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Verdienste & Arbeitskosten

Gesetzlicher Mindest­lohn in Deutschland

Seit dem Jahr 2015 gilt in Deutschland ein flächen­deckender gesetzlicher Mindestlohn für alle Arbeit­nehmer­innen und Arbeit­nehmer. Zum 1. Januar 2017 ist dieser von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde gestiegen. Er gilt grund­sätzlich für alle Branchen und Regionen. Neben dem gesetzlichen Mindest­lohn existieren auch branchen­spezifische Mindestlöhne. Bei diesen noch laufenden Verträgen sind bis zum 31.12.2017 auch Brutto­stunden­verdienste unter 8,84 Euro erlaubt. Sofern branchenbezogene Mindestlöhne ab Januar 2018 über 8,84 Euro liegen, können sie danach fortbestehen.

Dauerhaft vom Mindestlohn aus­genom­men sind Jugendliche unter 18 Jahren und Auszubildende. Weiter gilt der Mindest­lohn nicht für Personen, die ein Pflicht­praktikum oder ein freiwilliges Praktikum von bis zu drei Monaten während der Ausbildung oder des Studiums absolvieren sowie für Langzeit­arbeitslose in den ersten sechs Monaten ihrer Tätigkeit.

Informationen zu Mindest­löhnen in der EU finden Sie auf Europa in Zahlen

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