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Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Inlandsprodukt

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Ergebnisse finden Sie im Themenbereich Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen. Weitere FAQ stehen Ihnen für die Bereiche Generalrevision 2014 zu Verfügung.

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Wer entscheidet über Änderungen der VGR-Methodik?

Änderungen der VGR-Methodik werden erst nach mehrjährigen intensiven Beratungen in verschiedenen internationalen Gremien (der "international statistical community") vorgenommen. Auf UN-Ebene wurde zum Beispiel das aktuell gültige "System of National Accounts 2008", kurz: SNA 2008, letztlich von der Statistischen Kommission der UN im März 2008 verabschiedet, wobei die Beratungen bereits 2003 begonnen hatten. Auf Weltebene haben die großen internationalen Organisationen einen starken Einfluss, die auch die "Intersecretariat Working Group on National Accounts" bilden (UN, IWF, Weltbank, OECD und Eurostat). Die dort verabschiedeten Regelungen sind aber nicht rechtsverbindlich und im Falle des SNA 2008 zum Teil auch etwas zu vage oder unspezifisch für europäische Wirtschaftsstrukturen. Daher wurden auf europäischer Ebene in eigenen Gremien die Regeln des SNA 2008 verfeinert, um den europäischen Bedürfnissen besser Rechnung zu tragen. Das so entstandene "Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 2010", kurz: ESVG 2010, wurde als rechtsverbindliche Regelung in Form einer EU-Verordnung erlassen und ist somit in allen Mitgliedstaaten der EU zwingend anzuwenden. Auch dieser Verordnung gingen mehrjährige Beratungen in den zuständigen europäischen statistischen und politischen Gremien voraus, bevor sie im Sommer 2013 in Kraft trat. Dafür war die Einigung von Europäischer Kommission, EU-Rat und EU-Parlament notwendig, die erst nach zähen Verhandlungen erreicht wurde.

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