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Arbeitsmarkt

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Arbeitsmarkt zwischen Digitalisierung und Wertewandel – neue Indikatoren zur Qualität der Arbeit

Wissenschaftliche Tagung des Fachausschusses „Erwerbstätigkeit/Arbeitsmarkt“ Statistisches Bundesamt

Call for Papers

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt strebt die Zahl der Erwerbstätigen von einem Höchststand zum nächsten. Noch nie zuvor waren so viele Personen erwerbstätig wie heute. Mit der Zunahme der Beschäftigungs­möglichkeiten richtet sich der Blick der Arbeitnehmer immer stärker auf die Arbeits­bedingungen. Die Arbeit spielt im Leben der meisten Menschen nicht mehr nur zur Sicherung des Lebensunterhalts eine zentrale Rolle. Ein "guter Job" ist für viele Menschen eine wichtige Voraussetzung für Zufriedenheit und Lebens­qualität. Gleichzeitig sind auch leistungsfähige und innovative Unternehmen auf motivierte und zufriedene Arbeit­nehmerinnen und Arbeitnehmer angewiesen.

Der Wertewandel auf Seiten der Erwerbstätigen wird begleitet vom technischen Wandel im Arbeitsalltag. Die Schlagworte "Digitalisierung" und "Automatisierung" bestimmen zunehmend die öffentliche Diskussion über die Zukunft der Arbeit. Dabei sind die jeweils betrachteten Aspekte und die Sichtweise der Beteiligten ähnlich vielfältig wie die in den Diskussionen geäußerten Standpunkte und die Prognosen zur weiteren Entwicklung.

Eine der viel diskutierten Fragen ist, ob die technische Entwicklung und der Wertewandel der Beschäftigten einander ergänzen oder ob sie in einem Spannungs­verhältnis zueinander stehen. Für die Arbeitsmarkt­forschung ist der Wandel durch technischen Fortschritt nicht neu. Wissens­gesellschaft, neue Technologien und Automatisierung waren auch bisher schon viel diskutierte Stichworte. Dennoch gewinnt die Diskussion vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen an neuer Dynamik.

Die wissenschaftliche Tagung des Fachausschusses "Erwerbstätigkeit/Arbeitsmarkt" soll der Frage nachgehen, wie der Wandel der Arbeitswelt zwischen Digitalisierung einerseits und Wertewandel der Beschäftigten andererseits im Lichte der aktuellen Daten einzuschätzen ist:

  • Erfüllen die zunehmenden Flexibilisierungs­formen der Arbeit den Wunsch nach mehr Zeitsouveränität und Work-Life-Balance
  • Mobiles Arbeiten und ständige Erreichbarkeit: auf dem Weg in die "Entgrenzung der Arbeit"?
  • Entwickelt sich ein "neues Normal­arbeitsverhältnis"?
  • Können die Beschäftigten mit den sich ändernden Qualifikations­anforderungen Schritt halten?
  • Wer sind Gewinner und Verlierer der Digitalisierung? Übernimmt die Generation der "Digital Natives" die Führung?
  • Wie kann die Berichterstattung zur Qualität der Arbeit ausgebaut werden? Und welche Datenquellen können genutzt werden, um den Wandel auf dem Arbeitsmarkt künftig besser abzubilden?

Die Veranstaltung soll Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion zwischen dem Fachausschuss "Erwerbstätig­keit/Arbeits­markt" der Bundesstatistik und Expertinnen und Experten aus Arbeitsmarkt­forschung und Arbeitsmarkt­politik bieten. Neben aktuellen empirischen Befunden zu den jüngsten Entwicklungen soll es auch um mögliche künftige Anforderungen an die amtliche Statisik gehen.

Um Einreichung von Vortragsangeboten (Abstracts von maximal 500 Worten) wird bis 29. März 2019 gebeten. Ihre Beiträge senden Sie bitte an frank.schueller@destatis.de. Für Fragen steht Ihnen Herr Schüller unter der Nummer 0611/75-3485 gerne zur Verfügung.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2019

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