: Neue Bevölkerungs­voraus­berechnung für Deutschland bis 2060

Bevölkerung nach Altersgruppen

Ein Bevölkerungsrückgang ist in Deutschland auf lange Sicht unvermeidbar. Denn die Zahl der Gestorbenen wird die Zahl der Geborenen immer stärker übersteigen. Diese Lücke kann nicht auf Dauer durch den positiven Saldo aus Zuzügen nach und Fortzügen aus Deutschland geschlossen werden. „Die Bevölkerungszahl von 80,8 Millionen Menschen im Jahr 2013 wird je nach Ausmaß der angenommenen Nettozuwanderung voraussichtlich noch 5 bis 7 Jahre steigen und anschließend abnehmen“, sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), im Rahmen der Pressekonferenz zur 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.

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Jetzt neu: animierte Bevölkerungspyramide

Mit Hilfe unserer animierten Bevölkerungs­pyramide können Sie sich einen Überblick über den Aufbau der Bevölkerung in Deutsch­land nach Alter und Geschlecht verschaffen. Die interaktive Anwendung bietet Ihnen die Möglichkeit, die Veränderung der Alters­struktur im Zeit­raum zwischen 1950 und 2060 zu verfolgen und dabei einen bestimmten Geburts­jahr­gang zu beobachten. Außerdem können Sie sich verschiedene Alters­gruppen und deren Anteil an der Gesamt­bevölkerung sowie das Median­alter und den Alten­quotienten anzeigen lassen.

Ab dem Jahr 2014 basiert die Anwendung auf den Ergebnissen der 13. koordinierten Bevölkerungs­voraus­berechnung für Deutsch­land. Diese beinhaltet vier ausgewählte Varianten mit unter­schiedlichen Annahmen zur künftigen Bevölkerungs­entwicklung. Sie können eine der Varianten "fixieren" und anschließend vergleichen, wie sich der Alters­aufbau beispiels­weise durch eine stärkere Zuwanderung und/oder eine steigende Geburten­häufigkeit verändert.

Neue Planungs­grundlage: allgemeine Sterbetafel 2010/2012

Die durch­schnittliche Lebens­erwartung, die mit Hilfe einer Sterbe­tafel berechnet wird, dient als Indikator für den Entwicklungs­stand eines Landes. Zudem werden Sterbe­tafeln auch als Planungs­grundlage verwendet – beispiels­weise im Gesundheits- und Pflege­sektor, für die Berechnung von Versicherungs­beiträgen sowie bei Renten­prognosen.

Nach der allgemeinen Sterbe­tafel 2010/2012, die auf den Ergebnissen des Zensus 2011 basiert, beträgt die Lebens­erwartung in Deutsch­land für neu­geborene Jungen 77 Jahre und 9 Monate und für neu­geborene Mädchen 82 Jahre und 10 Monate. Für 65-jährige Männer ergibt sich eine noch ver­bleibende Lebens­erwartung von 17 Jahren und 6 Monaten. 65-jährige Frauen können statistisch gesehen mit weiteren 20 Jahren und 9 Monaten rechnen. Damit haben sich die Werte im Vergleich zur voran­gegangen Sterbe­tafel 2009/2011, bei der der Zensus noch nicht berück­sichtigt wurde, kaum verändert. Ohne die Verwendung der zensus­basierten Ergebnisse wäre die Lebens­erwartung von Frauen und Männern im Vergleich zur vorherigen Sterbe­tafel deutlicher (bei Frauen) beziehungs­weise über­haupt (bei Männern) angestiegen.

Weitere Informationen zu den Sterblich­keits­verhältnissen in Deutsch­land bietet Ihnen der Fach­bericht "Allgemeine Sterbetafel: Methodische Erläuterungen und Ergebnisse."

IM FOKUS vom 16.04.2015

Start in die Motorradsaison: Pfingsten 2014 besonders unfallträchtig

Wenn die Temperaturen langsam steigen und die Sonne häufiger scheint, freuen sich Moped- und Motorrad­fahrerinnen und -fahrer auf den Start in die neue Saison. Doch mit dem erhöhten Verkehrs­aufkommen nimmt auch die Zahl der Unfälle zu: Während es in den ersten Monaten eines Jahres tendenziell wenige Motorrad­unfälle im Straßen­verkehr gibt, steigt die Zahl je nach Wetter­lage im März oder April sprung­haft an.

Insgesamt erfasste die Polizei im Jahr 2014 rund 45 500 Moped- und Motorrad­unfälle mit Personen­schaden. Die wenigsten Unfälle gab es im Januar (1 250 Unfälle), die meisten im Juni (5 690 Unfälle) und im Juli (5 570 Unfälle). Zusammen­genommen passierten in den beiden Monaten rund 25 % der Unfälle des gesamten Jahres. Besonders unfall­trächtig war das Pfingst­wochen­ende, das 2014 vieler­orts sonnig und warm war.

Eine visuelle Beschreibung des Unfall­geschehens für jeden Tag der letzten zehn Jahre bietet unser Verkehrs­unfall­kalender.

Zahl der Woche

Insgesamt 3,3 Millionen Rasenmäher importierte Deutschland im Jahr 2014 nach vorläufigen Ergebnissen.

Mehr : 3,3 Millionen Rasen­mäher im Jahr 2014 importiert …

Auf einen Blick

Bevölkerung (30.09.)201481,1 Mill.
Erwerbstätige201442,7 Mill.
Wirtschafts­wachstum20141,6 %
Inflations­rate Ver­braucher­preise20140,9 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20140,7 %
Öffentlicher Schulden­stand201474,7 %

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