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Umwelt

Material- & Energieflüsse

Material, Rohstoffe, Wasser

Rohstoff­einsatz für Konsum und Investitionen 2014: 1,3 Milliarden Tonnen

Der Rohstoff­fußab­druck Deutschlands beträgt für das Jahr 2014 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 1,30 Milliarden Tonnen. Er gibt an, wie viele Rohstoffe weltweit für die Herstellung von Gütern in Anspruch genommen wurden, um die deutsche Konsum- und Investitions­nachfrage zu bedienen. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist dieser Wert um 17 % zurückgegangen. Allerdings hat er sich seit 2010 kaum noch verändert (+1 %). 

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Energieverbrauch

Energieverbrauch privater Haushalte für Wohnen steigt weiter

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2016 mit 665 Milliarden Kilowattstunden erneut mehr Energie für Wohnen verbraucht als im Vorjahr: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 1,4 % mehr als 2015 (temperaturbereinigt und ohne Kraftstoffe). Nachdem der Energieverbrauch bis 2014 rückläufig war, stieg er im Jahr 2015 um 1,9 % und nahm damit 2016 im zweiten Jahr in Folge zu. 

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Primärenergieverbrauch steigt seit 2014 wieder leicht an

Den Energieverbrauch durch Energieeinsparung und höhere Energieeffizienz zu senken, ist neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien die zweite tragende Säule der Energiewende. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der derzeit stattfindenden Weltklimakonferenz in Bonn mitteilt, ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland seit dem Tiefststand im Jahr 2014 wieder leicht angestiegen, erreichte aber dennoch den drittniedrigsten Stand seit 1990. Insgesamt ist der Primärenergieverbrauch im Zeitraum von 1990 bis 2016 um 9,8 % gesunken.

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Anteil erneuerbarer Energien im Jahr 2016 bei rund 15 %

Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der derzeit in Bonn stattfindenden Weltklimakonferenz mitteilt, ist der Anteil erneuerbarer Energien am Brutto-Endenergieverbrauch von 3,7 % im Jahr 2000 auf 14,6 % im Jahr 2016 gestiegen.

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Emissionen

Bilanz der Treibhausgasemissionen im Bereich der Landnutzung hat sich von 2010 bis 2015 verschlechtert

Der Bereich der Landnutzung, Landnutzungs­änderung und Forst­wirtschaft hat zwar auch 2015 mehr Treibhaus­gase von der Umwelt aufgenommen als an die Umwelt abgegeben. Allerdings hat sich diese Bilanz seit 2010 verschlechtert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der derzeit in Bonn stattfindenden Weltklima­konferenz mitteilt, betrug die Differenz zwischen Aufnahme und Abgabe (Netto­emissionen) im Jahr 2015 rund – 14,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. 2010 hatte dieser Wert noch bei – 16,4 Millionen Tonnen gelegen. 

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Weiter steigende Motorleistung der Personenkraftwagen verhindert Rückgang der CO2-Emissionen

Die durchschnittliche Motorleistung von neuzugelassenen Fahrzeugen ist von 2008 bis 2015 deutlich angestiegen. Die Neuzulassungen des Jahres 2015 hatten eine Motorleistung von durchschnittlich 105,7 kW. 2008 hatte sie noch bei 96,4 kW gelegen. Dies führte im Jahr 2015 im Vergleich zu 2008 zu einem rechnerischen Mehrverbrauch von 3,7 Milliarden Litern Kraftstoff und zu 9,3 Millionen Tonnen zusätzlichen Kohlendioxid-Emissionen.

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Wachstum bei den leichten Nutz­fahrzeugen erhöht den Energie­verbrauch des Straßenverkehrs

Neue Formen des Einkaufens, insbesondere der steigende Anteil von E-Commerce-Zustellungen an Privatkunden (B2C), haben den überregionalen und städtischen Güterverkehr in den letzten Jahren stark verändert. Kurier-, Paket- und Expressdienste übernehmen mit ihren Transportern ähnlich flexibel wie ein Pkw die direkte Belieferung der Verbraucher. Der Bestand der leichten Nutzfahrzeuge (Nutzlast < 3,5 t) ist zwischen 2005 und 2014 um 22,3 % auf fast 2,3 Millionen Fahrzeuge gewachsen. Die Fahr­leistun­gen der Trans­porter sind aufgrund ihrer Funktion im Verteil­verkehr der Ballungs­räume mit 20,8 % erheblich stärker gestiegen als die Fahr­leistungen im Straßen­verkehr insgesamt (+ 6,1 %). Der Energie­verbrauch der Trans­porter ist in dieser Zeit mit 23,4 % deutlich stärker gestiegen als der der Pkw (+ 0,9 %), während beim Schwer­last­verkehr der Energie­verbrauch sogar um 5,0 % gesunken ist. Damit tragen die leichten Nutz­fahr­zeuge wesentlich dazu bei, dass der Anteil des Straßen­verkehrs am insgesamt rückläufigen End­energie­verbrauch weiter steigt.

Weitere Informationen darüber, wie sich Energie­verbrauch, Fahrleis­tungen und Be­stand der einzel­nen Fahr­zeug­segmente seit 2005 entwickelt haben, bietet der Fachbericht "Transport­leistungen und Energie­verbrauch im Straßen­verkehr 2005 bis 2014".

Ausgewählte Publikationen

Umweltnutzung und Wirtschaft
- Tabellen zu den UGR

Umweltnutzung und Wirtschaft - Tabellen zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen

Der UGR-Tabellenband ergänzt den UGR-Bericht „Umweltnutzung und Wirtschaft – Bericht zu den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen“ und enthält Daten zu den unterschiedlichen Themen der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen. Er umfasst fünf Teile, welche als Pdf- und Excel-Dateien vorliegen. Allen Teilen vorangestellt ist eine Einführung in die Thematik der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen sowie Erläuterungen zu den einzelnen Kapiteln.

Artikel-Nr. 5850007177006 / 5850008177006

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Aufkommen und Verwendung
in Rohstoffäquivalenten

 Titelbild: Umwelt Tabellenband

Aufkommen und Verwendung in Rohstoffäquivalenten - Lange Reihen 2000 bis 2014

Um den Umfang der direkten und indirekten Rohstoffnutzung zu ermitteln und Einflussfaktoren zu identifizieren, berechnen die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) des Statistischen Bundesamtes Daten in Rohstoffäquivalenten. Das heißt, alle Güter werden als die Menge der Rohstoffe ausgedrückt, die für ihre Herstellung verwendet wurden. Die Ergebnisse gliedern sich in Aufkommen (aus inländischer Umwelt und Importen) und Verwendung (für Konsum, Investitionen und Exporte). Zusätzlich wird nach Rohstoffgruppen und Wirtschaftsbereichen differenziert.

Transportleistungen und Energieverbrauch
im Straßenverkehr

Umweltökonomische Gesamtrechnungen: Transportleistungen und Energieverbrauch im Straßenverkehr

Umweltökonomische Gesamtrechnungen - Transportleistungen und Energieverbrauch im Straßenverkehr 2005 - 2015

Der Bericht beleuchtet den Energieverbrauch und die Fahrleistungen im Straßenverkehr.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Zusatzinformationen

Auf einen Blick

Primär­energie­ver­brauch201513 707 PJ
Rohstoff­ent­nahme und Import20151 686 Mill. t
Treibhausgase20151 069 Mill. t
darunter Kohlen­dioxid2015959 Mill. t
Umweltsteuern201658 Mrd.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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