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Bevölkerung

Haushalte & Familien

Haushalte/ Haushalts-
vorausberechnung

43 Millionen Privathaushalte im Jahr 2035

Die Zahl der Privathaushalte wird bis 2035 weiter steigen. Das zeigt die neue Haushaltsvorausberechnung. Bereits im Jahr 2015 hatte es in Deutschland 40,8 Millionen Haushalte gegeben. Ihre Zahl dürfte bis 2035 auf 43,2 Millionen anwachsen. 

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Haushalte 2015: In 209 000 Haushalten leben drei oder mehr Generationen

Die Zahl der Haushalte mit drei oder mehr Generationen ist in Deutschland zwischen 1995 und 2015 von 351 000 auf 209 000 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 40,5 %. Von 1995 bis 2015 sank die Zahl der Haushalte, in denen die mittlere Generation mit ledigen Kindern lebte, von 12,8 Millionen auf 11,0 Millionen (– 13,9 %). In 266 000 Haushalten lebte im Jahr 2015 die mittlere Generation mit den Eltern zusammen. Vor 20 Jahren waren es noch 324 000 gewesen (– 17,9 %). 

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Familien/
Kinder

Längere Bildungszeiten von Jugendlichen

Jugendliche im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, die noch als ledige Kinder im elterlichen Haushalt leben, waren im Jahr 2016 häufiger im Bildungs­system als noch vor 20 Jahren. Nach Ergebnissen des Mikrozensus besuchten im vergangenen Jahr 84 % der Jugendlichen eine Schule oder Hochschule, im Jahr 1996 waren es noch 10 Prozent­punkte weniger (74 %). Der höhere Anteil ergibt sich unter anderem durch verlängerte Bildungs­zeiten, etwa durch gestiegene Studierenden­zahlen. So zeigt sich im Vergleich der Alters­jahrgänge, dass im Jahr 2016 von den 24-jährigen im Elternhaus lebenden Kindern etwas mehr als die Hälfte eine Schule oder Hochschule besuchten (52 %, darunter 36 % in Hochschulen), während dieser Anteil vor 20 Jahren noch bei etwas über einem Drittel lag (35 %, darunter 28 % in Hochschulen). 

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Müttererwerbstätigkeit hat zugenommen

Mit Kindern im Alter von einem Jahr sind heute 44 % der Mütter erwerbstätig, 2008 waren es nur 36 % gewesen. Ist das jüngste Kind zwei Jahre alt, geht mit einem Anteil von 58 % bereits mehr als die Hälfte der Mütter (wieder) einer Erwerbsarbeit nach (2008: 46 %). Als erwerbstätig zählen dabei ausschließlich Personen, die nicht in Mutterschutz oder Elternzeit sind.

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Bildung der Eltern beein­flusst die Schul­wahl für Kinder

Das Bildungs­niveau der Eltern beeinflusst nach wie vor die Wahl der weiter­führenden allgemein­bildenden Schule für Kinder. Kinder unter 15 Jahren, deren Eltern selbst einen hohen Bildungs­abschluss haben, besuchten im Jahr 2015 mehr­heitlich das Gymnasium (61 %). Der Besuch einer Realschule oder einer Schule mit mehreren Bildungs­gängen (jeweils 18 %) stellt für Kinder hochgebildeter Familien dagegen seltener eine Alternative dar. Der Hauptschul­besuch ist von unter­geordneter Bedeutung (3 %).

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Paare

Ältere Menschen leben mehrheitlich in einer Partnerschaft

Ältere Menschen ab 65 Jahren, die in einem privaten Haushalt leben, wohnen in der Regel mit einer Partnerin oder einem Partner unter einem Dach. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen am 1. Oktober mitteilt, lebten im Jahr 2016 rund 62 % der Menschen ab 65 Jahren in einer Paarbeziehung. Weitere 4,5 % der Älteren wohnten mit anderen Personen, jedoch ohne Partner oder Partnerin im gemeinsamen Haushalt. Der Anteil der allein lebenden unter den älteren Menschen lag bei 33,5 %.

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35 000 einge­tragene Lebens­partner­schaften in Deutsch­land

Im Jahr 2013 lebten in Deutschland rund 35 000 gleichgeschlechtliche Paare als eingetragene Lebenspartnerschaft in einem Haushalt zusammen. Das seit 2001 bestehende Lebenspartnerschaftsgesetz ermöglicht es zwei Menschen gleichen Geschlechts, ihrer Beziehung einen rechtlichen Rahmen zu geben.

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Alleinstehende

Gut ein Fünftel der Bevölkerung lebte 2014 alleine

Im Jahr 2014 gab es in Deutsch­land 16,0 Millionen Allein­lebende. Das entsprach gut einem Fünftel (20 %) der Bevölkerung. Gegenüber April 1996 betrug der Anstieg vier Prozent­punkte. Zum damaligen Zeit­punkt gab es 12,7 Millionen Allein­lebende; das waren gut 16 % der Bevölkerung.

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Datenreport 2016: Familie, Lebensform und Kinder

Allein oder zu zweit? Mit Trauschein oder in "wilder Ehe"? Als Familie oder ohne Kind? Das menschliche Zusammenleben bietet vielfältige Möglichkeiten.

Neben der traditionellen Familienform, den Ehepaaren mit Kindern, gewinnen alternative Familienformen wie Lebensgemeinschaften mit Kindern und allein­erziehende Elternteile immer mehr an Bedeutung. Gleichzeitig prägen nicht familiale Lebensformen wie Alleinstehende zunehmend das Bild der Gesellschaft.

Wie haben sich diese unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens in den letzten Jahren entwickelt?

Diese und weitere Informationen bietet Ihnen der Datenreport 2016.

Ausgewählte Publikationen

Haushalts-
vorausberechnung

Titelbild: Bevölkerung Tabellen

Entwicklung der Privathaushalte bis 2035 - Ergebnisse der Haushaltsvorausberechnung 2017

Die in dieser Publikation dargestellten Ergebnisse sind thematisch und regional eingeordnet. Nachgewiesen werden zum einen die Privathaushalte (insgesamt und nach Anzahl ihrer Mitglieder) und zum anderen die Bevölkerung in Privathaushalten (insgesamt und nach Altersgruppen). Die jeweiligen Ergebnisse werden für Deutschland und für drei Ländergruppen dargestellt: westdeutsche Flächenländer (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein), ostdeutsche Flächenländer (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) sowie die Stadtstaaten (Berlin, Bremen, Hamburg). Diese regionale Gliederung wurde aufgrund von ähnlichen Charakteristika in der Struktur und Entwicklung der Haushalte gewählt.

Haushalte
und Familien

Titelbild: Bevölkerung Fachserien

Haushalte und Familien - Ergebnisse des Mikrozensus - Fachserie 1 Reihe 3 - 2016

Ausgewählte Ergebnisse der Haushalts- und Familienstatistik aus der 1%-Befragung des Mikrozensus im Jahr 2016 sowie Lange Reihen nach ausgewählten Merkmalen.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Vereinbarkeit von
Familie und Beruf

Titelbild: Wirtschaft und Statistik

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Ergebnisse des Mikrozensus 2013

In diesem Beitrag werden die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus 2013 für verschiedene Lebens­formen präsentiert. Das Lebensformen­konzept ist seit dem Berichtsjahr 2005 der Standard für die Veröffent­lichung familien­bezogener Ergebnisse aus dem Mikrozensus. Man unterscheidet dabei einerseits traditionelle Formen des Zusammen­lebens wie Ehepaare oder Alleinstehende, andererseits alternative Lebens­formen wie beispielsweise nichtehe­liche Lebens-gemeinschaften oder Alleinerziehende. Die Familie umfasst im Lebensformen­konzept alle Eltern-Kind-Gemeinschaften. Das sind Ehepaare, nichteheliche und gleichgeschlechtliche Lebens­gemeinschaften sowie alleinerziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern im Haushalt. Neben leiblichen Kindern zählen hierzu auch Stief-, Pflege- und Adoptiv­kinder.

Auszug aus der Publikation "WISTA – Wirtschaft und Statistik", Dezember 2014

Autoren: Dipl.-Volkswirt (FH) Matthias Keller, Dipl.-Verwaltungswissenschaftler Thomas Haustein sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Geburten-
trends

Titelbild: Geburtentrends und Familiensituation in Deutschland

Daten zu Kinderlosigkeit, Geburten und Familien - Ergebnisse des Mikrozensus 2016 - Ausgabe 2017

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte das Statistische Bundesamt auf Basis des Mikrozensus 2016 Daten zu Kinderlosigkeit, Geburten und Familien vor. Der zugehörige Tabellenband bietet zentrale Ergebnisse zum Geburtenverhalten von Frauen und zur Situation von Familien in Form kommentierter Schaubilder und ausführlicher Tabellen.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Generation
65+

Die Generation 65+ in Deutschland - Begleitmaterial zur Pressekonferenz

Die Generation 65+ in Deutschland - Begleitmaterial zur Pressekonferenz


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