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Arbeitsmarkt

Erwerbstätigkeit

Erwerbstätigkeit

Zahl der Erwerbstätigen im Oktober 2018 um 1,2 % höher als im Vorjahr

Im Oktober 2018 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) knapp über 45,1 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig, so viele wie noch nie seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Gegenüber Oktober 2017 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 1,2 % zu (+556 000 Personen). Erwerbslos waren im Oktober 2018 rund 1,4 Millionen Personen, 180 000 weniger als ein Jahr zuvor. 

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Deutschland hat die zweithöchste Erwerbstätigenquote der EU

Deutschland hatte 2017 mit 79 % EU-weit die zweithöchste Erwerbstätigenquote bei den 20- bis 64-Jährigen nach Schweden (82 %). Im EU-Durchschnitt lag sie bei 72 %. Die Erwerbstätigenquote misst den Anteil aller Erwerbstätigen an der Bevölkerung im jeweiligen Alter. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Veröffentlichung der Broschüre Arbeitsmarkt auf einen Blick – Deutschland und Europa weiter mitteilt, hat sich die Erwerbstätigenquote in Deutschland gegenüber 2007 (73 %) um sechs Prozentpunkte erhöht. Im EU-Durchschnitt stieg die Quote in diesen zehn Jahren nur um zwei Prozentpunkte (2007: 70 %).

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Erwerbstätige im Durchschnitt 44 Jahre alt

Im Jahr 2017 waren Erwerbstätige in Deutschland im Durchschnitt rund 44 Jahre alt, das waren etwa 4 Jahre mehr als 20 Jahre zuvor. Das Durchschnittsalter von berufstätigen Frauen und Männer war 2017 nahezu identisch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand aktueller Ergebnisse aus dem Mikrozensus weiter mitteilt, gab es jedoch erhebliche Unterschiede zwischen Selbstständigen und Arbeitnehmerinnen beziehungsweise Arbeitnehmern sowie zwischen einzelnen Berufen.

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Frauen und Männer

Frauen leben immer häufiger von eigener Erwerbstätigkeit

Im Jahr 2016 bestritten rund 72 % der Frauen zwischen 25 und 55 Jahren ihren überwiegenden Lebensunterhalt aus einer eigenen Erwerbstätigkeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März weiter mitteilt, hatte dieser Anteil vor zehn Jahren mit 64 % noch deutlich niedriger gelegen. Im Osten Deutschlands finanzierten im Jahr 2016 rund 77 % der Frauen ihren Lebensunterhalt vorrangig durch eigene Erwerbsarbeit. Im Westen lag der Anteil bei 70 %

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11 % der Vollzeiterwerbstätigen hatten 2016 überlange Arbeitszeiten

Am Arbeitsplatz werden viele Stunden des Tages verbracht – oft mehr Zeit, als für Familie und Freizeit zur Verfügung steht. Durchschnittlich 41 Stunden pro Woche arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im Jahr 2016. 11 % der Vollzeiterwerbstätigen arbeiten gewöhnlich sogar mehr als 48 Stunden pro Woche. Dies gilt als überlange Arbeitszeit.

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Bei Paaren mit kleinen Kindern ist eine Vollzeit­tätigkeit für Mütter die Ausnahme

Bei Paaren mit Kindern unter drei Jahren gingen im Jahr 2015 rund 83 % der Väter einer Erwerbs­tätigkeit in Vollzeit nach. Für die Mütter war eine Erwerbs­tätigkeit in Vollzeit mit einem Anteil von 10 % hingegen eher die Ausnahme. Im Westen Deutschlands waren nur rund 8 % der in einer Partner­schaft lebenden Mütter von Klein­kindern in vollem Umfang erwerbstätig. Im Osten war der Anteil mit rund 21 % deutlich höher. Bei diesen Angaben wurden Personen nur dann als erwerbstätig betrachtet, wenn sie nicht in Mutter­schutz beziehungs­weise Eltern­zeit waren. 

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Atypische Beschäftigung

Anteil der Normalarbeits-verhältnisse blieb 2017 stabil

Die Zahl der Erwerbstätigen in einem Normal­arbeits­verhältnis lag 2017 bei rund 25,8 Millionen Personen. Das waren 116 000 Personen mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikro­zensus mitteilt, blieb der Anteil der Beschäftigten in einem Normal­arbeits­verhältnis an allen Kern­erwerbs­tätigen mit 69,3 % relativ stabil (2016: 69,2 %).

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Anteil atypischer Beschäftigung unverändert bei 21 %

Jeder fünfte Erwerbstätige zwischen 15 bis 64 Jahren ging 2016 einer atypischen Beschäftigung nach (20,7 %). Auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus blieb der Anteil der atypisch Beschäftigten in den letzten drei Jahren damit nahezu unverändert (2015: 20,8 %, 2014: 20,9 %). Der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse lag 2016 mit 69,2 % ebenso in etwa auf dem Vorjahresniveau (2015: 68,7 %). Auf Selbstständige entfielen 9,9 % und auf unbezahlt mithelfende Familienangehörige 0,3 %. 

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Pendler

14 % der Erwerbstätigen nutzen öffentliche Verkehrsmittel

Im Jahr 2016 fuhren rund 14 % der Erwerbstätigen regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt, hat sich der Anteil damit seit dem Jahr 2000 (13 %) nur geringfügig erhöht. 

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31 % der Berufspendler in Ballungszentren nutzen Bus und Bahn

Bei der Wahl des Verkehrsmittels heben sich Berufspendler in Kernstädten von Ballungsräumen deutlich von den Pendlern in ländlichen Regionen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nutzt in den Zentren der Ballungsräume ein knappes Drittel (31 %) der Erwerbstätigen Busse und Bahnen für den Weg zur Arbeit. Mehr als die Hälfte davon ist mit U- und Straßenbahnen unterwegs. 

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IM FOKUS vom 22.08.2017

Pendeln in Deutschland: 68 % nutzen das Auto für den Arbeitsweg

In Deutschland pendeln tagtäglich Millionen Menschen von ihrer Wohnung zur Arbeit. Dabei ist das Auto für sie das wichtigste Beförderungs­mittel: 68 % der Berufs­pendlerinnen und -pendler nutzen 2016 den PKW für den Arbeits­weg. Im Jahr 2000 hatte der Anteil mit 67 % nur gering­fügig niedriger gelegen.

Mit öffentlichen Verkehrs­mitteln fuhren rund 14 % der Erwerbs­tätigen regelmäßig zur Arbeit. Auch dieser Anteil hat sich im Vergleich zum Jahr 2000 um einen Prozent­punkt erhöht.

Der Zeit­aufwand für den täglichen Weg zur Arbeit betrug beim Großteil der Erwerbstätigen weniger als 30 Minuten (70 %). Zwischen 30 und 60 Minuten brauchten 22 % der Pendlerinnen und Pendler. 5 % benötigten eine Stunde und länger für den Weg zur Arbeits­stätte. 3 % der Erwerbstätigen hatten wechselnde Arbeits­stätten und konnten somit keine genauen Angaben zum Zeit­aufwand für den Arbeits­weg machen.

Tabellen

Erwerbstätigkeit

Tabellen

Jährliche Eckzahlen zum Arbeitsmarkt

Mikrozensus/Arbeitskräfteerhebung

Erwerbstätigenrechnung in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

Monatsdaten

Vierteljahresdaten

Jahresdaten

Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte


© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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