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Verdienste & Arbeitskosten

Mindestlöhne

Im Fokus

Anzahl der Mindestlohnbranchen

Mindestlöhne: Ende 2013 in zwölf Branchen

In Deutschland gibt es bislang, anders als in vielen anderen europäischen Ländern, keinen gesetzlichen branchen­über­greifenden Mindestlohn. Die Tarif­vertrags­parteien können jedoch Mindest­löhne für einzelne Branchen vereinbaren. Wenn diese durch das Bundes­ministerium für Arbeit und Soziales für allgemein­verbindlich erklärt werden, gelten sie für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer der betroffenen Branche.

Die wichtigste gesetzliche Grundlage für Lohnunter­grenzen in einzelnen Branchen ist das Arbeitnehmer-Entsende­gesetz, das am 1. März 1996 in Kraft trat. Die ersten flächen­deckenden Mindest­löhne gab es 1997 im Bauhaupt­gewerbe sowie im Dachdecker- und Elektro­handwerk. Sechs Jahre später kam das Maler- und Lackiererhandwerk dazu, ein Jahrzehnt später die ersten Dienstleistungsbranchen mit der Gebäude­reinigung (2007) und den Brief­dienst­leistungen (2008).

Seitdem wurde der Mindest­lohn Jahr für Jahr auf weitere Branchen ausgedehnt, sodass zwischen 1997 und 2013 insgesamt 15 verschiedenen Branchen einen Mindestlohn erhielten. Da der Mindestlohn für Brief­dienst­leistungen für unwirksam erklärt wurde und in zwei weiteren Branchen ausgelaufen ist (Berg­bauspezial­arbeiten und Wäscherei­dienst­leistungen im Objekt­kunden­geschäft), gibt es Ende 2013 in zwölf Branchen einen Mindestlohn.

Mindestlöhne durch verschiedene Gesetze geregelt

In Deutschland regeln verschiedene Gesetze, unter welchen Bedingungen branchenspezifische Mindestlöhne festgesetzt werden können. Sind Mindestlöhne vom Gesetzgeber verabschiedet, gelten Sie für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer dieser Branche.

Mehr : Mindestlöhne durch verschiedene Gesetze geregelt …

Tabellen

Weiteres Datenangebot

Zusatzinformationen

Presse­mitteilungen

Nominallohnindex im Jahr 2013 um 1,4 % gestiegen

Gender Pay Gap 2013 bei Vollzeitbeschäftigten besonders hoch

Arbeitskosten im Jahr 2013 um 2,4 % gestiegen

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