Migration und Integration Finale Ergebnisse der Ausländerstatistik zum 31.12.2025

02. April 2026 - Nach den finalen Ergebnissen der Ausländerstatistik waren Ende 2025 rund 14 070 000 ausländische Personen mit Wohnort in Deutschland im Ausländerzentralregister erfasst. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahr (14 062 000) praktisch unverändert. Die Zusammensetzung hat sich jedoch leicht verschoben: Während die Zahl der EU-Bürgerinnen und Bürger um 75 000 abgenommen hat, ist die Zahl der Drittstaatsangehörigen um 83 000 gestiegen. Zugenommen hat insbesondere die Zahl der Staatsangehörigen aus der Ukraine (+76 000) und aus Indien (+34 000). Rückgänge werden insbesondere für Staatsangehörige aus Syrien (-39 000), Polen und der Türkei (jeweils -25 000) sowie aus der russischen Föderation (-18 000) verzeichnet. Die Entwicklung der im AZR erfassten Ausländerzahlen ergibt sich aus dem Saldo der Zu- und Abwanderungen, der Geburten und Sterbefälle sowie aus weiteren Abgängen infolge von Einbürgerungen und Registerbereinigungen (mehr dazu im Qualitätsbericht).

Mehr als ein Drittel (5,0 Millionen bzw. 35 %) der ausländischen Staatsangehörigen sind EU-Bürgerinnen und Bürger, ein weiteres Drittel (4,6 Millionen bzw. 32 %) haben eine sonstige europäische Staatsangehörigkeit und ein knappes Drittel (4,5 Millionen bzw. 32 %) kommt von anderen Kontinenten, ist staatenlos oder ohne Angabe zur Staatsangehörigkeit. Der Frauenanteil ist mit 47,7 % gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (47,5 %). Das Durchschnittsalter beträgt 38,2 Jahre, dabei sind mehr als zwei-Drittel (68 %) zwischen 20 und 59 Jahre alt, 18 % sind jünger als 20 Jahre und 14 % sind 60 Jahre oder älter. Im Durchschnitt leben Ausländerinnen und Ausländer seit 14,8 Jahren in Deutschland, rund 1,7 Millionen (12 %) sind in Deutschland geboren.