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Arbeitsmarkt

Erwerbstätigkeit

Erwerbstätigkeit

April 2017: 1,5 % mehr Erwerbstätige im Vorjahresvergleich

Im April 2017 waren nach vorläufigen Berechnungen rund 43,9 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber April 2016 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 655 000 Personen oder 1,5 % zu. Auch in den Monaten Januar bis März 2017 hatte der Anstieg gegenüber dem Vorjahr jeweils bei 1,5 % gelegen. Erwerbslos waren im April 2017 rund 1,8 Millionen Personen, 6 000 mehr als ein Jahr zuvor.

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Anhaltend positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit im 1. Quartal 2017

Im ersten Quartal 2017 hatten nach vorläufigen Berechnungen 43,7 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Zahl der Erwerbstätigen kräftig um 638 000 Personen oder 1,5 %. Damit hat sich die positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit zum Jahresbeginn 2017 fortgesetzt. Im vierten Quartal 2016 hatte der Anstieg im Vorjahresvergleich bei + 1,3 % gelegen. 

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45 % der Beschäftigten arbeiten seit mindestens zehn Jahren beim selben Arbeitgeber

45 % der Beschäftigten ab 25 Jahren waren 2015 seit mindestens zehn Jahren bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber tätig. Männer waren mit 47 % etwas öfter lange beim selben Arbeitgeber beschäftigt als Frauen (43 %). 

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Frauen und Männer

Bei Paaren mit kleinen Kindern ist eine Vollzeit­tätigkeit für Mütter die Ausnahme

Bei Paaren mit Kindern unter drei Jahren gingen im Jahr 2015 rund 83 % der Väter einer Erwerbs­tätigkeit in Vollzeit nach. Für die Mütter war eine Erwerbs­tätigkeit in Vollzeit mit einem Anteil von 10 % hingegen eher die Ausnahme. Im Westen Deutschlands waren nur rund 8 % der in einer Partner­schaft lebenden Mütter von Klein­kindern in vollem Umfang erwerbstätig. Im Osten war der Anteil mit rund 21 % deutlich höher. Bei diesen Angaben wurden Personen nur dann als erwerbstätig betrachtet, wenn sie nicht in Mutter­schutz beziehungs­weise Eltern­zeit waren. 

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9 % der erwerbstätigen Männer in Teilzeitarbeit

9 % der erwerbstätigen Männer zwischen 20 und 64 Jahren arbeiteten 2015 in Teilzeit. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltmännertages am 3. November mitteilt, lag Deutschland im europäischen Vergleich damit an achter Stelle. Spitzenreiter war die Niederlande mit 22 %, gefolgt von Schweden und Dänemark (je 12 %).

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Vollzeitbeschäftigte arbeiteten 2015 im Durchschnitt 40,5 Stunden pro Woche

In Deutschland arbeiteten im Jahr 2015 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Vollzeit­tätigkeit im Mittel 40,5 Stunden pro Woche. Die durch­schnittliche gewöhnliche Wochen­arbeitszeit sowohl vollzeit- als auch teilzeit­beschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat sich in den letzten 20 Jahren um eine halbe Stunde erhöht. Die Arbeitszeit der Teilzeit­beschäftigten unterlag in dieser Zeit jedoch größeren Schwankungen: Von 1996 bis 2005 ist sie zunächst um gut eine Stunde auf den bisherigen Tiefststand von 17,7 Stunden pro Woche gesunken.

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Atypische Beschäftigung

Anteil der Normalarbeitsverhältnisse nimmt weiter zu

Die Zahl der Erwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis erhöhte sich 2015 um rund 317 000 Personen auf 24,8 Millionen. Auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus stieg im Vergleich zum Vorjahr der Anteil der Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen an allen Kernerwerbstätigen auf 68,7 % (2014: 68,3 %). Die Bedeutung des Normalarbeitsverhältnisses nimmt bereits seit einigen Jahren wieder zu, 2006 hatte der Anteil noch bei 65,4 % gelegen.

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IM FOKUS vom 10.01.2017

Teilzeitbeschäftigung: Jede siebte Teilzeitkraft hat den Wunsch nach Mehrarbeit

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sollen laut einem Gesetz­entwurf künftig das Recht bekommen, nach einer Phase der Teil­zeit­arbeit wieder zu ihrer ursprünglichen Arbeits­zeit zurück­zukehren. Bislang gibt es nur einen Anspruch auf zeitlich unbe­grenzte Teil­zeit­arbeit.

Im Jahr 2015 wünschten sich 14 % der Teilzeit­beschäftigten im Alter von 15 bis 74 Jahren zusätzliche Arbeits­stunden und würden dafür auch zur Verfügung stehen. In den letzten Jahren ist der Anteil dieser sogenannten Unter­beschäftigten an den Teilzeit­beschäftigten allerdings zurück­gegangen – im Jahr 2011 lag er noch bei 19 %. Die deutlich seltener in Teilzeit beschäftigten Männer äußerten häufiger den Wunsch nach Mehrarbeit (19 %) als Frauen (13 %).

Neben Unter­beschäftigten gab es im Jahr 2015 aber auch Erwerbstätige – in erster Linie Voll­zeit­beschäftigte –, die weniger arbeiten wollten: Insgesamt wünschten sich 3 % der Vollzeitbeschäftigten zwischen 15 und 74 Jahren, ihre Arbeitsstunden bei entsprechend verringertem Einkommen zu reduzieren.

Tabellen

Erwerbstätigkeit

Tabellen

Mikrozensus/Arbeitskräfteerhebung

Erwerbstätigenrechnung in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

Monatsdaten

Vierteljahresdaten

Jahresdaten

Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Atypische Beschäftigung


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