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Bevölkerung

Gut ein Fünftel der Bevölkerung lebte 2014 alleine

Im Jahr 2014 gab es in Deutsch­land 16,0 Millionen Allein­lebende. Das entsprach gut einem Fünftel (20 %) der Bevölkerung. Gegenüber April 1996 betrug der Anstieg vier Prozent­punkte: Zum damaligen Zeit­punkt gab es 12,7 Millionen Allein­lebende; das waren gut 16 % der Bevölkerung.

Von den 16,0 Millionen Allein­lebenden waren 8,5 Millionen Frauen und 7,5 Millionen Männer. Seit 1996 ist die Zahl allein­lebender Frauen (7,7 Millionen) um gut 11 % gestiegen. Die Zahl der allein­lebenden Männer lag 1996 bei 5,0 Millionen und hat sich seitdem um fast die Hälfte (49 %) erhöht.

Geschlechts­spezifische Unterschiede bei der Alters­verteilung

Die Alters­verteilung allein­lebender Frauen und Männer zeigt signifikante geschlechts­spezifische Unter­schiede auf: Während Frauen jüngeren und mittleren Alters von 25 bis 59 Jahren seltener alleine lebten als die gleich­altrigen Männer, lebten Frauen höheren Alters (ab 60 Jahren) weitaus häufiger alleine.

Aufschlussreich ist auch eine Analyse der durch­schnittlichen Quoten: So lag im Jahr 2014 der durch­schnittliche Anteil der Allein­lebenden bei Frauen jüngeren und mittleren Alters (25 bis 59 Jahre) bei gut 16 %; bei Männern dieses Alters war er mit 25 % um neun Prozent­punkte höher. Im Gegen­satz dazu lebten ältere Frauen ab 60 Jahren zu 40 % und damit mehr als doppelt so häufig alleine wie ältere Männer (19 %). Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil älterer Frauen an den Allein­lebenden über­proportional an. Männer weisen hohe Allein­lebenden­quoten besonders in jüngeren Alters­jahren sowie im hohen Alter auf.

In hohen Altersjahren zeigt sich besonders deutlich die höhere Lebens­erwartung der Frauen gegen­über den Männern: Ab einem Alter von etwa 70 Jahren bis zur Alters­gruppe der 80- bis 84-Jährigen steigt die Differenz zwischen den geschlechts­spezifischen Allein­lebenden­quoten von 18 Prozent­punkten bis auf rund 40 Prozent­punkte an.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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