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Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Inlandsprodukt

Häufig gestellte Fragen zur Generalrevision 2014

Allgmeine Informationen zu den Revisionen in der VGR und zur Methodik finden Sie unter:

Methodische Änderungen

Ergebnisse

Vergleichbarkeit

Noch Fragen?

Ergebnisse finden Sie im Themenbereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Generalrevision 2014 und Eurostat-Website "ESVG 2010". Weitere FAQ stehen Ihnen für den Bereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (VGR) zur Verfügung.

Für weitere Fragen können Sie sich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen.

Was hat sich durch die Revision 2014 geändert?

Die VGR-Revision 2014 diente in erster Linie der europaweiten Einführung des neuen "Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 2010", kurz: ESVG 2010, das das bisherige ESVG 1995 abgelöst hat. Das ESVG 2010 basiert auf dem weltweit gültigen "System of National Accounts 2008", kurz: SNA 2008. Die Neuberechnung der VGR-Daten nach dem ESVG 2010 hat eine Vielzahl von methodischen Änderungen mit sich gebracht. Insgesamt ergaben sich aus dem SNA 2008 bereits 44 Konzeptänderungen und 29 Klarstellungen; dazu kamen noch einige ESVG-spezifische Änderungen. Alle Konzeptänderungen sind in dem Dokument "Konzeptionelle Unterschiede zwischen ESVG 2010 und ESVG 1995" beschrieben und näher erläutert, das auf dem "Manual on the Changes between ESA 95 and ESA 2010" basiert. Einen Überblick gibt der Aufsatz "Revidierte Konzepte für Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen"(WiSta 8/2013). Die quantitativ wichtigsten Änderungen sind die Behandlung von Forschung und Entwicklung sowie von militärischen Waffensystemen als Investitionen.

Darüber hinaus ist die Revision 2014, wie alle umfassenden Revisionen in den VGR, mit einer gründlichen Überarbeitung des gesamten Rechenwerkes verbunden. Alle VGR-Aggregate wurden in voller Tiefe bis zum Jahr 1991 zurückgerechnet, damit den Datennutzern auch nach diesem Übergang methodisch konsistente lange Zeitreihen zur Verfügung stehen. Die Revision 2014 wurde ebenfalls dazu genutzt, neue Datenquellen einzuarbeiten.

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