Normalansicht

Navigation und Service

Logo Destatis - Statistisches Bundesamt, Link zur Startseite

Gerhard-Fürst-Preis: Preisträger

2015

Gerhard-Fürst-Preis: Preisträger 2015

Der Gerhard-Fürst-Preis des Statistischen Bundesamtes wurde in diesem Jahr zum 17. Mal für herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit einem engen Bezug zur amtlichen Statistik verliehen.

Die Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises fand im Rahmen des 24. Wissenschaftlichen Kolloquiums zum Thema "Statistik verstehen – Orientierung in der Informationsgesellschaft" statt, welches das Statistische Bundesamt zusammen mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 19. und 20. November 2015 in Wiesbaden veranstaltete.

Die Direktorin beim Statistischen Bundesamt, Sibylle von Oppeln-Bronikowski, konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachtergremiums zwei wissenschaftliche Arbeiten mit einem engen Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2015 prämieren.

Preisträger 2015Bild vergrößern

Gruppenbild (von links)

Prof. Dr. Walter Krämer (Vorsitzender des Gutachtergremiums),
Dr. Christian Troost (Preisträger Kategorie "Dissertationen"), Sibylle von Oppeln-Bronikowski (Direktorin beim Statistischen Bundesamt), Philip Rosenthal (Preisträger Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten"), Prof. Dr. Ralf Münnich (Betreuer der Arbeit von Herrn Rosenthal)



Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Dr. Christian Troost

Gerhard-Fürst-Preis 2015 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Agent-based modeling of climate change adaptation in agriculture: A case study with MPMAS for the Central Swabian Jura". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Thomas Berger an der Universität Hohenheim.

Kurzfassung der Dissertation

2. Philip Rosenthal, M.Sc.

Gerhard-Fürst-Preis 2015 in der Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten" für die Masterarbeit zum Thema "Optimierung von Algorithmen zur Schätzung von robusten Spatial Small Area Modellen". Die Arbeit wurde betreut von Professor Dr. Ralf Münnich an der Universität Trier.

Kurzfassung der Masterarbeit

2014

Gerhard-Fürst-Preis: Preisträger 2014

Das Statistische Bundesamt hat in diesem Jahr zum 16. Mal den Gerhard-Fürst-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen.

Den äußeren Rahmen für die Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises bildete das gemeinsam vom Statistischen Bundesamt und der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 20. und 21. November 2014 in Wiesbaden veranstaltete 23. Wissenschaftliche Kolloquium zum Thema "Kleinräumige Daten".

Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachtergremiums zwei wissenschaftliche Arbeiten mit einem engen Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2014 prämieren.

Preisträger 2014Bild vergrößern

Gruppenbild (von links)
Roderich Egeler (Präsident des Statistischen Bundesamtes), Dr. Christian Dudel (Preisträger Kategorie "Dissertationen"), Timo Lepper (Preisträger Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten"), Prof. Dr. Walter Krämer (Vorsitzender des Gutachtergremiums).



Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Dr. Christian Dudel

Gerhard-Fürst-Preis 2014 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Vorausberechnung von Verwandtschaft. Nichtparametrisch-stochastische Vorausberechnung linearer Verwandtschaft". Die Arbeit entstand bei Professorin Dr. Notburga Ott an der Ruhr-Universität Bochum.

Kurzfassung der Dissertation

2. Diplom-Soziologe Timo Lepper

Gerhard-Fürst-Preis 2014 in der Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten" für die Diplomarbeit zum Thema "Leiharbeit in Hessen: Ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung?". Die Arbeit wurde betreut von Professor Dr. Markus Gangl an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Kurzfassung der Diplomarbeit

2013

Preisträgerinnen und Preisträger 2013

Das Statistische Bundesamt hat in diesem Jahr zum 15. Mal den Gerhard-Fürst-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen.

Den äußeren Rahmen für die Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises bildete das gemeinsam vom Statistischen Bundesamt und der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 21. und 22. November 2013 in Wiesbaden veranstaltete 22. Wissenschaftliche Kolloquium zum Thema "Armutsmessung".

Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachtergremiums zwei wissenschaftliche Arbeiten mit einem engen Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2013 prämieren. Zwei weitere Arbeiten wurden mit einem Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Preisträger 2013

Gruppenbild (von links)
Roderich Egeler (Präsident des Statistischen Bundesamtes), Dr. John P. Weche Gelübcke (Preisträger Kategorie "Dissertationen"), Charlotte Articus (Preisträgerin Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten"), Prof. Dr. Ralf Münnich (Betreuer der Arbeit von Frau Articus), Michael Klüsener (Preisträger Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten"), J Prof. Dr. Dominik Wied (Betreuer der Arbeit von Herrn Klüsener), Prof. Dr. Ullrich Heilemann (Vorsitzender des Gutachtergremiums).
Abwesend: Dr. Julia Kowalewski (Preisträgerin Kategorie "Dissertationen").




Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Dipl.-Volkswirtin Charlotte Articus

Gerhard-Fürst-Preis 2013 in der Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten" für die Diplomarbeit zum Thema "Small Area-Verfahren zur Schätzung regionaler Mietpreise". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Ralf Münnich an der Universität Trier.

Kurzfassung der Diplomarbeit

2. Michael Klüsener, M.Sc.

Gerhard-Fürst-Preis 2013 in der Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten" für die Masterarbeit zum Thema "Konzept zur Berechnung eines vierteljährlichen Bruttoinlandsproduktes für Nordrhein-Westfalen". Die Arbeit entstand bei Juniorprofessor Dr. Dominik Wied an der Technischen Universität Dortmund.

Kurzfassung der Masterarbeit

3. Dr. Julia Kowalewski

Förderpreis 2013 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Intersectoral Relations and Employment Development in German Regions". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Michael Bräuninger an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut.

Kurzfassung der Dissertation

4. Dr. John P. Weche Gelübcke

Förderpreis 2013 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Foreign-controlled Enterprises in Germany: Empirical Studies on Comparative Firm Performance". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Joachim Wagner an der Leuphana Universität Lüneburg.

Kurzfassung der Dissertation

2012

Preisträgerinnen und Preisträger 2012

Das Statistische Bundesamt hat in diesem Jahr zum 14. Mal den Gerhard-Fürst-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen.

Den äußeren Rahmen für die Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises bildete das gemeinsam vom Statistischen Bundesamt und der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 22. und 23. November 2012 in Wiesbaden veranstaltete 21. Wissenschaftliche Kolloquium zum Thema "Statistik im Lichte der Europäischen Banken- und Schuldenkrise".

Der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Dieter Sarreither, konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachtergremiums zwei wissenschaftliche Arbeiten mit einem engen Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2012 prämieren. Zwei weitere Arbeiten wurden mit einem Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Preisträger 2012

Gruppenbild (von links)
Dr. Stephanie Eckman (Preisträgerin Kategorie "Dissertationen"), Saskia Pohl (Preisträgerin Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten"), Dr. Steffen Schindler (Preisträger Kategorie "Dissertationen"), Prof. Dr. Walter Müller (Betreuer der Dissertation von Dr. Steffen Schindler), Dieter Sarreither (Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes), Hauke Feil (Preisträger Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten") und Prof. Dr. Ullrich Heilemann (Vorsitzender des Gutachtergremiums).




Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Dr. Steffen Schindler

Gerhard-Fürst-Preis 2012 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Wege zur Studienberechtigung - Wege ins Studium? Eine Untersuchung sozialer Inklusions- und Ablenkungsprozesse". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Walter Müller an der Universität Mannheim.

Kurzfassung der Dissertation

2. Saskia Pohl B. Sc.

Gerhard-Fürst-Preis 2012 in der Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten" für die Bachelorarbeit zum Thema "Statistische Analyse des Einflusses klimarelevanter Faktoren auf die Entwicklung der Ozonkonzentrationen an Luftmessstationen in Sachsen-Anhalt". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Jürgen Köhler an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Kurzfassung der Bachelorarbeit

3. Dr. Stephanie Eckman

Förderpreis 2012 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Errors in Housing Unit Frames and Their Effects on Survey Estimates". Die Arbeit entstand bei Professorin Dr. Frauke Kreuter an der University of Maryland.

Kurzfassung der Dissertation

4. Hauke Feil B.A.

Förderpreis 2012 in der Kategorie "Master-/Bachelorarbeiten" für die Bachelorarbeit zum Thema "Postkommunismus, Ressourcenreichtum und Autoritarismus: eine mögliche Korrelation? Der "Resource Curse" und seine Folgen auf die demokratischen Strukturen der ehemals kommunistischen Staaten in Europa und Asien". Die Arbeit entstand bei Privatdozent Dr. Heiko Pleines an der Universität Bremen.

Kurzfassung der Bachelorarbeit

2011

Preisträgerin und Preisträger 2011

Das Statistische Bundesamt hat in diesem Jahr zum 13. Mal den Gerhard-Fürst-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen.

Den äußeren Rahmen für die Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises bildete das gemeinsam vom Statistischen Bundesamt und der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 10. und 11. November 2011 in Wiesbaden veranstaltete 20. Wissenschaftliche Kolloquium zum Thema "Micro Data Access - Internationale und nationale Perspektiven".

Der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Dieter Sarreither, konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachterkreises eine wissenschaftliche Arbeit mit engem Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2011 prämieren. Zwei weitere Arbeiten wurden mit Förderpreisen für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Preisträger 2011

Gruppenbild (von links)
Dieter Sarreither (Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes), Professor Doktor Ullrich Heilemann (Vorsitzender Gutachtergremium), Doktor Annika Herr (Preisträgerin Kategorie Dissertationen), Wolf Heinrich Reuter (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten) und Philipp Breidenbach (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten)




Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Dr. Annika Herr

Gerhard-Fürst-Preis 2011 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "On Hospital Competition: Quality, Efficiency, and Ownership". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Justus Haucap an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Kurzfassung der Dissertation

In der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" wurden zwei Arbeiten mit einem Förderpreis für wissenschaftliche Nachwuchskräfte prämiert:

2. Diplom-Ökonom Philipp Breidenbach

Förderpreis 2011 in der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Diplomarbeit zum Thema "Europäische Strukturfonds und regionale Einkommenskonvergenz. Eine empirische Analyse mit Paneldaten". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Christoph M. Schmidt an der Ruhr-Universität Bochum.

Kurzfassung der Diplomarbeit

3. Wolf Heinrich Reuter B.A.

Förderpreis 2011 in der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Bachelorarbeit zum Thema "Establishing an Infrastructure for Remote Access to Microdata at Eurostat". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Volker Stix an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Kurzfassung der Bachelorarbeit

2010

Preisträgerin und Preisträger 2010

Das Statistische Bundesamt hat in diesem Jahr zum 12. Mal den Gerhard-Fürst-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen.

Den äußeren Rahmen für die Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises bildete das gemeinsam vom Statistischen Bundesamt und der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 11. und 12. November 2010 in Wiesbaden veranstaltete 19. Wissenschaftliche Kolloquium zum Thema "Wohlfahrtsmessung - Beiträge aus Wissenschaft und amtlicher Statistik zum Stiglitz-Sen-Fitoussi-Report".

Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler, konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachterkreises eine wissenschaftliche Arbeit mit engem Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2010 prämieren. Zwei weitere Arbeiten wurden mit Förderpreisen für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Preisträger 2010

Gruppenbild (von links)
Prof. Dr. Ullrich Heilemann (Vorsitzender Gutachtergremium), Ulrike Rudolphi (Preisträgerin Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Daniel Kemptner (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Dr. Jörg Drechsler (Preisträger Kategorie Dissertationen) und Roderich Egeler (Präsident des Statistischen Bundesamtes)



Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Dr. Jörg Drechsler

Gerhard-Fürst-Preis 2010 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Generating Multiply Imputed Synthetic Datasets: Theory and Implementation". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Susanne Rässler an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Kurzfassung der Dissertation

In der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" wurden zwei Arbeiten mit einem Förderpreis für wissenschaftliche Nachwuchskräfte prämiert:

2. Ulrike Rudolphi M.A.

Förderpreis 2010 in der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Magisterarbeit zum Thema "Determinanten betrieblicher Weiterbildungsaktivitäten im Branchenkontext. Mehrebenenanalysen auf Basis der CVTS3-Daten". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Peter Preisendörfer an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Kurzfassung der Magisterarbeit

3. Diplom-Volkswirt Daniel Kemptner

Förderpreis 2010 in der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Diplomarbeit zum Thema "Non-monetary returns to education - estimating the causal effect of education on health and health-related behavior". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Hendrik Jürges an der Universität Mannheim.

Kurzfassung der Diplomarbeit

2009

Preisträger 2009

Das Statistische Bundesamt hat in diesem Jahr zum 11. Mal den Gerhard-Fürst-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen.

Den äußeren Rahmen für die Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises bildete das gemeinsam vom Statistische Bundesamt und der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 19. und 20. November 2009 in Wiesbaden veranstaltete 18. Wissenschaftliche Kolloquium zum Thema "Informationsvisualisierung - Grafische Aufbereitung und Analyse von statistischen Daten".

Der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Peter Weigl konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutacherkreises eine wissenschaftliche Arbeit mit engem Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2009 prämieren. Zwei weitere Arbeiten wurden mit Förderpreisen für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Preisträger 2009

Gruppenbild (von links)
Peter Weigl (Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes), Dr. Nils Fröhlich (Preisträger Kategorie Dissertationen), Fabian Spanhel (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Dr. Wolf Dieter Heinbach (Preisträger Kategorie Dissertationen), und Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter).



Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Diplom-Volkswirt Fabian Spanhel

Gerhard-Fürst-Preis 2009 in der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Diplomarbeit "Der Einfluss der Körpergröße auf Lohnhöhe und Berufswahl: Aktueller Forschungsstand und neue Ergebnisse auf Basis des Mikrozensus". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Joachim Winter an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Kurzfassung der Diplomarbeit

In der Kategorie "Dissertationen" wurden zwei Arbeiten mit einem Förderpreis für wissenschaftliche Nachwuchskräfte prämiert:

2. Dr. rer. pol. Nils Fröhlich

Förderpreis 2009 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Zur Aktualität der Arbeitswerttheorie. Theoretische und empirische Aspekte". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Fritz Helmedag an der Technischen Universität Chemnitz.

Kurzfassung der Dissertation

3. Dr. Wolf Dieter Heinbach

Förderpreis 2009 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Tarifbindung, Lohnstruktur und tarifvertragliche Flexibilisierungspotenziale". Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Gerhard Wagenhals an der Universität Hohenheim.

Kurzfassung der Dissertation

2008

Preisträger 2008

Das Statistische Bundesamt hat in diesem Jahr zum 10. Mal den Gerhard-Fürst-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen.

Den äußeren Rahmen für die Verleihung des Gerhard-Fürst-Preises bildete das 17. Wissenschaftliche Kolloquium zum Thema “Gesundheit be(ob)achten - Nutzung, Integration und Ergänzung vorhandener Datenquellen“, welches das Statistische Bundesamt zusammen mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft am 20. und 21. November 2008 in Wiesbaden veranstaltete. Der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Peter Weigl, konnte am ersten Veranstaltungstag auf Empfehlung des unabhängigen Gutachtergremiums zwei wissenschaftliche Arbeiten mit einem engen Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2008 prämieren.

Preisträger 2008

Gruppenbild (von links)
Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter), Prof. Dr. Peter Preisendörfer (Betreuer der Magisterarbeit von Felix Wolter), Felix Wolter (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Martin Vogt (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Prof. Dr. Ralf Münnich (Betreuer der Diplomarbeit von Martin Vogt) und Peter Weigl (Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes).



Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Martin Vogt

In der Kategorie “Diplom-/Magisterarbeiten“ wurde die an der Universität Trier entstandene Diplomarbeit von Herrn Diplom-Mathematiker Martin Vogt zum Thema „Small Area Estimation: Die Schätzer von Fay-Herriot und Battese-Fuller-Harter“ von der Jury als herausragende Leistung bewertet und mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2008 ausgezeichnet.

2. Felix Wolter

Ebenfalls in der Kategorie der Diplom- und Magisterarbeiten wurde die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verfasste Magisterarbeit mit dem Titel „Analysen zur Erwerbslosigkeit mit Mikrozensusdaten“ von Herrn Felix Wolter, M.A. von dem Gutachtergremium als gleichermaßen herausragend und preiswürdig erachtet und auch mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2008 für Diplom- und Magisterarbeiten ausgezeichnet.

2007

Preisträger 2007

Am 22. November 2007 wurden die Preisträger des Gerhard-Fürst-Preises 2007 im Rahmen des 16., gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft durchgeführten Wissenschaftlichen Kolloquiums zum Thema „Composite Indicators - Boon or bane?“ / „Zusammengesetzte Indikatoren - Fluch oder Segen?“ geehrt. Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachterkreises drei wissenschaftliche Arbeiten mit einem engen Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2007 prämieren.

Dieses Bild zeigt u.a. die Preisträger 2007: (v.l.) Walter Radermacher (Präsident von Destatis), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger, Dr. Michael Beer, Dr. Matthias Schmid, Max Friedrich Steinhardt, PD Dr. Michael Bräuninger, Prof. Dr. Schneeweiß

Gruppenbild (von links)
Walter Radermacher (Präsident des Statistischen Bundesamtes), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter und Betreuer der Dissertation von Dr. Michael Beer), Dr. Michael Beer (Preisträger Kategorie Dissertationen), Dr. Matthias Schmid (Preisträger Kategorie Dissertationen), Max Friedrich Steinhardt (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), PD Dr. Michael Bräuninger (Betreuer der Diplomarbeit von Max Friedrich Steinhardt), Prof. Dr. Schneeweiß (Betreuer der Dissertation von Dr. Matthias Schmid).

Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Dr. Michael Beer

Die Dissertation von Herrn Dr. Michael Beer beschäftigt sich mit der Bedeutung von Preisindizes und dem Problem der Qualitätsbereinigung von Preisen, das als eines der schwierigsten Probleme bei der Erstellung eines Verbraucherpreisindexes gilt. Als Herangehensweise zur Lösung des Problems verwendet Herr Dr. Beer den hedonischen Ansatz.

Hedonische Methoden werden heute in der Praxis im Allgemeinen eingesetzt, ohne dass deren theoretische Grundlagen und deren Qualität aus ökonometrisch-statistischer Sicht hinreichend klar sind. Ziel der Arbeit ist einerseits die Schaffung einer einheitlichen theoretischen Grundlage hedonischer Preisindizes, andererseits die Entwicklung geeigneter Schätzverfahren.

Die Dissertation behandelt somit eine aktuelle und anspruchsvolle Technik der Preisstatistik, die nicht nur für die Praxis, sondern auch aus theoretischer Sicht hoch interessant ist.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Hans Wolfgang Brachinger an der Universität Freiburg Schweiz.

2. Dr. Matthias Schmid

Herr Dr. Matthias Schmid untersucht in seiner Dissertation das Verfahren der Mikroaggregation, das eines der wichtigsten Anonymisierungsverfahren für stetige Daten ist. Herr Dr. Schmid erforscht die Eigenschaften von Mikroaggregationsverfahren am Beispiel der Schätzung linearer Regressionsmodelle in theoretisch-analytischer Form. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Mikroaggregation bezüglich einer Sortiervariablen ("Single-Axis-Sorting") sowie auf der getrennten abstandsorientierten Mikroaggregation ("Individual Ranking"). Beide Verfahren gehören zu den am häufigsten verwendeten Mikroaggregationstechniken.

In dieser Arbeit ist ein gänzlich neuartiges Schätzverfahren für lineare Modelle mit anonymisierten Daten entworfen worden. Herr Dr. Schmid greift mit seiner Arbeit ein Thema auf, dass eine hohe Aktualität besitzt und in Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Hans Schneeweiß an der Universität München.

3. Diplom-Volkswirt Max Friedrich Steinhardt

Die Diplomarbeit von Max Friedrich Steinhardt analysiert die Arbeitsmarkteffekte der Zuwanderung in Deutschland anhand von Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Herr Steinhardt untersucht, ob ein Anstieg der Zuwanderung zu sinkenden Löhnen und steigender Arbeitslosigkeit der inländischen Bevölkerung führt.

Die ökonomische Migrationsforschung ist seit vielen Jahren in den USA etabliert. Der Autor bezieht sich daher überwiegend in seiner Literatur über die Lohn- und Beschäftigungseffekte der Zuwanderung auf die USA. In Deutschland nahm die ökonomische Analyse der Zuwanderung lange Zeit eine Außenseiterrolle ein. Das Ziel der Diplomarbeit von Max Steinhardt ist es, einen Beitrag zur Klärung dieser brisanten Frage aus deutscher Sicht zu leisten.
Dazu kommen in der empirischen Analyse der Lohn- und Beschäftigungseffekte verschiedene mikroökonometrische Methoden zur Anwendung.

Er behandelt mit den Arbeitsmarkteffekten der Zuwanderung seiner Diplomarbeit ein zurzeit politisch hoch relevantes Thema.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Thomas Straubhaar an der Universität Hamburg.

2006

Preisträger 2006

Am 23. November 2006 wurden die Preisträger des Gerhard-Fürst-Preises 2006 im Rahmen des 15., gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft durchgeführten wissenschaftlichen Kolloquiums zum Thema "Statistikstudium in den Wirtschaftswissenschaften - Ausbildung für die Praxis?" geehrt. Der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachterkreises eine wissenschaftliche Arbeit mit engem Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis 2006 prämieren. Zwei weitere Arbeiten wurden mit Förderpreisen für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Dieses Bild zeigt u.a. die Preisträger 2006: (v.l.) Walter Radermacher (Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes), Prof. Dr. Gerd Ronning, Jonas Radl, Dr. Martin Rosemann, Alexander Vogel, Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter)

Gruppenbild (von links)
Walter Radermacher (Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes), Prof. Dr. Gerd Ronning (Betreuer der Dissertation von Dr. Martin Rosemann), Jonas Radl (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Dr. Martin Rosemann (Preisträger Kategorie Dissertationen), Alexander Vogel (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter)



Ausgezeichnete Arbeiten:


1. Diplom-Ökonom Alexander Vogel

Gerhard-Fürst-Preis 2006 in der Kategorie "Diplom- und Magisterarbeiten" für die Diplomarbeit "Frauenerwerbstätigkeit im Haushaltskontext - Ergebnisvergleich der normalen, tatsächlichen und gewünschten Arbeitszeit mit Daten der Zeitbudgeterhebung 2001/2002 auf Basis des kollektiven Modells".

Gegenstand dieser Diplomarbeit ist erstmals die Frage, inwieweit unterschiedliche Operationalisierungen der Arbeitszeit die Untersuchungsergebnisse zur Erwerbstätigkeit von Frauen beeinflussen. In der vorliegenden Arbeit werden der herkömmlichen Operationalisierung der Arbeitszeit die Operationalisierungen über die gewünschte und die tatsächlich geleistete Arbeitszeit gegenüber gestellt. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, ob davon ausgegangen werden kann, dass bisher gewonnene Erkenntnisse zum Erwerbsverhalten von Frauen von der Operationalisierung der Arbeitszeitvariablen unabhängig sind, ob also in einem bestimmten Sinn robuste Ergebnisse vorliegen.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Joachim Merz an der Universität Lüneburg.


2. Dr. Martin Rosemann

Förderpreis 2006 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit "Auswirkungen datenverändernder Anonymisierungsverfahren auf die Analyse von Mikrodaten"

Die Dissertation von Dr. Martin Rosemann befasst sich mit dem Problem der Anonymisierung insbesondere von Daten aus dem Unternehmensbereich. Dieses Problem besitzt im Zusammenhang der Nutzung von Mikrodaten der amtlichen Statistik in der wissenschaftlichen Forschung erhebliche praktische Bedeutung. Die Arbeit konzentriert sich auf Datenanonymisierung durch datenverändernde Maßnahmen und systematisiert und erweitert Erkenntnisse zu Schätzverzerrungen und Effizienzverlusten, die durch solche Maßnahmen entstehen.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Gerd Ronning an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.


3. Diplom-Soziologe Jonas Radl

Förderpreis 2006 in der Kategorie "Diplom- und Magisterarbeiten" für die Diplomarbeit "Individuelle Determinanten des Renteneintrittsalters: Eine empirische Analyse von Übergängen in den Ruhestand anhand des Scientific Use Files Versichertenrentenzugang 2004".

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die empirische Analyse der individuellen Determinanten des Übergangs in den Rentenzustand. Damit behandelt der Verfasser eine äußerst praxisrelevante Frage. Das Ziel der Arbeit besteht darin zu klären, in welchem Maße Individuen den Zeitpunkt ihres persönlichen Übergangs in den Rentenbezug selbst bestimmen können und welche strukturellen Begrenzungen ihrer Handlungsoptionen sie sich gegenübergestellt sehen.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Wolfgang Clemens an der Freien Universität Berlin.


2005

Preisträger 2005

Am 07. Dezember 2005 wurden die Preisträger des Gerhard-Fürst-Preises 2005 im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung des Statistischen Bundesamtes mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute (ARGE) geehrt. Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen konnte auf Empfehlung des unabhängigen Gutachterkreises drei wissenschaftliche Arbeiten mit engem Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis prämieren. Eine weitere Arbeit wurde mit einem Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Dieses Bild zeigt u.a. die Preisträger 2005: (v.l.) Dr. Dubravko Radic, Johann Hahlen (Präsident des Statistischen Bundesamtes), Julia Schroedter, Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter), Dr. Hannes Spengler, Stephan Bechtel

Gruppenbild (von links)
Dr. Dubravko Radic (Preisträger Kategorie Dissertationen), Johann Hahlen (Präsident des Statistischen Bundesamtes), Julia Schroedter (Preisträgerin Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter), Dr. Hannes Spengler (Preisträger Kategorie Dissertationen), Stephan Bechtel (Preisträger Kategorie Diplom-/Magisterarbeiten)

Ausgezeichnete Arbeiten:
1. Dr. Dubravko Radic

Gerhard-Fürst-Preis 2005 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit "Econometric Analysis of Innovation Activities".

Gegenstand dieser englischsprachigen Dissertation ist eine ökonometrische Untersuchung des Innovationsverhaltens deutscher Unternehmen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Determinanten und die Konsequenzen der Innovationsaktivitäten von deutschen Unternehmen aus der mikroökonomischen Perspektive empirisch zu analysieren.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Reinhard Hujer an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der - Mitglied der Jury für den Gerhard-Fürst-Preis - an der Entscheidung über die von ihm vorgeschlagene Arbeit selbstverständlich nicht beteiligt war.


2. Stephan Bechtel

(Geteilter) Gerhard-Fürst-Preis 2005 in der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Arbeit "Verdienststrukturen in Baden-Württemberg: Eine empirische Untersuchung mit Hilfe von Quantilsregressionen".

Gegenstand dieser Diplomarbeit ist die empirische Analyse von Verdienststrukturen in Baden-Württemberg. Das Ziel der Arbeit besteht darin, Forschungshypothesen über die Bestimmungsgründe von Verdiensten zu überprüfen und ein möglichst differenziertes Bild der Verteilung der Bruttostundenlöhne von Arbeitern und Angestellten im Produzierenden Gewerbe und weiten Teilen des Dienstleistungssektors zu erhalten.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Gerhard Wagenhals an der Universität Hohenheim.


3. Julia H. Schroedter

(Geteilter) Gerhard-Fürst-Preis 2005 in der Kategorie "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Arbeit "Binationale Ehen in Deutschland - Der Einfluss der strukturellen auf die soziale Integration".

Die Autorin setzt sich in ihrer Diplomarbeit das Ziel, mit Hilfe von Mikrozensusdaten einen Beitrag zu leisten zur Erklärung der unterschiedlichen Prävalenz binationaler Ehen unter verschiedenen Nationalitätengruppen in der Bundesrepublik Deutschland, die in erster oder zweiter Generation in Deutschland leben. Insbesondere versucht sie die Fragen zu klären, welche generellen Trends (über die Zeit und in der Generationenfolge) zu beobachten sind und inwieweit Unterschiede zwischen einzelnen Migrantengruppen auf deren unterschiedliche strukturelle Integration zurückzuführen sind.

Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Frank Kalter an der Universität Mannheim.


4. Dr. Hannes Spengler

Förderpreis 2005 in der Kategorie "Dissertationen" für die Arbeit "Ursachen und Kosten der Kriminalität in Deutschland - Drei empirische Untersuchungen".

Im Zentrum des Interesses der Dissertation steht die generelle Frage nach den Kosten der Kriminalität. Im ersten Teil der Arbeit wird im Sinne dieser Fragestellung untersucht, welche Effekte unterschiedliche Strafverfolgungsindikatoren auf die Kriminalitätsraten bei Jugendlichen, Heranwachsenden und Erwachsenen haben. Ziel des zweiten Teils der Arbeit von Herrn Dr. Spengler ist es zu analysieren, wie lokale Kriminalitätsraten zu drei Straftatkategorien in baden-württembergischen Gemeinden durch gemeindebezogene Indikatoren und Merkmale der Nachbargemeinden statistisch erklärt werden können. Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Horst Entorf an der Technischen Universität Darmstadt.


2004

Preisträger 2004

Am 18. November 2004 konnte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen auf Vorschlag des unabhängigen Gutachterkreises zwei wissenschaftliche Arbeiten mit engem Bezug zur amtlichen Statistik mit dem Gerhard-Fürst-Preis prämieren, dem Wissenschaftspreis des Statistischen Bundesamtes. Zwei weitere Arbeiten wurden mit Förderpreisen für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet.

Dieses Bild zeigt u.a. die Preisträger 2004: (v.l.) Johann Hahlen (Präsident von Destatis), Dr. Heiko Müller, Hans-Martin von Gaudecker, Dr. Josef Schürle,Christoph Schürmann (alle Preisträger), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter)

Gruppenbild (von links)
Johann Hahlen (Präsident des Statistischen Bundesamtes), Dr. Heiko Müller, Hans-Martin von Gaudecker, Dr. Josef Schürle, Christoph Schürmann (alle Preisträger), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter)


Ausgezeichnete Arbeiten:
1. Hans-Martin von Gaudecker


Gerhard-Fürst-Preis 2004 in der Abteilung "Diplom- und Magisterarbeiten" für die Arbeit "Regionale Mortalitätsunterschiede in Baden-Württemberg".

Hans-Martin von Gaudecker hat in seiner Arbeit eine ökonometrische Analyse der mortalitätsbestimmenden Faktoren unter Verwendung möglichst umfassender empirischer Daten durchgeführt. Dabei lag das besondere Augenmerk auf sozioökonomischen Determinanten der Mortalität. Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Axel Börsch-Supan an der Universität Mannheim.





2. Christoph Schürmann


Gerhard-Fürst-Preis 2004 in der Abteilung "Diplom- und Magisterarbeiten" für die Arbeit "Zeitliche und räumliche Analyse longitudinaler Infektionsdaten aus Nordrhein-Westfalen für 2001 und 2002".


In seiner Arbeit führt Christoph Schürmann eine explorative Betrachtung der wöchentlich und auf Kreisebene erhobenen Daten für die sechs häufigsten Infektionskrankheiten in Nordrhein-Westfalen durch und entwickelt ein räumliches und zeitliches Modell für Glättungs- und Prognosezwecke. Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Katja Ickstadt an der Universität Dortmund.





3. Dr. Heiko Müller


Förderpreis 2004 in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Das Aufkommen der Steuern vom Einkommen in Deutschland Anfang und Mitte der neunziger Jahre - Eine empirische Untersuchung der Gründe für die vom Volkseinkommen abweichende Entwicklung des Aufkommens der Steuern vom Einkommen".


Die Dissertation von Heiko Müller bestimmt auf Grundlage der amtlichen Steuerstatistik des Statistischen Bundesamtes insbesondere die steuerrechtsinduzierten Ursachen für die Entwicklung, dass im Gegensatz zu früheren Jahren in der ersten Hälfte der 90er Jahre die Entwicklung des Einkommensteueraufkommens hinter der Entwicklung des Volkseinkommens zurück geblieben ist. Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Lutz Haegert an der Humboldt-Universität zu Berlin.





4. Dr. Josef Schürle


Förderpreis 2004 in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Record Linkage - Zusammenführung von Daten auf Basis des Modells von Fellegi und Sunter".


Herr Schürle stellt das wahrscheinlichkeitstheoretische Modell von Fellegi und Sunter in einen allgemeineren mathematisch-statistischen Zusammenhang, um sie dann nach Möglichkeit zu erweitern und damit für neu entwickelte Ansätze zu öffnen. Die Arbeit entstand bei Professor Dr. Eberhard Schaich an der Universität Tübingen.


2003

Preisträger 2003

Am 20. November 2003 konnte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen auf Vorschlag des unabhängigen Gutachterkreises insgesamt drei sehr gute wissenschaftliche Arbeiten mit engem Bezug zur amtlichen Statistik auszeichnen. Die Preisvergabe erfolgte im Rahmen des gemeinsam mit der Deutschen Statistischen Gesellschaft veranstalteten 12. Wissenschaftlichen Kolloquiums zum Thema "Ökonomische Leistungsfähigkeit Deutschlands".

Preisträger 2003

Gruppenbild (von links)
Prof. Dr. Richard Hauser (Mitglied des Gutachtergremiums), Dr. Michael Gold (Preisträger),
Dr. Michael Niese (Preisträger), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter),
Simon Krotter (Preisträger) und Johann Hahlen (Präsident des Statistischen Bundesamtes).

Ausgezeichnete Arbeiten:

1. Diplom-Ökonom Dr. Michael Gold

Förderpreis 2003 in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Beschäftigungdynamik und Überstundennachfrage unter dem Einfluss von Anpassungskosten - Eine mikroökonomische Analyse der Arbeitsnachfrage mit deutschen Betriebsdatensätzen".

In seiner Arbeit untersucht Michael Gold die Abhängigkeit unternehmerischer Entscheidungen im Hinblick auf die bei gegebenem Auslastungsgrad bestehende Substitutionsbeziehung zwischen Neueinstellungen und Reduktion der Überstunden sowie zwischen Entlassungen und Ausdehnung der Überstunden. Sie entstand bei Professor Joachim Wagner an der Universität Lüneburg.





2. Diplom-Volkswirt Dr. Michael Niese


Förderpreis 2003 in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Die Ursachen von Betriebsschließungen und ihre Konsequenzen für die Marktdynamik - Eine mikroökonomische Analyse von Probezeiten und Todesschatten im Verarbeitenden Gewerbe".

Michael Niese hat ein Betriebspanel der sächsischen Industriestatistik aufgebaut und dabei insbesondere die Möglichkeit analysiert, aus diesen Daten Betriebsgründungen und –schließungen zu identifizieren. Die Arbeit entstand bei Professor Michael Fritsch an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.




3. Diplom-Kaufmann Simon Krotter


Förderpreis 2003 in der Abteilung "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Arbeit "Kapitalkosten und Kapitalstrukturen ausgewählter deutscher Unternehmen – Eine empirische Untersuchung".


Die Diplomarbeit von Simon Krotter ermittelt die Kapitalkosten und –strukturen 180 börsennotierter deutscher nicht-finanzieller Aktiengesellschaften von 1987-2000. Sie entstand bei Professor Drukarczyk an der Universität Regensburg.



Die vom Vorsitzenden des Gutachtergremiums, Herrn Professor Hans Wolfgang Brachinger (Universität Fribourg/Schweiz) vorgetragenen Laudationes können in der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Monatszeitschrift "Wirtschaft und Statistik", Ausgabe 12/2003 nachgelesen werden. Die Preisträger werden ihre ausgezeichneten Arbeiten in dieser Schriftenreihe im nächsten Frühjahr näher vorstellen.

2002

Preisträger 2002

Preisträger 2002

Gruppenbild (von links)
Christian Pigorsch (Preisträger), Dr. Markus Gangel (Preisträger), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Vorsitzender Gutachter), Hermann Glaab (Abteilungsleiter), Prof. Dr. Walter Müller (Gutachter), Dr. Thomas Gschwend (Preisträger) und Gunnar Hein (Preisträger)

1. Dr. Markus Gangl



Gerhard-Fürst-Preis 2002 in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Unemployment dynamics in the United States and West Germany: Economic restructuring, institutions, and labour market processes over the 1980s and 1990s".


Gegenstand dieser in Englisch geschriebenen Dissertation ist ein Vergleich der Arbeitsmarktdynamik in den USA und Westdeutschland in der Periode von 1985 bis 1995. Sie entstand bei Professor Walter Müller an der Universität Mannheim und wurde im Physica Verlag, Heidelberg 2003 publiziert (ISBN 3-7908-1533-0). Sie wurde in Wirtschaft und Statistik, Ausgabe 2/2003, S. 140-146 vom Autor näher vorgestellt.


2. Thomas Gschwend, Philosophiae Doctor (Ph.D.)



Gerhard-Fürst-Preis 2002 in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Strategic voting in mixed electoral systems".

Im Mittelpunkt der Dissertation von Thomas Gschwend steht das Phänomen des ‚strategic voting' in der Bundesrepublik Deutschland. Mit ‚strategic voting' ist ein Wahlverhalten gemeint, bei dem der Wähler aus taktischen Erwägungen nicht dem von ihm am meisten geschätzten Kandidaten oder der von ihm am meisten geschätzten Partei seine Stimme gibt, sondern nur die zweitbeste Wahl trifft. Die Arbeit entstand bei Professor Helmut Norpoth an der State University of New York at Stony Brook. Die Dissertation wird in Kürze als Band 2 der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Reihe "Statistik und Wissenschaft" im Oktober 2004 veröffentlicht. Der Autor berichtete in Wirtschaft und Statistik, Heft 3/2003, S. 262-267 über seine Arbeit.



3. Diplom-Volkswirt Christian Pigorsch


Gerhard-Fürst-Preis 2002 in der Abteilung "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Arbeit "Zinsprognose anhand der Zinsstruktur - Ergebnisse für Deutschland"

Die Diplomarbeit von Christian Pigorsch analysiert die bundesdeutsche Zinsstruktur. Dabei steht nicht die Zinsstruktur als solche im Vordergrund. Ziel der Arbeit ist es vielmehr, zu untersuchen, inwieweit die Zinsstruktur als Prognoseinstrument für künftige Zinsen geeignet ist. Die Arbeit entstand bei Professor Stefan Mittnik an der Universität Kiel. Eine Zusammenfassung der Kernthesen findet sich in Wirtschaft und Statistik, Ausgabe 6/2003, S. 548-564.


4. Diplom-Kaufmann Gunnar Hein


Förderpreis 2002 des Statistischen Bundesamtes in der Abteilung "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Arbeit "Zum systematischen Fehler amtlich berechneter Sterbewahrscheinlichkeiten für Mecklenburg-Vorpommern 1986 bis 1996".

Die Diplomarbeit befasst sich mit zwei häufig verwendeten Verfahren zur Ermittlung von Sterbewahrscheinlichkeiten: Die Geburtsjahrmethode von Becker-Zeuner und die Sterbeziffernmethode von Rahts werden im Hinblick auf ihre relativen Stärken und Schwächen verglichen. Die Arbeit entstand bei Frau Professor Ursula Kück an der Universität Rostock. In Ausgabe 8/2003 der Zeitschrift "Wirtschaft und Statistik" stellt der Verfasser seine Diplomarbeit vor.


Die vom Vorsitzenden des Gutachtergremiums, Herrn Professor Hans Wolfgang Brachinger (Universität Fribourg/Schweiz) vorgetragenen Laudationes können in der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Monatszeitschrift "Wirtschaft und Statistik", Ausgabe 12/2002 nachgelesen werden.

2001

Preisträger 2001

Preisträger 2001

Gruppenbild (von links)
Prof. Dr. Klaus Lange (Betreuer der Diplom-Arbeit von Herrn Zischek),
Christian Zischek (Preisträger), Prof. Dr. Werner Neubauer (Vorsitzender Gutachter), Johann Hahlen (Präsident)

Diplom-Volkswirt Christian Zischeck


Förderpreis 2001 des Statistischen Bundesamtes in der Abteilung "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Diplomarbeit "Analyse der wirtschaftlichen Situation in kleinräumigen Regionen unter besonderer Berücksichtigung multivariater Verfahren - dargestellt für den Freistaat Sachsen".

Die Messung der wirtschaftlichen Situation in der Diagnoseeinheit Kreis bildet den inhaltlichen Mittelpunkt der prämierten Diplomarbeit. Mit ihr wird nach Möglichkeiten gesucht, die wirtschaftliche Situation kleinräumiger Regionen umfassender und präziser als bisher zu analysieren, um damit eine verlässlichere Datenbasis als Grundlage für Entscheidungen im Rahmen der Wirtschaftsförderung zu erhalten. Diese Diplomarbeit entstand bei Prof. Dr. Klaus Lange an der Universität Leipzig. Die wesentlichen Inhalte der Arbeit wurden in Wirtschaft und Statistik, Ausgabe 4/2002, S. 326 bis 329 präsentiert.


Die von Herrn Professor Ullrich Heilemann vorgetragene Laudatio kann in der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Monatszeitschrift "Wirtschaft und Statistik", Ausgabe 12/2001 nachgelesen werden.

2000

Preisträger 2000

Preisträger 2000

Gruppenbild (von links)
Prof. Dr. Walter Müller (Gutachter), Prof. Dr. Richard Hauser (Gutachter), Prof. Dr. Werner Neubauer (Vorsitzender Gutachter), Präsident Johann Hahlen, Dr. Werner Bönte (Preisträger), Dr. Leontine von Kulmiz (Preisträgerin), Henning Lohmann (Preisträger), Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger (Gutachter) und Dr. Klaus Eberl (Preisträger).



1. Dr. Werner Bönte



Gerhard-Fürst-Preis 2000 in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Der Einfluß industrieller Forschung und Entwicklung auf die Produktivitätsentwicklung in der deutschen Industrie".

Im letzten Jahrzehnt ist ein Rückgang der realen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der deutschen Industrie zu beobachten. Dies stellt eine Gefahr für das wirtschaftliche Wachstum in der Bundesrepublik Deutschland dar. Deshalb ist es von hohem Interesse zu analysieren, welchen Einfluss industrielle Forschung und Entwicklung auf die Produktivitätsentwicklung in Deutschland haben.

Gegenstand der Untersuchung von Dr. Werner Bönte ist die Analyse der Produktivitätsentwicklung der Wirtschaftsbereiche des verarbeitenden Gewerbes in der Bundesrepublik von 1979 bis 1993. Dabei werden anders als in allen bisher für Deutschland durchgeführten Studien Forschung und Entwicklung als eigenständige Produktionsfaktoren betrachtet. Inhaltliches Ziel der Untersuchung ist die empirische Messung der Wachstumsrate der totalen Faktorproduktivität und ihres Beitrags zum Outputwachstum. Methodisches Ziel der Arbeit ist eine Antwort auf die Frage, inwieweit die Ergebnisse hinsichtlich unterschiedlicher Meßmethoden und ökonometrischer Spezifikationen robust sind. Die Arbeit entstand bei Professor Wilhelm Pfähler an der Universität Hamburg.

Die Dissertation wurde im Selbstverlag veröffentlicht. Eine auf der Dissertation aufbauende Untersuchung "Produktivitätseffekte industrieller Forschung und Entwicklung" wurde vom Statistischen Bundesamt in der Reihe "Spektrum Bundesstatistik", Band 18 im Dezember 2002 herausgegeben (ISBN 3-8246-0673-9). Ein zusammenfassender Beitrag über die Dissertation ist in der Schriftenreihe Wirtschaft und Statistik, Heft 3/2001, Seite 225-230 nachzulesen.





2. Dr. Klaus Eberl



Gerhard-Fürst-Preis 2000 in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Theorie und Empirie der Geldnachfrage: Eine saisonale Kointegrationsanalyse liquiditätsorientierter Geldmengen".

Die Analyse der Geldnachfrage ist für eine auf Preisstabilität ausgerichtete Geldpolitik von essentieller Bedeutung. Die Frage nach einem stabilen Geldnachfragezusammenhang stellt seit den 60er und 70er Jahren ein zentrales Thema der ökonomischen Forschung dar. Bis in die erste Hälfte der 80er Jahre identifizierten Ökonomen stabile Geldnachfragen über einfache Summenaggregate der Geldmengen. Neuere Untersuchungen insbesondere für die USA und Großbritannien haben dann gezeigt, dass sich eine stabile Geldnachfragebeziehung über ein Summenaggregat aus verschiedenen Gründen empirisch nicht mehr nachweisen lässt. Zur Lösung dieses Problems wurden von Barnett (1980) als neues Konzept der Geldmengenaggregation die sogenannten Divisia Indizes vorgeschlagen. Dieser Vorschlag stößt weltweit auf zunehmende Akzeptanz.

Gegenstand der Arbeit von Dr. Klaus Eberl ist eine empirische Analyse der realen und nominalen deutschen Geldnachfrage anhand von einfachen Summen- bzw. Divisia Indizes der Geldmenge M 3. Dazu werden vektorautoregressive Modelle der Geldnachfrage spezifiziert und hinsichtlich der Existenz und der Stabilitätseigenschaften einer realen Geldnachfrage analysiert. Grundlage der empirischen Analyse bilden Datenreihen des Statistischen Bundesamtes. Ziel der Arbeit ist es, eine langfristig stabile Geldnachfragerelation zu identifizieren. Die Arbeit behandelt eine wichtige ökonomische Fragestellung, die auf der Grundlage von Datenmaterial der amtlichen Statistik untersucht wird. Sie entstand bei Professor Johannes Schneider an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt.

Die Dissertation ist im Metropolis Verlag, Marburg in der Reihe "Hochschulschriften" erschienen (ISBN 3-89518-264-8). Ein Auszug der Arbeit ist in Wirtschaft und Statistik, Heft 4/2001, Seite 312-320 nachzulesen.





3. Dr. Leontine von Kulmiz



Förderpreis 2000 des Statistischen Bundesamtes in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Die geringere Entlohnung weiblicher Arbeitnehmer, Lohndifferenzierung oder Lohndiskriminierung?".

Ob und wie sehr Frauen im Erwerbsleben benachteiligt sind - dies ist ein immer wiederkehrendes Thema für Gesetzgebung, Wissenschaft und Medien. Die Dissertation von Dr. Leontine von Kulmiz, die bei Professor Werner Zohlnhöfer im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entstand, beschäftigt sich mit einem Teilaspekt dieser möglichen Benachteiligung. Sie geht aus von der Beobachtung, dass in auf den ersten Blick vergleichbaren Beschäftigtengruppen Löhne und Gehälter von Frauen niedriger sind als diejenigen von Männern. Sie fragt: Inwieweit sind diese Einkommensunterschiede auf Unterschiede in ökonomisch relevanten Merkmalen zurückzuführen? Inwieweit könnten für Frauen höhere Lohnzusatzkosten anfallen als für Männer, die dann durch niedrigere Lohn- und Gehaltssätze kompensiert werden? In welchem Maße schließlich liegt echte Lohndiskriminierung vor? In welchem Maße erhalten also Frauen geringere Löhne und Gehälter allein deshalb, weil sie Frauen sind? Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die tatsächliche Lohndiskriminierung teilweise deutlich niedriger anzusetzen ist als in bisherigen Studien angenommen.

Die Arbeit wurde im Shaker-Verlag, Aachen publiziert (ISBN 3-8265-5885-5) und in Wirtschaft und Statistik, Heft 5/2001, Seite 406-415 näher vorgestellt.




4. Diplom-Soziologe Henning Lohmann



Gerhard-Fürst-Preis 2000 in der Abteilung "Diplom-/Magisterarbeiten" für die Arbeit "Potentiale der Nutzung von Ausgabedaten in der empirischen Armutsforschung - Bedarfsschätzung und Messung von Armut auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 1993".

Der Gerhard-Fürst-Preis wurde in dieser Abteilung im Jahr 2000 erstmals verliehen. Henning Lohmann befasst sich in seiner Studie einerseits mit den Fragen, wie man den Bedarf von Haushalten unterschiedlicher Größe und Struktur bestimmen kann und wie sich Wohlfahrtsniveaus vergleichen lassen. Weiterhin wird untersucht, wie sich unterschiedliche Lösungen für dieses Äquivalenzproblem und unterschiedliche Armutsindikatoren, zum einen basierend auf Ausgaben, zum anderen basierend auf Einkommen, auf die Messung von Armut auswirken.

Diese Diplomarbeit entstand bei Professor Hans-Jürgen Andreß an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. Eine Zusammenfassung der Arbeit findet sich in Wirtschaft und Statistik, Heft 6/2001, Seite 483 bis 493.


Die von Herrn Professor Hans Wolfgang Brachinger (Universität Fribourg/Schweiz) vorgetragenen Laudationes können in der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Monatszeitschrift "Wirtschaft und Statistik", Ausgabe 12/2000 nachgelesen werden.

1999

Preisträger 1999

1999 wurden zwei Dissertationen mit einem Förderpreis des Statistischen Bundesamtes ausgezeichnet. Die von Herrn Professor Hans Wolfgang Brachinger (Universität Fribourg/Schweiz) vorgetragenen Laudationes sind in ihrem Wortlaut in Wirtschaft und Statistik, Heft 12/1999, Seite 931-933, abgedruckt.

1. Dr. Yuanhua Feng

Förderpreis 1999 des Statistischen Bundesamtes in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit "Kernel and Locally Weighted Regression with Application to Time Series Decomposition"

Die Dissertation von Dr. Feng behandelt ein Methodenproblem, das einen engen Bezug zum Aufgabenspektrum der amtlichen Statistik aufweist. Die wesentliche Leistung dieser Arbeit besteht in konkreten Vorschlägen zur Verbesserung des in der Praxis der deutschen amtlichen Statistik angewandten sog. Berliner Verfahrens. Sie leistet einen wertvollen wissenschaftlichen Beitrag auf dem Weg hin zu einer datengesteuerten nicht parametrischen Komponentenzerlegung saisonaler Zeitreihen.

Dr. Feng ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz tätig. Eine ausführliche Beschreibung der Arbeit ist in Wirtschaft und Statistik, Heft 10/2000, Seite 786-795, erschienen. Die Dissertation wurde im Verlag für Wissenschaft und Forschung (VWF), Berlin publiziert (International Standard Book Number (ISBN) 3-89700-232-9).


2. Dr. Heike Wirth


Förderpreis 1999 des Statistischen Bundesamtes in der Abteilung "Dissertationen" für die Arbeit zum Thema "Bildung, Klassenlage und Partnerwahl. Eine empirische Analyse zum Wandel der bildungs- und klassenspezifischen Heiratsbeziehungen".

Die Dissertation von Heike Wirth beschäftigt sich mit einer sozialwissenschaftlich relevanten Fragestellung unter Nutzung großer Datensätze der amtlichen Statistik (Unterstichproben der Volkszählung 1970 und des Mikrozensus 1993). In der Literatur aufgestellte Hypothesen über das Heiratsverhalten werden teils empirisch bestätigt, teils empirisch widerlegt.

Frau Dr. Wirth ist im Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim beschäftigt. Die wichtigsten Thesen der Arbeit können in Wirtschaft und Statistik, Heft 9/2000, Seite 696-708 nachgelesen werden. Die Dissertation ist im Verlag Leske & Budrich, Leverkusen (ISBN 3-8100-2906-8) erschienen.

Zusatzinformationen

Gerhard-Fürst-Preis

Kontakt

Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden, Deutschland

Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 2556
Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 3950
E-Mail: institut@destatis.de

Kontaktformular

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

Impressum – Kontakt – Barrierefrei