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Arbeitsmarkt

Kurz erläutert

Arbeitsmarkt

Die Erwerbs­beteiligung hat in unserer Gesellschaft eine zentrale Rolle inne und spielt mit ihren Funktionen der Lebens­unterhalt­sicherung, der Einordnung des Einzelnen in das gesellschaftliche Gefüge, für Wirtschafts­wachstum und Wohl­fahrt in viele Bereiche hinein. Dementsprechend vielfältig sind auch die amtliche Arbeitsmarkt­statistik und ihre Quellen.

Verschaffen Sie sich einen Überlick zum deutschen Arbeitsmarkt mit den wichtigen Eckzahlen.

Erwerbstätigkeit

Erwerbstätigkeit spielt im Leben der meisten Menschen eine zentrale Rolle. Sie ist eine wichtige Quelle zur Sicherung des Lebensunterhalts Einzelner und von Familien, sie ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ist für viele Menschen eine wichtige Voraussetzung für Zufriedenheit und Lebensqualität.

Im Zentrum der Erwerbstätigkeits­statistik beim Statistischen Bundesamt stehen die Erwerbstätigen­rechnung der Volkswirtschaft­lichen Gesamt­rechnungen und der Mikrozensus mit der darin integrierten Arbeitskräfte­erhebung. Aus der Beschäftigungs­statistik der Bundesagentur für Arbeit liegen Daten zur sozial­versicherungs­pflichtigen Beschäftigung vor.

Darüber hinaus liegen in der Berufsbildungsstatistik und in der Personalstandstatistik Daten zu "Beruflicher Bildung" im dualen System sowie zum Personal im "Öffentlicher Dienst" vor.

Erwerbslosigkeit

Die Zahl der Erwerbslosen ist der zentrale Angebotsindikator des Arbeitsmarktes. Sie sagt aus, wie viele arbeitswillige und -fähige Menschen momentan keine Erwerbstätigkeit finden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man diese Personengruppe genau abgrenzt.

In der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland steht die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit registrierten Arbeitslosen meist im Mittelpunkt. Für die Betrachtung von Entwicklungen und auch internationalen Vergleichen eignet sich die Zahl der Erwerbslosen nach dem Konzept der International Labour Organization (ILO). Diese ist von veränderlichen sozialrechtlichen Regelungen unabhängig.

Historische Daten

In der Rubrik "Historische Daten" finden Sie lange Zeitreihen zum Teil ab 1882.

IM FOKUS vom 25.09.2017

Erwerbstätigkeit älterer Menschen nimmt immer weiter zu

Im Vorfeld der Bundestagswahl wurde unter anderem die Verlängerung des Arbeits­lebens bis zum 70. Lebens­jahr thematisiert. Es wird diskutiert, inwieweit die steigende Lebenserwartung die sozialen Sicherungssysteme belastet und einen späteren Renteneintritt notwendig macht.

In den ver­gangenen Jahren hat die Erwerbs­tätigkeit älterer Menschen immer weiter zuge­nommen: Gingen im Jahr 2006 rund 30 % der 60- bis 64-Jährigen einer Erwerbs­tätigkeit nach, war 2016 bereits mehr als die Hälfte dieser Alters­gruppe erwerbstätig (56 %). Von den 65- bis 69-Jährigen, also Personen jenseits der Regel­alters­grenze, arbeiteten 2016 immerhin noch 15 %. Im Jahr 2006 hatte der Anteil bei 7 % gelegen.

Männer und Frauen unter­scheiden sich in ihrer Erwerbs­tätigkeit auch im fort­geschrittenen Alter: Während 2016 von den 60- bis 64-jährigen Männern 61 % erwerbs­tätig waren, waren es bei den Frauen nur 51 %. Bei den 65- bis 69-Jährigen gingen 19 % der Männer, aber nur 12 % der Frauen einer Erwerbs­tätigkeit nach.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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