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Preise

Erläuterungen zur Preisstatistik

In der Preis­statistik werden Ergebnisse von zeitlichen und räumlichen Preis­vergleichen in Form von Indizes veröffentlicht. Die Indizes beziehen sich auf die Ebenen der Verbraucher, der Erzeuger, des Groß­handels sowie des Außen­handels. Absolute Durch­schnitts­preise in Euro werden nur als Kauf­werte für Bauland bzw. für land­wirtschaft­liche Grund­stücke sowie für Energie­träger berechnet.

Revisionen in der amtlichen Statistik

In der amtlichen Statistik bezeichnet Revision eine Überarbeitung bereits veröffentlichter Ergebnisse, weil neue, bisher nicht verfügbare Daten hinzukommen und in die Berechnung einbezogen werden oder indem methodische und konzeptionelle Änderungen (auch rückwirkend) vorgenommen werden.

Lesen Sie in unserer allgemeinen Revisionspolitik mehr zur Definition von Revisionen, zu verschiedenen Typen von Revisionen sowie zu deren Grundsätzen und Gründen. Revisionszyklen für einzelne Statistiken sind im Revisionskalender veröffentlicht.

Methodenpapiere

Auswirkung der Digitalisierung
auf die Preisstatistik

Titelbild: Digitalisierung der Preisstatistik

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Preisstatistik

Die adäquate statistische Erfassung der Auswirkungen des digitalen Wandels ist sowohl für die Messung der Inflation als auch der Messung der Produktivitäts­entwicklung in den Volkswirt­schaftlichen Gesamt­rechnungen mit Herausforderungen unterschiedlichster Art verbunden. Die Preisstatistik ist bei beiden Themen­gebieten betroffen, da die Ergebnisse der Preisstatistik auch zur Berechnung des preisbereinigten Bruttoinlands­produkts und damit der Produktivitäts­entwicklung herangezogen werden. Das vorliegende Methodenpapier erläutert die Auswirkungen der Digitalisierung aus preisstatistischer Sicht und thematisiert dabei auch ausgewählte Folgen für die Deflationierung in den Volks­wirtschaftlichen Gesamt­rechnungen.

Preise im
Jahr 2017

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Preisentwicklung 2017

Der vorliegende Aufsatz analysiert die Preisentwicklung im Jahr 2017 in Deutschland über die verschiedenen Wirtschaftsstufen. Beginnend mit einem Gesamtüberblick werden Teuerungsraten auf den Stufen Import, Erzeugung, Handel und Verbrauch kommentiert. Anders als in den vergangenen Jahren ist die Preisentwicklung im Jahr 2017 durch einen Trend zu steigenden Preisen gekennzeichnet. Auf den frühen Wirtschaftsstufen erhöhten sich die Gesamtindizes nach jahrelangen Preisrückgängen erstmals wieder. Die nachgelagerten Wirtschaftsstufen – so zum Beispiel der private Verbrauch – wiesen höhere Teuerungsraten als in den Vorjahren auf. Erkennbar wurden die einzelnen Gesamtindizes von den gestiegenen Preisen für Energie und Nahrungsmittel geprägt, welche üblicherweise eine volatile Entwicklung verzeichnen. Daher wird abschließend der Verlauf der Energie- und der Nahrungsmittelpreise über alle Wirtschaftsstufen hinweg ausführlicher dargestellt.

Auszug aus der Publikation "WISTA - Wirtschaft und Statistik", 2/2018

Autoren: Nadin Sewald, Julia Koch

Turnusmäßige
Überarbeitung

Verbraucherpreisstatistik auf neuer Basis 2010 – Die wichtigsten Änderungen und ihre Aus­wirkungen auf die Er­gebnisse

Im Februar 2013 hat das Statistische Bundesamt die Ergebnisse der turnus­mäßigen Überarbeitung der Verbraucher­preis­statistik vorgestellt. Die Grundlage der Berechnungen sind jetzt die Verbrauchs­gewohn­heiten des Jahres 2010. Zusätzlich erfolgten methodische Verbesserungen. In diesem Beitrag wird insbesondere über die Aus­wirkungen der wichtigsten Änderungen auf die Ergebnisse des Verbraucher­preisindex berichtet.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Mai 2013

Autor: Dipl.-Ing. Ök. Ute Egner

Index der Erzeuger­preise gewerblicher Produkte (Inlands­absatz) auf Basis 2010

Mit den Ergebnissen für August 2013 hat das Statistische Bundesamt den Index der Erzeuger­preise gewerblicher Produkte erstmals auf der Basis 2010 = 100 vorgestellt. Dieser Beitrag beschreibt die Vorgehens­weise bei der Erstellung der Berechnungs­grundlagen – Warenkorb, Wägungs­schema, Berichtsstellen- und Preis­repräsentanten­stichprobe – und vergleicht die Ergebnisse der Neuberechnung mit den bisher auf Basis 2005 = 100 ermittelten Zahlen. Des Weiteren thematisiert er die wichtigsten Neuerungen und Veränderungen seit der letzten Basisjahr­umstellung.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", März 2014

Autor: Dipl.-Volkswirt Florian Peter

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Neuberechnung der Baupreis­indizes auf Basis 2010

Die Baupreisindizes werden turnusmäßig alle fünf Jahre auf ein neues Basisjahr umgestellt, damit auch die Preisent­wicklungen der aktuell angewandten Bauver­fahren abgebildet werden. Außerdem werden bei Bedarf bei der Umstellung auf ein neues Basisjahr methodische Verbesserungen eingeführt und das Veröffentlichungs­programm angepasst. Dieser Beitrag fasst die Umstellungen zusammen.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", November 2013

Autor: Dipl.-Volkswirt Hubert Vorholt

Die Indizes der Außen­handels­preise auf Basis 2010

Mit den Ergebnissen für August 2013 hat das Statistische Bundesamt die Indizes der Außenhandels­preise erstmals auf der Basis 2010 = 100 vorgestellt. Dieser Beitrag beschreibt die Neuerstellung der Berechnungs­grundlagen – Wägungs­schema, Warenkorb, Berichtsstellen- und Preis­repräsentanten­stichprobe – und vergleicht die neuen Ergebnisse mit den bisher auf Basis 2005 = 100 ermittelten Zahlen.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", April 2014

Autor: Dipl.-Volkswirt Florian Peter

Hedonische Preis-
messung bei PCs

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Hedonische Preismessung bei PCs

Die Bedeutung hedonischer Methoden für die Messung der Preisentwicklung und des wirtschaftlichen Wachstums hat in den letzten Jahren zugenommen. Im Statistischen Bundesamt wurde daher ein Stufenplan entwickelt, in dessen Rahmen die Auswirkungen und die Praktikabilität der Anwendung hedonischer Preisindizes ausführlich geprüft werden sollen. Im vorliegenden Aufsatz werden die Aktivitäten des Statistischen Bundesamtes bei der Einführung der hedonischen Methoden in die Preisstatistik geschildert. Neben einer Darstellung der Rahmenbedingungen und der Planungen wird dabei insbesondere die Methodik des seit Juni 2002 implementierten hedonischen Teilindex für Personalcomputer im Verbraucherpreisindex beschrieben.

Hedonische Preismessung
bei Gebrauchtwagen

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Hedonische Preismessung bei Gebrauchtwagen

Seit Mai 2003 wird nun auch beim Verbraucherpreisindex für Gebrauchtwagen die so genannte hedonische Preismessung eingesetzt. Die hedonische Methode ist ein spezielles Verfahren der Qualitätsbereinigung, bei dem mit Hilfe der Regressionsanalyse der Einfluss von Produktmerkmalen auf den Verkaufspreis ermittelt wird. Dadurch lassen sich diejenigen Preisänderungen, die auf qualitativen Veränderungen bestimmter Eigenschaften beruhen, von den „reinen" Preisänderungen rechnerisch trennen und eliminieren. Im folgenden Aufsatz wird die Methodik des hedonischen Gebrauchtwagenindex beschrieben.

Hedonische Preismessung
beim Häuserpreisindex

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Hedonische Preismessung beim Häuserpreisindex

Das Statistische Bundesamt setzt die hedonische Methode nun auch für die Berechnung eines Preisindex für Schlüsselfertiges Bauen ein. Dieser Preisindex ist Teil des Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum (Häuserpreisindex), der zurzeit im Rahmen eines Pilotprojektes auf europäischer Ebene erarbeitet wird. Im vorliegenden Beitrag geht es insbesondere darum, wie hedonische Methoden für die Lösung des Problems der Qualitätsänderungen bei der Beobachtung von Häuserpreisen eingesetzt werden können.

Hedonische Preismessung
bei EDV-Investitionsgütern

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Hedonische Preismessung bei EDV-Investitionsgütern

Ab Berichtsmonat Mai 2004 nutzt das Statistische Bundesamt auch für die Preismessung bei EDV-Investitionsgütern die so genannte hedonische Methode. Dies wirkt sich auf die Ergebnisse der Erzeuger-, Einfuhr- und Ausfuhrpreisindizes sowie auf die Ergebnisse des Großhandelsverkaufspreisindex aus. Bisher wurden für EDV-Investitionsgüter in der Regel so genannte Matched-Model-Indizes berechnet, bei denen nur die Preise derjenigen Produkte gemessen werden, die im aktuellen Monat und im Vormonat in gleicher Qualität abgesetzt wurden. Durch die Einführung der hedonischen Qualitätsbereinigung können nun auch Preiswirkungen gemessen werden, die indirekt durch eine verbesserte Produktqualität bei etwa gleich bleibenden Verkaufspreisen entstehen. Diese Preiswirkungen spielen wegen des technischen Fortschritts bei EDV-Produkten eine besonders wichtige Rolle. Im Folgenden werden das Verfahren der Qualitätsbereinigung sowie die Auswirkungen der Implementierung auf die Ergebnisse der Preisindizes beschrieben.

Zusatzinformationen

Auf einen Blick

Verän­derung zum Vor­jahres­zeit­raum in %
Ver­braucher­preise07/20182,0
Er­zeuger­preise ge­werb­licher Pro­dukte06/20183,0
Groß­handels­preise07/20183,5
Baupreise05/20184,1
Einfuhr­preise03/2018-0,1
Ausfuhr­preise03/20180,7

Preis­indizes in Verträgen

Paragraph

Preis­indizes sind häufig Bestand­teil vertrag­licher Verein­barungen. Nutzen Sie unsere Service­an­gebote.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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