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Arbeitsmarkt

Methodische Aspekte des Mikrozensus 2016 – Arbeitsmarkt

Ab dem Berichtsjahr 2016 wurde die Stichprobe des Mikrozensus auf eine neue Grundlage umgestellt. Damit basiert die Stichprobe erstmalig auf den Daten des Zensus 2011. Durch diese Umstellung ist die Vergleichbarkeit der Ergebnisse des Mikrozensus 2016 mit den Vorjahren eingeschränkt.

Ein weiterer Effekt, der die Ergebnisse in diesem Berichtsjahr beeinflusst, ist mit der ungewöhnlich starken Zuwanderung insbesondere durch Schutzsuchende verbunden. Bei der überwiegenden Mehrheit der Aufnahmeeinrichtungen handelte es sich nicht um Wohngebäude, was zur Folge hatte, dass die dort lebenden Menschen für den Mikrozensus nicht befragt wurden. Bei der Interpretation der Ergebnisse zur Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit sollte deshalb berücksichtigt werden, dass diese auf Angaben der in Privathaushalten lebenden Ausländern beruhen.

Die Auswirkungen auf die Ergebnisse im Bereich Arbeitsmarkt zeigen sich in einem deutlichen Anstieg an Erwerbstätigen im Vergleich zu den Vorjahren. Ursachen hierfür sind zum einen die in der aktualisierten Stichprobe des Mikrozensus verbesserte Erfassung von Personen in Neubauten, die generell eine hohe Erwerbsbeteiligung aufweisen. Zum anderen führt die Untererfassung der neu zugewanderten Ausländer/-innen, die seltener erwerbstätig sind als die bereits länger in Deutschland lebenden Ausländer/-innen, in der Hochrechnung auf die Gesamtbevölkerung vermutlich zu einer Überschätzung der erwerbstätigen Ausländer/-innen insgesamt.

Stand 12.07.2017

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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