Normalansicht

Navigation und Service

Logo Destatis - Statistisches Bundesamt, Link zur Startseite

Bevölkerung

kurz erläutert

Bevölkerungs­entwicklung

Die zeitliche Veränderung des Bevöl­kerungs­standes charak­teri­siert die Bevöl­kerungs­ent­wick­lung in Deutsch­land. Mit den Er­gebnissen des Zensus 2011 wird die Be­rechnung des Bevölkerungs­standes auf eine neue Grund­lage gestellt. Während eines Jahres steigt die Bevöl­kerungs­zahl durch Geburten und Zu­züge aus dem Aus­land und wird gleich­zeitig durch Sterbe­fälle und Fort­züge ins Aus­land ver­mindert. In Deutsch­land gibt es seit Längerem ein Geburten­defi­zit, da jedes Jahr mehr Per­sonen ster­ben als ge­boren werden. Die Rubrik Wanderungen umfasst Daten zu Per­sonen, die Deutsch­land ver­lassen haben oder hier­her ge­kommen sind. Ent­schei­dend für die Bevöl­kerungs­ent­wicklung ist die Differenz zwischen Zu­zügen und Fort­zügen, der so­genannte Wanderungs­saldo.

Die Grund­lage für eine voraus­schauende Politik und Planung sind fundierte Vor­stellungen über die künftige Bevöl­kerungs­ent­wick­lung. Hier­für gibt es die Bevöl­kerungs­voraus­berechnung.

Im Fokus

Altersstruktur der Be­völker­ung auf Grund­lage des Zensus nahe­zu un­ver­ändert

Mit Veröffentlichung erster Zensus­ergebnisse im Frühjahr 2013 wurde die Bevölkerungs­zahl in Deutschland um 1,5 Millionen Menschen nach unten korrigiert. Damit lebten am 31.12.2011 in Deutschland nur 80,3 Millionen Einwohner­innen und Einwohner statt der bisher auf Grund­lage früherer Zählungen errechneten 81,8 Millionen. Das entspricht einer Differenz von 1,5 Millionen Menschen beziehungs­weise einem Minus von 1,9 %.

Vergleicht man die Altersstruktur der beiden Berechnungen in einer Alters­pyramide, zeigen sich interessante Effekte: Während in den jüngeren und älteren Jahrgängen kaum Abweichungen zu erkennen sind, werden in den mittleren Jahrgängen größere Abweichungen sichtbar. Über­wiegend sind es die Jahrgänge der 20- bis 35-Jährigen. Bei den Männern erstreckt sich dieser Effekt in abgeschwächter Form bis zum Alter von etwa 50 Jahren. Die statistische Differenz zwischen beiden Berechnungen ist damit in den mobilen Jahrgängen am größten.

Das Durchschnitts­alter der Bevölkerung hat sich durch die Korrektur kaum verändert: Am 31.12.2011 betrug es 43,9 Jahre sowohl auf Grundlage früherer Zählungen als auch auf Grundlage des Zensus 2011.

Tabellen

Bevölkerungsstand

Haushalts-
vorausberechnung

Migration & Integration

Tabellen

Bevölkerung nach Migrationsstatus

Einbürgerungen

Ausländische Bevölkerung nach

Daten des Ausländerzentralregisters und Zensus im Vergleich

Geburten

Tabellen

Geburten

Geburtenabstand und Geburtenfolge

Durchschnittliches Alter bei der Geburt

Durchschnittliche Kinderzahl

Zusatzinformationen

Presse­mitteilungen

Ausländerzahl in Deutschland 2013 auf Rekordniveau

Erneuter Anstieg der Bevölkerung für 2013 erwartet

Migration hat eine lange Tradition in Deutschland

© Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2014