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Bevölkerung

Bevölkerungsvorausberechnung

Vorausberechnung
für Deutschland

Alterung der Bevölkerung durch aktuell hohe Zuwanderung nicht umkehrbar

Die aktuelle hohe Zuwanderung hat nur sehr eingeschränkte Auswirkungen auf die langfristige Bevölkerungs­entwicklung. Sie schlägt sich vor allem im kurz­fristigen Anstieg der Bevölkerungs­zahl nieder. Der Trend zur zunehmenden Alterung der Bevölkerung kann dadurch nicht umgekehrt werden. Der aktuelle Alters­aufbau wird die Bevölkerungs­entwicklung in den nächsten drei Jahrzehnten voraus­sichtlich stärker prägen als der Saldo der Zuzüge nach und Fortzüge aus Deutschland. Durch eine hohe Netto­zuwanderung können jedoch das Tempo und das Ausmaß der Alterung gemindert werden.  

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Neue Bevölkerungs­voraus­berechnung für Deutschland bis 2060

Ein Bevölkerungsrückgang ist in Deutschland auf lange Sicht unvermeidbar. Denn die Zahl der Gestorbenen wird die Zahl der Geborenen immer stärker übersteigen. Diese Lücke kann nicht auf Dauer durch den positiven Saldo aus Zuzügen nach und Fortzügen aus Deutschland geschlossen werden.

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Vorausberechnung
nach Ländern

Jeder dritte Ostdeutsche wird bereits 2030 über 64 Jahre alt sein

Die Bevölkerung in den ostdeutschen Flächen­ländern wird in den kommenden 20 Jahren trotz Netto­zuwanderung stark altern. Auf Grundlage der 13. koordinierten Bevölkerungs­vorausberechnung nach Ländern, wird der Anteil der über 64-Jährigen an der Gesamt­bevölkerung der neuen Länder von 24 % im Jahr 2013 bereits bis zum Jahr 2030 voraus­sichtlich auf mindestens 32 % steigen. Danach wird er bis zum Jahr 2060 nur gering­fügig auf mindestens 34 % zunehmen.

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Animierte Bevölkerungspyramide

Mit Hilfe unserer animierten Bevölkerungs­pyramide können Sie sich einen Überblick über den Aufbau der Bevölkerung in Deutsch­land nach Alter und Geschlecht verschaffen. Die interaktive Anwendung bietet Ihnen die Möglichkeit, die Veränderung der Alters­struktur im Zeit­raum zwischen 1950 und 2060 zu verfolgen und dabei einen bestimmten Geburts­jahr­gang zu beobachten. Außerdem können Sie sich verschiedene Alters­gruppen und deren Anteil an der Gesamt­bevölkerung sowie das Median­alter und den Alten­quotienten anzeigen lassen.

Ab dem Jahr 2014 basiert die Anwendung auf den Ergebnissen der 13. koordinierten Bevölkerungs­voraus­berechnung für Deutsch­land. Diese beinhaltet vier ausgewählte Varianten mit unter­schiedlichen Annahmen zur künftigen Bevölkerungs­entwicklung. Sie können eine der Varianten "fixieren" und anschließend vergleichen, wie sich der Alters­aufbau beispiels­weise durch eine stärkere Zuwanderung und/oder eine steigende Geburten­häufigkeit verändert.

Einen Überblick über den Aufbau der Bevölkerung in den Bundes­ländern bieten unsere Länderpyramiden.

Ausgewählte Publikationen

Bevölkerung
Deutschlands bis 2060

Titelbild: Bevölkerung Deutschlands bis 2060 13. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung

Bevölkerung Deutschlands bis 2060 - 13. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung

Dieses Begleitheft zur Pressekonferenz des Statistischen Bundesamtes am 28. April 2015 bietet einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse und die Annahmen der 13. – zwischen den Statistischen Ämtern von Bund und Ländern – koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.

Titelbild: Bevölkerung Tabellen

Bevölkerung Deutschlands bis 2060 - Tabellenband - Ergebnisse der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung 2015

Entwicklung der Bevölkerung bis 2060 nach den 8 Varianten sowie den 3 zusätzlichen Modellrechnungen der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.

Bevölkerung in den
Bundesländern bis 2060

Titelbild: Bevölkerung Tabellen

Bevölkerungsentwicklung in den Bundesländern bis 2060 - Ergebnisse der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung 2015

Die 13. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung liefert Angaben zur Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2060. Die Ausgangsbasis bildet der Bevölkerungsbestand am 31. Dezember 2013, welcher auf der justierten Bestandsfortschreibung nach dem des Zensus 2011 beruht.

(Un-)Sicherheiten der
Bevölkerungsvorausberechnungen

Titelbild: WISTA 4/2016

(Un-)Sicherheiten der Bevölkerungsvorausberechnungen

Rückblick auf die koordinierten Bevölkerungsvorausberechnungen für Deutschland zwischen 1998 und 2015.

Die koordinierten Bevölkerungsvorausberechnungen der deutschen amtlichen Statistik veranschaulichen die Auswirkungen heute bereits angelegter Strukturen und erkennbarer Veränderungen auf die künftige Bevölkerung. Ihre Ergebnisse liefern wesentliche Basisinformationen für zukunftsgerichtete politische und wirtschaftliche Entscheidungen sowie für weiterführende Analysen. Dieser Beitrag geht auf das Wesen und den Zweck der amtlichen Bevölkerungsvorausberechnungen ein und setzt sich mit der jüngsten medialen Kritik auseinander. Er vergleicht die Annahmen und Ergebnisse der 9. bis 13. koordinierten Vorausberechnungen untereinander und mit der realen Bevölkerungsentwicklung und zeigt somit Möglichkeiten und Grenzen der Bevölkerungsvorausberechnungen auf.

Auszug aus der Publikation "WISTA - Wirtschaft und Statistik", 4/2016

Autorin: Olga Pötzsch

Bevölkerungs- und
Haushaltsentwicklung

Titelbild: Demograf scher Wandel in Deutschland  Heft 1  Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung im Bund und in den Ländern

Demografischer Wandel in Deutschland - Heft 1 - Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung - Ausgabe 2011

In der Reihe "Demografischer Wandel in Deutschland" werden Ergebnisse gemeinsamer Vorausberechnungen der statistischen Ämter zu den Folgen des demografischen Wandels dargestellt. Das erste Heft beleuchtet neben der Bevölkerungsentwicklung wie sich die Zahl und Zusammensetzung der Haushalte im Bund und in den Ländern bis 2030 entwickeln dürften.

Aufsatz aus Wirtschaft und Statistik 3/2011:
Entwicklung der Privathaushalte

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Entwicklung der Privat­haushalte bis 2030: Ende des ansteigenden Trends – Ergebnisse der Haushalts­voraus­berechnung 2010

In diesem Beitrag wird zuerst die Entwicklung der Privathaushalte von 1991 bis zum Ausgangsjahr der Haushalts­voraus­berechnung, 2009, dargestellt. Regionale Unterschiede werden anhand der drei Länder­gruppen verdeutlicht, die aufgrund ähnlicher Tendenzen im Haushalts­gründungs­verhalten gebildet wurden: alte Flächenländer, neue Länder sowie Stadtstaaten. Im zweiten Teil wird auf die angenommene Bevölkerungs­entwicklung in den kommenden Jahrzehnten eingegangen, da die demografischen Veränderungen zu einem wesentlichen Teil die künftige Entwicklung der Privathaushalte beeinflussen werden. Im dritten Teil werden die Ergebnisse der Haushalts­vorausbe­rechnung für Deutschland und die drei Ländergruppen beschrieben. Eine Tabelle im Anhang enthält darüber hinaus die Ergebnisse nach Bundesländern. Abschließend informiert der Beitrag über das angewendete Verfahren und die Belastbarkeit der Ergebnisse.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", März 2011

Autor: Dipl.-Ökonomin Olga Pötzsch


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