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Preise

Persönlicher Inflationsrechner

Persönlicher Inflationsrechner - worum geht's?

Der Verbraucherpreisindex ist der zentrale Indikator zur Beurteilung der Geldwertentwicklung in Deutschland und wird als Orientierungsmaßstab etwa bei Lohnverhandlungen oder in vertraglichen Vereinbarungen über die Höhe von wiederkehrenden Zahlungen (sogenannte Wertsicherungsklauseln) verwendet. Er dient weiterhin zur Deflationierung in den Volkswirtschaftlichen Gesamt­rechnungen, beispielsweise bei der Berechnung des realen Wirtschafts­wachstums.

Bei der Berechnung des Verbraucherpreisindex geht man von einem "Warenkorb" aus, welcher sämtliche Waren und Dienstleistungen enthält, die für die Konsumwelt in Deutschland relevant sind. Die Güter des Warenkorbs werden in rund 600 Güterarten eingeteilt. Die durchschnittliche Preisentwicklung für eine Güterart gegenüber dem Basisjahr wird für die Berechnung der Inflationsrate jeweils mit dem Ausgabenanteil gewichtet, welchen private Haushalte in Deutschland für diese Güterart ausgeben. Die Gewichtungs­informationen sind im so genannten Wägungsschema enthalten.

Die Entwicklung des Verbraucherpreisindex hängt also nicht nur davon ab, wie sich die Preise der Güter des Warenkorbes verändern. Entscheidend ist auch, mit welchem Gewicht die Preisentwicklung der einzelnen Güterarten in den Gesamtindex eingeht. Die Inflationsrate lässt sich nicht direkt auf die eigene Situation übertragen, da sie sich auf die Konsumausgaben aller privaten Haushalte in Deutschland bezieht. Wer zum Beispiel kein Auto hat, wird auch kein Geld für Kraftstoffe ausgeben – diese gehören aber zum Warenkorb der Preisstatistik. Wie stark ein einzelner Haushalt von der Inflation betroffen ist, hängt von seinem individuellen Konsumverhalten ab, das heißt, wie viel Geld er für welche Güter ausgibt.

Wie sehr weicht meine persönliche Teuerungsrate von der amtlichen ab?

Diese Grafik zeigt eine Vorschau auf den persönlichen Inflationsrechner.

Um den Einfluss der Gewichtung auf einfache Weise zu veranschaulichen, können Sie Ihre persönlichen Verbrauchsgewohnheiten mit unserem Persönlicher Inflationsrechner abbilden. Beispielhaft können Sie hier mit Hilfe von Schiebereglern einige Gewichte des Wägungsschemas verändern. In einer Grafik sehen Sie dann, wie sich die Änderung des Gewichtes auf die Teuerungsrate auswirkt.


Technischer Hinweis
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Zusatzinformationen

Auf einen Blick

Verän­derung zum Vor­jahres­zeit­raum
Ver­braucher­preise03/2014  1,0 %
Er­zeuger­preise ge­werb­licher Pro­dukte03/2014-0,9 %
Groß­handels­preise03/2014-1,7 %
Baupreise02/20142,0 %
Einfuhr­preise02/2014-2,7 %
Ausfuhr­preise02/2014-0,7 %
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Tabellen und Datenbank

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Publikationen / Fachserien

Presse­mitteilungen

Erzeugerpreise März 2014: – 0,9 % gegenüber März 2013

Verbraucherpreise März 2014: + 1,0 % gegenüber März 2013

Großhandelspreise im März 2014: – 1,7 % gegenüber März 2013

Preis­indizes in Verträgen

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© Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2014