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Verdienste & Arbeitskosten

Verdienste & Verdienstunterschiede

Verdienstunterschiede

Trend gestoppt: Lohnspreizung nicht weiter gewachsen

Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienern ist zwischen 2010 und 2014 nahezu konstant geblieben. Damit ist der langjährige Trend einer zunehmenden Lohnspreizung gestoppt. Das sogenannte Dezilsverhältnis lag 2014 mit 3,41 leicht unter dem Niveau von 2010 (3,45). 2006 hatte es noch 3,33 betragen. 

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Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland bei 21 %

Im Jahr 2015 fiel der unbereinigte Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern um 1 Prozentpunkt geringer aus als in den Vorjahren. Frauen verdienten mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 16,20 Euro 21 % weniger als Männer (20,59 Euro).

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Gender Pay Gap 2014: Deutschland weiterhin eines der Schlusslichter in der Europäischen Union

In Deutschland verdienen Frauen rund ein Fünftel weniger als Männer: Gemessen am durchschnittlichen Bruttostundenverdienst der Männer lag der Gender Pay Gap 2014 bei 22 % und damit deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union (16 %).

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Verdienste
nach Branchen

Verdienste 2015: durchschnittlich 3 612 Euro brutto im Monat

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Jahr 2015 durchschnittlich 3 612 Euro brutto im Monat. Sonderzahlungen, zum Beispiel in Form von Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Gratifikationen, sind hier noch nicht be­rück­sichtigt. Die Höhe des Verdienstes ist dabei nicht nur von den individuellen Merkmalen des Beschäftigten, wie zum Beispiel Ausbildung, Art der Tätigkeit und Alter abhängig. Auch die Branche, in der der Arbeitnehmer beschäftigt ist, ist ausschlaggebend.

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Verdienste
nach Berufen

Bruttojahresverdienste 2010: Niedrigster Verdienst hatten Friseure mit 17 000 Euro

Diese Grafik zeigt einen Friseur mit einer Kundin (© WavebreakmediaMicro - Fotolia.com)

Den höchsten durchschnittlichen Bruttojahresverdienst differenziert nach Berufen – Selbstständige werden nicht erfasst – erzielten im Jahr 2010 Geschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter mit 97 684 Euro. An zweiter Stelle lagen angestellte Ärzte mit 91 299 Euro, gefolgt von Luftverkehrsberufen mit 86 770 Euro und Bergbau-, Hütten-, Gießereiingenieure mit 84 223 Euro.

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IM FOKUS vom 24.03.2016

Verdienste im Zeitvergleich

Ende der 1940er Jahre betrug der durchschnittliche Brutto­monats­verdienst von Vollzeit­beschäftigten im früheren Bundes­gebiet erstmals mehr als 100 Euro. Keine 30 Jahre später – Ende der 1970er Jahre - hatte der Verdienst bereits die 1 000 Euro - Grenze überschritten. Im Jahr 2015 verdiente ein Vollzeit­beschäftigter im Durch­schnitt mehr als 3 700 Euro.

In den neuen Ländern wurde erst zu Beginn der 1990er Jahre die 1 000 Euro - Grenze beim durch­schnitt­lichen Brutto­monats­verdienst erreicht. Im Jahr 2015 lag der Durch­schnitts­verdienst bei über 2 800 Euro und damit rund 25 % unter dem Wert für das frühere Bundes­gebiet.

Wie hat sich der Verdienst­abstand zwischen Ost und West in den Jahren nach der Wende entwickelt? Wie sind die Verdienst­unter­schiede in Ost und West zwischen vollzeit­beschäftigten Frauen und Männern?

Diese und ähnliche Fragen können Sie durch einen Blick in unsere langen Zeitreihen der durch­schnittlichen Brutto­monats­verdienste beantworten. In diesen Tabellen wurden die Verdienste von vollzeit­beschäftigten Arbeit­nehmern bestmöglich zu einer "langen Reihe" verknüpft. Sie geben somit einen langfristigen Überblick über die Entwicklung der Verdienste und des Verdienst­niveaus.

Ausgewählte Publikationen

Verdienste
nach Branchen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Arbeitnehmerverdienste - Fachserie 16 Reihe 2.1 - 3. Vierteljahr 2016

Diese vierteljährliche Veröffentlichung enthält u.a. nach Wirtschaftszweigen und Leistungsgruppen tiefgegliederte Bruttoverdienste und Arbeitszeiten. Sie ist geeignet, um sich z. B. einen Überblick über das aktuelle Verdienstniveau in unterschiedlichen Branchen zu verschaffen.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Arbeitnehmerverdienste - Fachserie 16 Reihe 2.3 - 2015

Diese jährliche Veröffentlichung enthält u.a. nach Wirtschaftszweigen und Leistungsgruppen tiefgegliederte Bruttoverdienste und Arbeitszeiten. Sie ist geeignet, um sich z.B. einen Überblick über das Verdienstniveau im Jahresdurchschnitt zu verschaffen.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Verdienste
nach Berufen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Verdienststrukturerhebung - Ergebnisse für Deutschland - Fachserie 16 Heft 1 - 2014

Niveau, Verteilung und Zusammensetzung der Verdienste und der Arbeitszeiten abhängiger Beschäftigungsverhältnisse.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Verdienststrukturerhebung - Ergebnisse für das frühere Bundesgebiet - Fachserie 16 Heft 2 - 2014

Niveau, Verteilung und Zusammensetzung der Verdienste und der Arbeitszeiten abhängiger Beschäftigungsverhältnisse.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Verdienststrukturerhebung - Ergebnisse für die neuen Länder - Fachserie 16 Heft 3 - 2014

Niveau, Verteilung und Zusammensetzung der Verdienste und der Arbeitszeiten abhängiger Beschäftigungsverhältnisse.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Verdienstunterschiede
von Männern und Frauen

Dieses Bild zeigt das Titelbild Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen

Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen 2006

Der vorliegende Bericht dient der Identifikation von Ursachen des Gender Pay Gap sowie der Ermittlung des sogenannten bereinigten Gender Pay Gap, d. h. des geschlechtsspezifischen Verdienstunterschieds bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit.

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen – Eine Ursachen­analyse auf Grundlage der Verdienst­struktur­erhebung 2006

Mit einem Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) von gegenwärtig rund 23 % zählt Deutschland europaweit zu den Ländern mit dem höchsten geschlechtsspezifischen Lohnabstand. Gerade vor dem Hintergrund, dass ein geringer finanzieller Spielraum auch die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten verringert, erscheint es besonders wichtig, das Ausmaß des Verdienstabstandes zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten zu quantifizieren und die zugrunde liegenden Ursachen zu ermitteln.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Januar 2011

Autor: Dipl.-Sozialwissenschaftlerin Claudia Finke


Zusatzinformationen

Ver­dienst­indizes in Verträgen

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Verdienst­indizes sind häufig Bestand­teil vertrag­licher Verein­barungen. Nutzen Sie unsere Service­an­gebote.

Tarifdatenbank

Dieses Bild zeigt die Buchstabenfolge T D B

Mit der Tarifdatenbank können Sie kostenfrei Informationen über die Tarifverdienste abrufen.

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