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Bevölkerung

80,8 Millionen Einwohner am Jahresende 2013

Bevölkerungszahl steigt durch wachsende Zuwanderung seit 2011 an

Der Trend der letzten Jahre setzt sich weiter fort: Die Bevölkerungszahl ist zum Jahresende 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 244 000 Personen (+ 0,3 %) gestiegen und lag am Jahresende bei 80,8 Millionen Einwohnern.

Die Entwicklung der Bevölkerung ergibt sich zum einen aus den Geburten und Sterbefällen und zum anderen aus den Zu- und Fortzügen. Zudem fließt eine kleine Zahl von Korrekturen in die Berechnung ein. Die Zahl der Geburten liegt wie in den Vorjahren deutlich unter der Zahl der Sterbefälle. Hauptursache für den Anstieg der Bevölkerungszahl war somit wie auch schon in den vergangenen Jahren die weiter stark gestiegene Zuwanderung.

Die Bevölkerungszahlen entwickelten sich 2013 regional sehr unterschiedlich. In zehn Bundesländern stiegen die Bevölkerungszahlen: Bayern (+ 85 000), Baden-Württemberg (+ 62 000), Berlin (+ 47 000), Hessen (+ 29 000), Nordrhein-Westfalen (+ 18 000), Hamburg (+ 12 000), Niedersachsen (+ 12 000), Schleswig-Holstein (+ 9 000), Rheinland-Pfalz (+ 4 000) und Bremen (+ 3 000). In den neuen Bundesländern sowie im Saarland war die Einwohnerzahl dagegen rückläufig. Besonders hoch fiel der Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt (– 15 000) sowie in Thüringen (– 10 000) aus. 

Zum Jahresende 2013 lebten in Deutschland 7 Millionen Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Dies entspricht einem Anteil von 8,7 %. Die Zuwanderung aus dem Ausland betrifft überwiegend Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Durch die steigende Zahl der Zuwanderungen aus dem Ausland steigt der Anteil der in Deutschland lebenden Bevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit ebenfalls seit 2011 wieder an.

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