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Bevölkerung

Erläuterungen zur Bevölkerungsvorausberechnung

Revisionen in der amtlichen Statistik

In der amtlichen Statistik bezeichnet Revision eine Überarbeitung bereits veröffentlichter Ergebnisse, weil neue, bisher nicht verfügbare Daten hinzukommen und in die Berechnung einbezogen werden oder indem methodische und konzeptionelle Änderungen (auch rückwirkend) vorgenommen werden.

Lesen Sie in unserer allgemeinen Revisionspolitik mehr zur Definition von Revisionen, zu verschiedenen Typen von Revisionen sowie zu deren Grundsätzen und Gründen. Revisionszyklen für einzelne Statistiken sind im Revisionskalender veröffentlicht.

Methodenpapiere

Annahmen zur
Geburtenentwicklung

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Annahmen zur Geburtenent­wicklung in der 12. ko­ordinierten Bevölkerungs­vorausbe­rechnung

Bei einer Bevölkerungs­vorausbe­rechnung wird von der bereits lebenden Bevölkerung ausgegangen. Damit ist die Zahl der potenziellen Mütter – zumindest in den ersten Jahren der Vorausberechnung – gegeben. Für die künftige Geburten­häufigkeit, also für die durchschnittliche Zahl der Kinder, die von diesen Frauen geboren werden, müssen dagegen Annahmen getroffen werden.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich damit, wie sich die endgültige Kinderzahl je Frau zusammensetzt, also welche Anteile der Frauen kein oder ein bzw. zwei, drei oder mehr Kinder hatten. Dabei stehen die zwei wichtigsten Komponenten – die Kinderzahl je Mutter und der Anteil der Frauen ohne Kind – im Fokus. Im dritten Kapitel werden die wichtigsten Trends in der altersspezifischen Geburten­häufigkeit betrachtet. Die hier stattfindenden Angleichungs­prozesse sind für die Überlegungen zur künftigen altersspezifischen Entwicklung von großer Bedeutung. Abschließend werden die Annahmen zur Geburten­entwicklung in der 12. koordinierten Bevölkerungs­vorausbe­rechnung beschrieben.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Januar 2010

Autor: Dipl.-Ökonomin Olga Pötzsch

Modell der Bevölkerungs-
vorausberechnungen

Modell der Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes

Das Vorausberechnungsverfahren des Statistischen Bundesamtes.

Auszug aus der PDF Datei: "Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes - Das mathematische Modell"

Das der Vorausberechnung zugrundeliegende Modell fußt auf der sogenannten Kohorten-Komponenten-Methode und stellt eine Makrosimulation dar. Es operiert mit der Gesamtbevölkerung unterteilt nach Geburtsjahren und Geschlecht (Kohorten). Zu den Komponenten – darunter zählen die demographischen Einflussfaktoren wie Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und Wanderungen – werden ausführliche Annahmen für jede einzelne Kohorte und jedes Jahr der Vorausberechnung getroffen. Im Weiteren wird der Algorithmus der Rechnung beschrieben.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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