Im Kalenderjahr 2025 wurden in deutschen Wäldern insgesamt 57,3 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Davon gingen 12,7 Millionen Kubikmeter auf geschädigte Bäume zurück. Nach dem Rekordjahr 2020 mit einem Schadholzeinschlag von 60,1 Millionen Kubikmetern sinkt die Menge des eingeschlagenen Schadholzes in 2025 damit zum fünften Mal in Folge; im Vergleich zu 2024 um 14,7 Millionen Kubikmeter (53,7%).
Die Hauptursache für schadbedingten Holzeinschlag bleiben Insektenschäden. Die Menge des Insektenholzes sank 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 53,1 % auf 7,9 Millionen Kubikmeter. Im Jahr 2020 lag der insektenbedingte Schadholzeinschlag noch bei 43,3 Millionen Kubikmetern und erreichte damit den bisherigen Rekordwert seit der Wiedervereinigung.