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Bevölkerung

Erläuterungen zur Statistik der Geburten

Revisionen in der amtlichen Statistik

In der amtlichen Statistik bezeichnet Revision eine Überarbeitung bereits veröffentlichter Ergebnisse, weil neue, bisher nicht verfügbare Daten hinzukommen und in die Berechnung einbezogen werden oder indem methodische und konzeptionelle Änderungen (auch rückwirkend) vorgenommen werden.

Lesen Sie in unserer allgemeinen Revisionspolitik mehr zur Definition von Revisionen, zu verschiedenen Typen von Revisionen sowie zu deren Grundsätzen und Gründen. Revisionszyklen für einzelne Statistiken sind im Revisionskalender veröffentlicht.

Geburtenaufschub

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Aktueller Geburtenanstieg und seine Potenziale

Die Anzahl der Geburten nahm in Deutschland seit 2012 jedes Jahr zu. Mit rund 792 000 Neugeborenen kamen im Jahr 2016 zwar immer noch etwa 100 000 Babys weniger zur Welt als 1990, jedoch ist die Wende zu mehr Geburten bemerkenswert und Anlass, ihre Faktoren und ihr Zukunftspotenzial zu untersuchen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Tendenzen in der Geburtenentwicklung und die sozioökonomischen Rahmenbedingungen, in denen sich diese vollzogen haben. Dabei werden kurzfristig eingetretene Effekte, wie der Anstieg der Geburten durch Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit, und die langfristigen Veränderungen in der Kohortenfertilität der deutschen Frauen getrennt voneinander untersucht. Die Ergebnisse dieser Analyse bieten eine Grundlage dafür, die künftigen Potenziale des aktuellen Geburtenanstiegs einzuschätzen.

Auszug aus der Publikation "WISTA - Wirtschaft und Statistik", 3/2018

Autorin: Olga Pötzsch

Methodenpapiere

Geburtenaufschub

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Wie wirkt sich der Geburten­aufschub auf die Kohorten­fertilität in West und Ost aus?

In diesem Beitrag werden die Auswirk­ungen des zunehmenden Alters der Frauen bei der Geburt ihrer Kinder auf die Kohorten­fertilität untersucht. Der Umfang, in dem die Frauen­jahrgänge die Geburten innerhalb der gebärfähigen Phase zuerst aufgeschoben und später nachgeholt haben, wird quantifiziert und für die Schätzung der endgültigen Kinderzahl verwendet. Dabei werden sowohl Möglichkeiten als auch Grenzen der Kohorten­analyse für die Hypothesen zur künftigen Geburten­entwicklung aufgezeigt.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Februar 2013

Autor: Dipl.-Ökonomin Olga Pötzsch

Geburtenfolge und
Geburtenabstand

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Geburtenfolge und Geburten­abstand – neue Daten und Befunde

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die aktuell verfügbaren Daten der Geburten­statistik, zeigt unterschiedliche Indikatoren zur Geburten­folge und zum Geburten­abstand im Vergleich und beschreibt anschließend die wichtigsten Erkenntnisse, die mithilfe neuer Auswertungs­ansätze gewonnen wurden.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Februar 2012

Autor: Dipl.-Ökonomin Olga Pötzsch

Annahmen zur
Geburtenentwicklung

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Annahmen zur Geburtenent­wicklung in der 12. ko­ordinierten Bevölkerungs­vorausbe­rechnung

Bei einer Bevölkerungs­vorausbe­rechnung wird von der bereits lebenden Bevölkerung ausgegangen. Damit ist die Zahl der potenziellen Mütter – zumindest in den ersten Jahren der Vorausberechnung – gegeben. Für die künftige Geburten­häufigkeit, also für die durchschnittliche Zahl der Kinder, die von diesen Frauen geboren werden, müssen dagegen Annahmen getroffen werden.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich damit, wie sich die endgültige Kinderzahl je Frau zusammensetzt, also welche Anteile der Frauen kein oder ein bzw. zwei, drei oder mehr Kinder hatten. Dabei stehen die zwei wichtigsten Komponenten – die Kinderzahl je Mutter und der Anteil der Frauen ohne Kind – im Fokus. Im dritten Kapitel werden die wichtigsten Trends in der altersspezifischen Geburten­häufigkeit betrachtet. Die hier stattfindenden Angleichungs­prozesse sind für die Überlegungen zur künftigen altersspezifischen Entwicklung von großer Bedeutung. Abschließend werden die Annahmen zur Geburten­entwicklung in der 12. koordinierten Bevölkerungs­vorausbe­rechnung beschrieben.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Januar 2010

Autor: Dipl.-Ökonomin Olga Pötzsch

Generatives Verhalten
der Frauenkohorten

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Generatives Verhalten der Frauen­kohorten im langfristigen Vergleich – Ergebnisse der laufenden Statistik der Geburten und der Erhebung "Geburten in Deutschland“

Dieser Beitrag befasst sich mit den wichtigsten Entwicklungen im Geburten­verhalten der Frauen während der letzten sechzig Jahre in Deutschland. Dabei wird vergleichend auf die Ergebnisse aus einer Befragung von Frauen im Rahmen der Sonder­erhebung "Geburten in Deutschland“ einerseits und aus der laufenden Statistik der Geburten andererseits eingegangen. Unterschiedliche Indikatoren – u. a. die durchschnittliche Kinderzahl und das durchschnittliche Alter der Frauen bei der Geburt ihrer Kinder – werden im Hinblick auf ihre Interpretation und Aussage­fähigkeit erläutert.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Mai 2009

Autoren: Dipl.-Ökonomin Olga Pötzsch, Dipl.-Volkswirtin Bettina Sommer

Neue Datenquelle zu
Geburten und Kinderlosigkeit

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Neue Datenquelle zu Geburten und Kinder­losigkeit

Im Herbst 2006 hat die amtliche Statistik eine Erhebung von Grunddaten zur Geburten­entwicklung in Deutschland durchgeführt. Diese Erhebung soll die vorhandenen geburten­statistischen Angaben um wichtige Indikatoren ergänzen, die aufgrund der aktuell in Deutschland geltenden gesetzlichen Regelungen (Bevölkerungs­statistikgesetz und Mikrozensus­gesetz) nicht vollständig erhoben werden oder bis dato fehlen. In diesem Beitrag wird auf Ziele und Besonderheiten der auf der Dauerstichprobe befragungsbereiter Haushalte basierenden Erhebung eingegangen sowie über die ersten Ergebnisse der Feldphase berichtet.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", März 2007

Autor: Dipl.-Ökonomin Olga Pötzsch

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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