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Verdienste & Arbeitskosten

Verdienste & Verdienstunterschiede

Verdienstunterschiede

Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland 2017 bei 21 %

Im Jahr 2017 blieb der allgemeine Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern – also der unbereinigte Gender Pay Gap – im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 18. März anhand fortgeschriebener Ergebnisse mitteilt, verdienten Frauen mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 16,59 Euro 21 % weniger als Männer (21,00 Euro). 

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Gender Pay Gap 2016: Deutschland weiterhin eines der EU-Schlusslichter

In Deutschland verdienen Frauen rund ein Fünftel weniger als Männer: Gemessen am durch­schnittlichen Bruttostundenverdienst der Männer lag der Gender Pay Gap 2016 bei 21 % und damit deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union (16 %).

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Trend gestoppt: Lohnspreizung nicht weiter gewachsen

Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienern ist zwischen 2010 und 2014 nahezu konstant geblieben. Damit ist der langjährige Trend einer zunehmenden Lohnspreizung gestoppt. Das sogenannte Dezilsverhältnis lag 2014 mit 3,41 leicht unter dem Niveau von 2010 (3,45). 2006 hatte es noch 3,33 betragen. 

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Verdienste
nach Branchen

Verdienste 2017: durchschnittlich 3 771 Euro brutto im Monat

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Jahr 2017 durchschnittlich 3 771 Euro brutto im Monat. Sonderzahlungen, zum Beispiel in Form von Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Gratifikationen, sind hier noch nicht be­rück­sichtigt. Die Höhe des Verdienstes ist dabei nicht nur von den individuellen Merkmalen des Beschäftigten, wie zum Beispiel Ausbildung, Art der Tätigkeit und Alter abhängig. Auch die Branche, in der der Arbeitnehmer beschäftigt ist, ist ausschlaggebend.

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Verdienste
nach Berufen

Brutto­monats­verdienste 2014: Chef­pilotin­nen und -piloten hatten den höchsten Verdienst

Den höchsten Brutto­monats­verdienst nach Berufen hatten 2014 die Chef­pilotinnen und -piloten mit einem mittleren Wert von 13 198 Euro. An zweiter Stelle lagen die Chefärztin­nen und -ärzte der Human- und Zahn­medizin mit 10 115 Euro. Ebenfalls zählten Rechts­referen­tinnen und -referenten (8 768 Euro), Chefflug­ingenieurin­nen und -ingenieure (8 355 Euro), Entwicklungsleiterinnen und -leiter (7 897 Euro) sowie Chirurginnen und Chirurgen (7 810 Euro) zu den Berufen mit den höchsten Brutto­monats­verdiensten.

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IM FOKUS vom 16.03.2018

Equal Pay Day: Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen weiter bei 21 %.

Am 18. März 2018 ist Equal Pay Day. Der internationale Aktions­tag macht auf den Verdienst­unterschied zwischen Männern und Frauen aufmerksam. Frauen verdienten 2017 mit einem durch­schnittlichen Brutto­stunden­verdienst von 16,59 Euro rund 21 % weniger als Männer (21,00 Euro). Im Ost-West-Vergleich fällt auf, dass der Entgelt­unterschied zwischen Männern und Frauen in den neuen Ländern mit 7 % nach wie vor deutlich geringer ist als im früheren Bundes­gebiet (22 %).

Fast drei Viertel des unbereinigten Gender Pay Gap sind auf strukturelle Unterschiede zurückzuführen: Die wichtigsten Gründe waren Unterschiede in den Branchen und Berufen, in denen Männer und Frauen tätig sind, sowie ungleich verteilte Arbeits­platz­anfor­derungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Darüber hinaus sind Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder gering­fügig beschäftigt.

Beim sogenannten bereinigten Gender Pay Gap wird jener Teil des Verdienstunterschieds herausgerechnet, der auf strukturelle Unterschiede zurück­zuführen ist. 2014 lag er bundesweit bei 6 % (unbereinigter Gender Pay Gap 2014: 22 %). Das heißt, dass Frauen bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit pro Stunde durchschnittlich 6 % weniger als Männer verdienten.

Umfassende Informationen zum Thema Gender Pay Gap stehen im Bereich Verdienste und Verdienst­unterschiede zur Verfügung.

Ausgewählte Publikationen

Verdienste
nach Branchen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Arbeitnehmerverdienste - Fachserie 16 Reihe 2.1 - 4. Vierteljahr 2017

Diese vierteljährliche Veröffentlichung enthält u.a. nach Wirtschaftszweigen und Leistungsgruppen tiefgegliederte Bruttoverdienste und Arbeitszeiten. Sie ist geeignet, um sich z. B. einen Überblick über das aktuelle Verdienstniveau in unterschiedlichen Branchen zu verschaffen.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Arbeitnehmerverdienste - Fachserie 16 Reihe 2.3 - 2017

Diese jährliche Veröffentlichung enthält u.a. nach Wirtschaftszweigen und Leistungsgruppen tiefgegliederte Bruttoverdienste und Arbeitszeiten. Sie ist geeignet, um sich z.B. einen Überblick über das Verdienstniveau im Jahresdurchschnitt zu verschaffen.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Verdienste
nach Berufen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Verdienststrukturerhebung - Ergebnisse für Deutschland - Fachserie 16 Heft 1 - 2014

Niveau, Verteilung und Zusammensetzung der Verdienste und der Arbeitszeiten abhängiger Beschäftigungsverhältnisse.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Verdienststrukturerhebung - Ergebnisse für das frühere Bundesgebiet - Fachserie 16 Heft 2 - 2014

Niveau, Verteilung und Zusammensetzung der Verdienste und der Arbeitszeiten abhängiger Beschäftigungsverhältnisse.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Titelbild: Verdienste und Arbeitskosten, Fachserien

Verdienststrukturerhebung - Ergebnisse für die neuen Länder - Fachserie 16 Heft 3 - 2014

Niveau, Verteilung und Zusammensetzung der Verdienste und der Arbeitszeiten abhängiger Beschäftigungsverhältnisse.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Verdienstunterschiede
von Männern und Frauen

Dieses Bild zeigt das Titelbild Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen

Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen 2006

Der vorliegende Bericht dient der Identifikation von Ursachen des Gender Pay Gap sowie der Ermittlung des sogenannten bereinigten Gender Pay Gap, d. h. des geschlechtsspezifischen Verdienstunterschieds bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit.

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen – Eine Ursachen­analyse auf Grundlage der Verdienst­struktur­erhebung 2006

Mit einem Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) von gegenwärtig rund 23 % zählt Deutschland europaweit zu den Ländern mit dem höchsten geschlechtsspezifischen Lohnabstand. Gerade vor dem Hintergrund, dass ein geringer finanzieller Spielraum auch die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten verringert, erscheint es besonders wichtig, das Ausmaß des Verdienstabstandes zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten zu quantifizieren und die zugrunde liegenden Ursachen zu ermitteln.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Januar 2011

Autor: Dipl.-Sozialwissenschaftlerin Claudia Finke

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