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Preisträger 2006

Am 23. November 2006 wurden die Preisträger des Gerhard-Fürst-Preises 2006 im Rahmen des 15., gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft durchgeführten wissenschaftlichen Kolloquiums zum Thema "Statistikstudium in den Wirtschaftswissenschaften - Ausbildung für die Praxis?" geehrt. Der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachterkreises eine wissenschaftliche Arbeit mit engem Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2006 prämieren. Zwei weitere Arbeiten wurden mit Förderpreisen für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Dieses Bild zeigt u.a. die Preisträger 2006: (v.l.) Walter Radermacher (Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes), Prof. Dr. Gerd Ronning, Jonas Radl, Dr. Martin Rosemann, Alexander Vogel, Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter)

Gruppenbild (von links)
Walter Radermacher (Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes), Prof. Dr. Gerd Ronning (Betreuer der Dissertation von Dr. Martin Rosemann), Jonas Radl (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Dr. Martin Rosemann (Preisträger Kategorie Dissertationen), Alexander Vogel (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter)




Ausgezeichnete Arbeiten:


1. Diplom-Ökonom Alexander Vogel

Gerhard-Fürst-Preis 2006 in der Kategorie "Diplom- und Magisterarbeiten" für die Diplomarbeit "Frauenerwerbstätigkeit im Haushaltskontext - Ergebnisvergleich der normalen, tatsächlichen und gewünschten Arbeitszeit mit Daten der Zeitbudgeterhebung 2001/2002 auf Basis des kollektiven Modells".

Gegenstand dieser Diplomarbeit ist erstmals die Frage, inwieweit unterschiedliche Operationalisierungen der Arbeitszeit die Untersuchungsergebnisse zur Erwerbstätigkeit von Frauen beeinflussen. In der vorliegenden Arbeit werden der herkömmlichen Operationalisierung der Arbeitszeit die Operationalisierungen über die gewünschte und die tatsächlich geleistete Arbeitszeit gegenüber gestellt. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, ob davon ausgegangen werden kann, dass bisher gewonnene Erkenntnisse zum Erwerbsverhalten von Frauen von der Operationalisierung der Arbeitszeitvariablen unabhängig sind, ob also in einem bestimmten Sinn robuste Ergebnisse vorliegen.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Joachim Merz an der Universität Lüneburg.

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Kurzfassung der Diplomarbeit

2. Dr. Martin Rosemann

Förderpreis 2006 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit "Auswirkungen datenverändernder Anonymisierungsverfahren auf die Analyse von Mikrodaten"

Die Dissertation von Dr. Martin Rosemann befasst sich mit dem Problem der Anonymisierung insbesondere von Daten aus dem Unternehmensbereich. Dieses Problem besitzt im Zusammenhang der Nutzung von Mikrodaten der amtlichen Statistik in der wissenschaftlichen Forschung erhebliche praktische Bedeutung. Die Arbeit konzentriert sich auf Datenanonymisierung durch datenverändernde Maßnahmen und systematisiert und erweitert Erkenntnisse zu Schätzverzerrungen und Effizienzverlusten, die durch solche Maßnahmen entstehen.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Gerd Ronning an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

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Kurzfassung der Dissertation

3. Diplom-Soziologe Jonas Radl

Förderpreis 2006 in der Kategorie "Diplom- und Magisterarbeiten" für die Diplomarbeit "Individuelle Determinanten des Renteneintrittsalters: Eine empirische Analyse von Übergängen in den Ruhestand anhand des Scientific Use Files Versichertenrentenzugang 2004".

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die empirische Analyse der individuellen Determinanten des Übergangs in den Rentenzustand. Damit behandelt der Verfasser eine äußerst praxisrelevante Frage. Das Ziel der Arbeit besteht darin zu klären, in welchem Maße Individuen den Zeitpunkt ihres persönlichen Übergangs in den Rentenbezug selbst bestimmen können und welche strukturellen Begrenzungen ihrer Handlungsoptionen sie sich gegenübergestellt sehen.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Wolfgang Clemens an der Freien Universität Berlin.

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Kurzfassung der Diplomarbeit

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