Normalansicht

Navigation und Service

Logo Destatis - Statistisches Bundesamt, Link zur Startseite

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Inlandsprodukt

Vermögensrechnungen

Zur Ermittlung des Privaten Gebrauchsvermögens geht man davon aus, dass sich der Bestand an langlebigen Gebrauchsgütern aus den Käufen dieser Güter in der Vergangenheit zusammensetzt. Damit können die Methoden der Anlagevermögensrechnung auf die langlebigen Gebrauchsgüter angewendet werden. Langlebige Gebrauchsgüter werden im Jahr der Anschaffung nicht verbraucht, sondern wie Investitionsgüter über mehrere Jahre genutzt. Deshalb werden die privaten Konsumausgaben für diese Güter wie Investitionen behandelt. Unter Berücksichtigung güterspezifischer durchschnittlicher Nutzungsdauern können dann mittels Kumulationsmethode (Perpetual-Inventory-Methode) die Bestände ermittelt werden, und zwar sowohl brutto als auch netto. Dabei wird auch das Konzept der Abschreibungen als Maß für die Nutzung des Gebrauchsvermögens in einer Periode auf die Haushaltssphäre übertragen.

Ausführliche Erläuterungen zu den Methoden der Anlagevermögensrechnung enthält der Aufsatz Kapitalstockrechnung in Deutschland im Heft 11/2006 der Zeitschrift "Wirtschaft und Statistik".

Informationen zur Einbeziehung des Gebrauchsvermögens in die Vermögensbilanz privater Haushalte und der Volkswirtschaft insgesamt liefert der Aufsatz Gesamtwirtschaftliche und sektorale nichtfinanzielle Vermögensbilanzen im Heft 2/2009 der Zeitschrift "Wirtschaft und Statistik" und der Aufsatz Gebrauchsvermögen privater Haushalte in Deutschland aus Wirtschaft und Statistik 6/2011.

Zusatzinformationen

Auf einen Blick

Gesamt­wirtschaftliche Kennzahlen 2017
Veränderung gegenüber dem Vor­quartal in % (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
3. Quartal 2017
Brutto­in­lands­pro­dukt0,8 %
Private Konsumausgaben-0,1 %
Konsumausgaben des Staates-0,0 %
Bruttoanlageinvestitionen0,4 %
Exporte1,7 %
Importe0,9 %

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

Impressum – Kontakt – Barrierefrei