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Verdienste & Arbeitskosten

Mindestlöhne

IM FOKUS vom 02.01.2017

Mindestlohn zum 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro gestiegen

Zum 1. Januar 2017 ist der gesetzliche Mindest­lohn in Deutsch­land von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde gestiegen. Mit der Erhöhung hat das Bundes­kabinett die Empfehlung der Mindest­lohn­kommission umgesetzt, die diese im Juni vorgelegt hatte. Im April 2015 wurden in Deutsch­land insgesamt 1,9 Millionen Jobs mit dem Mindest­lohn von 8,50 Euro bezahlt.

Neben dem gesetzlichen Mindest­lohn existieren in Deutsch­land auch branchen­spezifische Mindestlöhne. In Branchen mit allgemein­verbindlichen Tarif­verträgen kann noch bis zum 31. Dezember 2017 weniger als 8,84 Euro pro Stunde gezahlt werden. Von dieser Übergangs­frist sind derzeit noch Beschäftigte in den Bereichen Land- und Forst­wirtschaft sowie Gartenbau (8,60 Euro), Wäscherei­dienst­leistungen im Objekt­kunden­geschäft und Fleisch­wirtschaft betroffen (je 8,75 Euro).

In vielen Branchen wurden die spezifischen Mindest­löhne genau wie der gesetzliche Mindest­lohn zum Jahres­beginn erhöht: Die Löhne stiegen unter anderem im Dach­decker­handwerk, im Elektro­handwerk sowie in der Pflege­branche.

Ausgewählte Publikationen

Verdiensterhebung

Titelbild: Verdiensterhebung 2017

Verdiensterhebung 2017

Erhebung über die Wirkung des gesetzlichen Mindestlohns auf die Verdienste und Arbeitszeiten der abhängig Beschäftigten

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