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Pressemitteilung Nr. 290 vom 23.08.2016: 69 % der Zuwanderer waren 2014 erwerbstätig

Erwerbstätigenquote von Zuwanderern

Die Erwerbstätigenquote der nicht in Deutschland geborenen Zuwanderer im Alter von 20 bis 64 Jahre lag 2014 mit 69,3 % etwa zehn Prozentpunkte niedriger als die Erwerbstätigenquote der einheimischen Bevölkerung der gleichen Altersgruppe (79,6 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen einer Zusatzerhebung des Mikrozensus aus dem Jahr 2014 weiter mitteilt, waren nur 52,3 % der Zuwanderer mit Grundkenntnissen der deutschen Sprache erwerbstätig. Bei den Zuwanderern mit fließenden Deutschkenntnissen lag die Erwerbstätigenquote mit 77,3 % um rund ein Drittel höher und erreichte damit fast das Niveau der Erwerbstätigenquote der einheimischen Bevölkerung. 

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IM FOKUS vom 10.08.2016

Zahl der ABC-Schützen zuletzt nur leicht gesunken

In den ersten Bundes­ländern hat nach den Sommer­ferien wieder die Schule begonnen. Bis Mitte September werden hundert­tausende Erst­klässler ihren ersten Schul­tag erleben. Im zurück­liegenden Schul­jahr 2015/2016 kamen nach vor­läufigen Ergebnissen in Deutsch­land rund 709 000 Kinder in die Schule. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der ABC-Schützen um 0,3 %.

Die Zahl der Einschulungen ging damit weniger stark zurück, als es nach den Bevölkerungs­zahlen Ende 2014 zu erwarten war. Davon ausgehend gab es Ende 2014 bundesweit 2,8 % weniger Kinder im einschulungs­relevanten Alter als im Vorjahr. Eine Ursache für den gebremsten Rück­gang der Einschulungs­zahlen dürfte die verstärkte Zuwanderung im Jahr 2015 gewesen sein.

Insgesamt ist die Zahl der Ein­schulungen in den vergangenen Jahren auf­grund des demo­grafischen Wandels allerdings stark zurück­gegangen: So kamen im Schul­jahr 2005/2006 noch rund 822 000 Kinder in die Schule. Im Ver­gleich dazu sank die Zahl der Ein­schulungen 2015/2016 um 14 %.

IM FOKUS vom 25.07.2016

Außenhandel: Türkei wichtiges Abnehmerland für Kraftfahrzeuge und Maschinen

Nach dem gescheiterten Putsch­versuch in der Türkei befürchten deutsche Unter­nehmen nun auch Auswirkungen auf den Außen­handel. Vor allem für die Auto­mobil­industrie und den Maschinen­bau ist die Türkei ein wichtiges Abnehmer­land.

Im Jahr 2015 gehörte die Türkei zu den 20 wichtigsten Handels­partnern Deutsch­lands: Nach vorläufigen Ergebnissen wurden zwischen den beiden Staaten insgesamt Waren im Wert von 36,9 Milliarden Euro gehandelt. Die Exporte aus Deutschland beliefen sich dabei auf 22,4 Milliarden Euro. Damit lag die Türkei bei den größten Abnehmer­ländern noch vor Staaten wie Russland, Südkorea oder Japan.

Zu den wichtigsten Export­gütern zählten Kraft­wagen- und Kraft­wagen­teile (6,4 Milliarden Euro) sowie Maschinen (4,3 Milliarden Euro). Der Anteil der deutschen Exporte dieser beiden Güter­gruppen in die Türkei machte jeweils rund 3 % der deutschen Gesamt­ausfuhren dieser Güter aus. Die Importe aus der Türkei beliefen sich auf rund 14,5 Milliarden Euro. Mit Abstand das wichtigste Import­gut war Bekleidung (3,3 Milliarden Euro).

WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungs­voraus­berechnungen

An den amtlichen Bevölkerungs­voraus­berechnungen wird häufig kritisiert, dass sie aktuelle demografische Entwicklungen nicht berücksichtigen, also beispielsweise die rapide angestiegene Zuwanderung von Schutz­suchenden 2015 außer Acht lassen. Dabei wird verkannt, dass diese Bevölkerungs­projektionen keine Vorhersagen oder Zukunfts­visionen liefern, sondern statistisch fundiert demo­grafische Strukturen fortschreiben.

Olga Pötzsch beleuchtet in ihrem Aufsatz WISTA aktuell: (Un-)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen in der Ausgabe 4/2016 unseres Wissen­schafts­magazins WISTA dieses Spannungs­feld: Sie vergleicht die Annahmen und Ergebnisse der letzten Voraus­berechnungen untereinander und zeigt deren Möglichkeiten und Grenzen auf.

Zahl der Woche

Pauschalreisen kosteten im Juli 2016 durchschnittlich 16,0 % mehr als im Vormonat Juni.

Mehr : 16 % Preisanstieg bei Pauschal­reisen zu Ferien­beginn …

Auf einen Blick

Bevölkerung30.09.201581,8 Mill.
Erwerbstätige2. Quartal 201643,5 Mill.
Wirtschafts­wachstum (BIP)2. Quartal 20160,4 %
Inflations­rate Verbraucher­preiseJuli 20160,4 %
Anteil am Brutto­inlands­produkt
Staatlicher Finanzierungs­saldo20150,6 %
Öffentlicher Schulden­stand201571,2 %

Europa in Zahlen

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Europa in Zahlen bündelt das große Daten­angebot des Euro­päischen Statistik­amtes Eurostat und erleichtert die Suche nach harmonisierten länder­über­greifenden Statistiken.

IARIW-Konferenz

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Vom 21. bis 27. August 2016 findet die 34. Generalkonferenz der IARIW in Dresden statt.

StatistikCampus

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Der StatistikCampus bietet Ihnen eine Zusammen­stellung von Infor­mationen, die für Studium, Forschung und Lehre hilfreich sind.

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