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Umwelt

Umwelt­schutz­maß­nahmen

Umwelt­schutz­maß­nahmen sind in erster Linie als reaktive Aktivitäten von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf negative Umwelt­veränder­ungen zu sehen. Im Vorder­grund der Betrachtung in den Umwelt­ökono­mischen Gesamt­rechnungen steht dabei die Erfassung monetärer Angaben zum Umwelt­schutz, und zwar einerseits die Umwelt­schutz­ausgaben, die von Staat und Wirtschaft getätigt werden, und andererseits die Ein­nahmen aus umwelt­bezogenen Steuern, die der öffentlichen Hand zufließen.

Die Umwelt­schutz­ausgaben umfassen Ausgaben zur Beseitigung, Verringerung oder Vermeidung von Umwelt­belastungen. Im Einzelnen sind das Luft­rein­haltung und Klima­schutz, Abwasser­entsorgung, Abfall­entsorgung, Schutz und Sanierung von Boden, Grund- und Ober­flächen­wasser, Lärm- und Erschütterungs­schutz, Arten- und Land­schafts­schutz, Strahlen­schutz, Forschung und Entwicklung im Umwelt­bereich sowie sonstige Umwelt­aktivitäten. Die Darstellung umfasst die Unter­nehmen vorrangig des Produzierenden Gewerbes, Staat sowie die privaten Haushalte. Nicht einbezogen sind bislang die Ausgaben der privaten Organisa­tionen ohne Erwerbs­zweck.

Die umwelt­bezogenen Steuern umfassen die Steuern, deren Besteuerungs­grundlagen als solche mit spezifischen negativen Aus­wirkungen auf die Umwelt angesehen werden (insbesondere Emissionen, Energie­erzeugnisse, Dünge- und Pflanzen­schutzmittel sowie der Verkehr). Konkret rechnen folgende Steuern zu den umwelt­bezogenen Steuern: Energie­steuer (die frühere Mineralöl­steuer), Strom­steuer, Kernbrenn­stoffsteuer, Kraft­fahrzeug- und Luft­verkehrs­steuer sowie die Zahlungen für Emissions­berechtigungen.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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