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Verdienste & Arbeitskosten

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Verdienste 2017: durchschnittlich 3 771 Euro brutto im Monat

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Jahr 2017 durchschnittlich 3 771 Euro brutto im Monat. Sonderzahlungen, zum Beispiel in Form von Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Gratifikationen, sind hier noch nicht be­rück­sichtigt. Die Höhe des Verdienstes ist dabei nicht nur von den individuellen Merkmalen des Beschäftigten, wie zum Beispiel Ausbildung, Art der Tätigkeit und Alter abhängig. Auch die Branche, in der der Arbeitnehmer beschäftigt ist, ist ausschlaggebend.

Die Branchen mit den höchsten Verdiensten waren im Jahr 2017 auf grober Gliederungsebene die Bereiche "Energie­ver­sorgung", "Information und Kom­mu­ni­kation" und "Er­bringung von Finanz- und Versicherungs­dienst­leistungen". Hier verdienten die Beschäftigten im Monat durchschnittlich zwischen 4 881 und 5 124 Euro brutto. Die niedrigsten Brutto­monats­verdienste wurden im "Gastgewerbe" mit 2 300 Euro gezahlt.

Schaut man innerhalb der Branchen noch eine Gliederungsebene tiefer, ist die Spannbreite bei den Verdiensten noch ausgeprägter. Die Branche "Gewinnung von Erdöl und Erdgas" (6 708 Euro) führt hier das Ranking an, vor "Kokerei und Mineral­öl­ver­arbeitung" (5 809 Euro) und "Luftfahrt" (5 551 Euro). Am unteren Ende des Rankings rangieren die Bereiche "Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften" (2 194 Euro), "Gastronomie" (2 248 Euro) sowie "Beherbergung" (2 338 Euro).

Noch individuellere Informationen über Verdienstniveaus erhält man, wenn man neben der Branche die Informationen über die Leistungsgruppen, das heißt über das Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes und die Qualifikation der Beschäftigten, einfließen lässt. Diese Verdienstdaten stehen kostenfrei im Publikationsservice in der Fachserie 16, Reihe 2.1 (Quartalsangaben) und Reihe 2.3 (Jahresangaben) zur Verfügung.

Hinweis:

Alle auf dieser Seite und in den oben genannten Fachserien veröffentlichten Verdienstangaben sind arithmetische Mittelwerte. Wichtig für die Interpretation dieser Werte ist eine Vorstellung über die Verteilung der Beschäftigten um diesen Mittelwert: Aus der Verdienststrukturerhebung 2010 ist bekannt, dass knapp 2 von 3 Vollzeitbeschäftigten (62 %) weniger verdienen als den gesamtwirtschaftlichen Durchschnittswert; nur ein gutes Drittel (38 %) hat höhere Bruttoverdienste. Dieses Drittel hat so hohe Verdienste, dass der Durchschnittswert für alle Beschäftigten "nach oben" gezogen wird.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2019

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