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Arbeitsmarkt

Erwerbstätigkeit

Erwerbstätigkeit

4. Quartal 2017: Anstieg der Erwerbstätigkeit um 1,5 Prozent

Im vierten Quartal 2017 gab es nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 44,7 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl der Erwerbstätigen infolge der guten Konjunktur um 642 000 Personen oder 1,5 %. In allen vier Quartalen des Jahres 2017 betrug somit die Zuwachsrate im Vorjahresvergleich 1,5 %.

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Dezember 2017: Weiterhin robuste Entwicklung der Erwerbstätigkeit

Im Dezember 2017 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 44,6 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Damit präsentierte sich die Erwerbstätigkeit auch zum Jahresende 2017 in robuster Verfassung. Gegenüber Dezember 2016 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 1,5 % (+ 647 000 Personen) zu. Die Entwicklungsrate entsprach damit der Zuwachsrate des Jahresdurchschnitts von 2017. Erwerbslos waren im Dezember 2017 rund 1,5 Millionen Personen, 25 000 mehr als ein Jahr zuvor. 

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Rund 2,6 Millionen Erwerbstätige wollten 2016 mehr arbeiten, knapp 1,2 Millionen weniger

2016 wünschten sich rund 2,6 Millionen aller Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 74 Jahren mehr Arbeitszeit (Unterbeschäftigte), während 1,2 Millionen Erwerbstätige weniger arbeiten wollten (Überbeschäftigte). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten teilzeit- und vollzeittätige Personen in Unterbeschäftigung insgesamt eine durchschnittliche gewöhnliche Wochenarbeitszeit von 28,9 Stunden und wünschten sich Mehrarbeit von 10,9 Stunden. Alle Überbeschäftigten – in Vollzeit oder in Teilzeit – kamen 2016 dagegen zusammen auf gewöhnlich geleistete Wochenarbeitszeiten in Höhe von durchschnittlich 41,6 Stunden und wünschten sich eine Verkürzung um 11,0 Stunden. Bei der Frage nach den Arbeitszeitwünschen sollten die Befragten berücksichtigen, dass Mehrarbeit mit einem entsprechend höheren und Minderarbeit mit einem entsprechend geringeren Verdienst einhergehen würde.

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Frauen und Männer

11 % der Vollzeiterwerbstätigen hatten 2016 überlange Arbeitszeiten

Am Arbeitsplatz werden viele Stunden des Tages verbracht – oft mehr Zeit, als für Familie und Freizeit zur Verfügung steht. Durchschnittlich 41 Stunden pro Woche arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im Jahr 2016. 11 % der Vollzeiterwerbstätigen arbeiten gewöhnlich sogar mehr als 48 Stunden pro Woche. Dies gilt als überlange Arbeitszeit.

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Bei Paaren mit kleinen Kindern ist eine Vollzeit­tätigkeit für Mütter die Ausnahme

Bei Paaren mit Kindern unter drei Jahren gingen im Jahr 2015 rund 83 % der Väter einer Erwerbs­tätigkeit in Vollzeit nach. Für die Mütter war eine Erwerbs­tätigkeit in Vollzeit mit einem Anteil von 10 % hingegen eher die Ausnahme. Im Westen Deutschlands waren nur rund 8 % der in einer Partner­schaft lebenden Mütter von Klein­kindern in vollem Umfang erwerbstätig. Im Osten war der Anteil mit rund 21 % deutlich höher. Bei diesen Angaben wurden Personen nur dann als erwerbstätig betrachtet, wenn sie nicht in Mutter­schutz beziehungs­weise Eltern­zeit waren. 

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9 % der erwerbstätigen Männer in Teilzeitarbeit

9 % der erwerbstätigen Männer zwischen 20 und 64 Jahren arbeiteten 2015 in Teilzeit. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltmännertages am 3. November mitteilt, lag Deutschland im europäischen Vergleich damit an achter Stelle. Spitzenreiter war die Niederlande mit 22 %, gefolgt von Schweden und Dänemark (je 12 %).

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Atypische Beschäftigung

Anteil atypischer Beschäftigung unverändert bei 21 %

Jeder fünfte Erwerbstätige zwischen 15 bis 64 Jahren ging 2016 einer atypischen Beschäftigung nach (20,7 %). Auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus blieb der Anteil der atypisch Beschäftigten in den letzten drei Jahren damit nahezu unverändert (2015: 20,8 %, 2014: 20,9 %). Der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse lag 2016 mit 69,2 % ebenso in etwa auf dem Vorjahresniveau (2015: 68,7 %). Auf Selbstständige entfielen 9,9 % und auf unbezahlt mithelfende Familienangehörige 0,3 %. 

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Anteil der Normalarbeitsverhältnisse nimmt weiter zu

Die Zahl der Erwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis erhöhte sich 2015 um rund 317 000 Personen auf 24,8 Millionen. Auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus stieg im Vergleich zum Vorjahr der Anteil der Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen an allen Kernerwerbstätigen auf 68,7 % (2014: 68,3 %). Die Bedeutung des Normalarbeitsverhältnisses nimmt bereits seit einigen Jahren wieder zu, 2006 hatte der Anteil noch bei 65,4 % gelegen.

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Pendler

14 % der Erwerbstätigen nutzen öffentliche Verkehrsmittel

Im Jahr 2016 fuhren rund 14 % der Erwerbstätigen regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt, hat sich der Anteil damit seit dem Jahr 2000 (13 %) nur geringfügig erhöht. 

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31 % der Berufspendler in Ballungszentren nutzen Bus und Bahn

Bei der Wahl des Verkehrsmittels heben sich Berufspendler in Kernstädten von Ballungsräumen deutlich von den Pendlern in ländlichen Regionen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nutzt in den Zentren der Ballungsräume ein knappes Drittel (31 %) der Erwerbstätigen Busse und Bahnen für den Weg zur Arbeit. Mehr als die Hälfte davon ist mit U- und Straßenbahnen unterwegs. 

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IM FOKUS vom 22.08.2017

Pendeln in Deutschland: 68 % nutzen das Auto für den Arbeitsweg

In Deutschland pendeln tagtäglich Millionen Menschen von ihrer Wohnung zur Arbeit. Dabei ist das Auto für sie das wichtigste Beförderungs­mittel: 68 % der Berufs­pendlerinnen und -pendler nutzen 2016 den PKW für den Arbeits­weg. Im Jahr 2000 hatte der Anteil mit 67 % nur gering­fügig niedriger gelegen.

Mit öffentlichen Verkehrs­mitteln fuhren rund 14 % der Erwerbs­tätigen regelmäßig zur Arbeit. Auch dieser Anteil hat sich im Vergleich zum Jahr 2000 um einen Prozent­punkt erhöht.

Der Zeit­aufwand für den täglichen Weg zur Arbeit betrug beim Großteil der Erwerbstätigen weniger als 30 Minuten (70 %). Zwischen 30 und 60 Minuten brauchten 22 % der Pendlerinnen und Pendler. 5 % benötigten eine Stunde und länger für den Weg zur Arbeits­stätte. 3 % der Erwerbstätigen hatten wechselnde Arbeits­stätten und konnten somit keine genauen Angaben zum Zeit­aufwand für den Arbeits­weg machen.

Tabellen

Erwerbstätigkeit

Tabellen

Mikrozensus/Arbeitskräfteerhebung

Erwerbstätigenrechnung in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

Monatsdaten

Vierteljahresdaten

Jahresdaten

Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte


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