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Bevölkerung

Migration & Integration

Einbürgerungen

Einbürgerungen 2017 um 1,7 % gestiegen

Im Jahr 2017 wurden rund 112 200 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das war der höchste Stand seit dem Jahr 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das gut 1 800 Einbürgerungen oder 1,7 % mehr als im Jahr zuvor. 

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Ausländische
Bevölkerung

Nacherfassungen im Ausländerzentralregister: Ergänzung zur Pressemitteilung "Ausländische Bevölkerung wächst im Jahr 2017 um 5,8 %"

Zum Jahresende 2017 waren im Ausländerzentralregister (AZR) rund 585 000 Personen mehr registriert als zum Jahresende 2016. Das darf jedoch nicht als Nettozuwanderung im Jahr 2017 interpretiert werden, da in diesem Anstieg auch erhebliche Nachmeldungen ins AZR enthalten sind. Insgesamt wurden im Jahr 2017 rund 316 000 Registerzugänge und rund 90 000 Registerabgänge nacherfasst. Mit 297 000 Fällen handelt sich bei den nacherfassten Registerzugängen Großteils um Zuzüge aus dem Ausland, die vor 2017 stattgefunden haben, jedoch im AZR erstmals im Jahr 2017 registriert wurden.

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Integrations-
indikatoren

Integrations­indikatoren 2005-2016: Menschen mit Migrations­hintergrund haben weiterhin Nachteile

Menschen mit Migrations­hintergrund unterscheiden sich in der Bildung, auf dem Arbeitsmarkt und beim Einkommen weiterhin deutlich von Menschen ohne Migrations­hintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestehen bei einigen zentralen Integrations­indikatoren die Unterschiede zwischen Personen mit und ohne Migrations­hintergrund seit 2005 unverändert fort. Die Integrations­indikatoren sind Bestandteil der regelmäßigen Integrations­berichterstattung der Bundesregierung.

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Schutzsuchende

1,6 Millionen Schutzsuchende in Deutschland am Jahresende 2016

Am 31.12.2016 waren 1,6 Millionen Schutzsuchende in Deutschland registriert, das waren 16 % der ausländischen Bevölkerung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Ausländer­zentralregisters (AZR) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Schutz­suchenden seit dem Jahresende 2014 um 851 000 (+ 113 %). Schutz­suchende sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich unter Berufung auf humanitäre Gründe in Deutschland aufhalten. Dazu zählen beispiels­weise Personen, die sich noch im Asyl­verfahren befinden, anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Konvention, subsidiär Schutz­berechtigte sowie abgelehnte Asyl­bewerberinnen und Asyl­bewerber, die sich weiterhin in Deutschland aufhalten. 392 000 Ausländerinnen und Ausländer bleiben unberücksichtigt, weil sich auf Basis der Angaben im AZR derzeit nicht eindeutig bestimmen lässt, ob es sich um Schutz­suchende handelt oder nicht. 

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Migrations-
hintergrund

Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 8,5 % gestiegen

Die Bevölkerung mit Migrations­hintergrund erreichte 2016 zum fünften Mal in Folge einen neuen Höchststand. Auf Basis des Mikrozensus hatten im Jahr 2016 rund 18,6 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dies entsprach einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 8,5 %. Das ist der stärkste Zuwachs seit Beginn der Messung im Jahr 2005. Der hohe Anstieg ist vor allem auf die hohe Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern einschließlich der Schutzsuchenden in den Jahren 2015 und 2016 zurückzuführen.

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Deutliche Unterschiede in der Wohn­situation von Menschen mit und ohne Migrations­hintergrund

Im Jahr 2014 unterschieden sich die Wohnsituationen der Menschen mit und ohne Migrations­hintergrund in Deutschland deutlich voneinander. Auf Basis des Mikrozensus lebten Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich seltener in Wohneigentum (34,5 %) als Menschen ohne Migrationshintergrund (54,8 %). Menschen mit Migrationshintergrund lebten mit einem Anteil von 6 % doppelt so oft in Wohngebäuden mit mehr als 12 Wohnungen (ohne Migrationshintergrund: 3 %). Sie hatten mit 32,8 Quadratmeter weniger Wohnfläche je Person zur Verfügung (ohne Migrationshintergrund: 47,7 Quadratmeter) und wohnten in Haushalten, die mit 7,26 Euro eine höhere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter bezahlten (ohne Migrationshintergrund: 6,69 Euro). 

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AllePressemitteilungen


Neues Datenangebot zu Schutzsuchenden in GENESIS-Online

Revision der Zahlen zu Schutzsuchenden nach dem Ausländerzentralregister

Zum 12. Juli 2018 hat Destatis ein neues Datenangebot in Genesis zu Schutzsuchenden nach dem Ausländerzentralregister (AZR) veröffentlicht. Dieses ermöglicht flexible Auswertungen zu Schutzsuchenden auf der Bundesebene (NUTS 0). Das Angebot wird sukzessive ausgebaut und zukünftig auch Auswertungen auf der Landes (NUTS 1) und Kreisebene (NUTS 3) erlauben.

Zeitgleich mit der Veröffentlichung des neuen Datenangebotes wurden die Zahlen zu Schutzsuchenden für die Jahre 2007 bis 2016 revidiert. Die Revision hat generell einen geringen Einfluss auf die bereits veröffentlichten Fallzahlen. So hat sich die Zahl der Schutzsuchenden zum Jahresende 2016 durch die Revision von ursprünglich 1 603 000 auf nun 1 598 000 um 5 000 Fälle (- 0,3 %) verringert.

Anlass der Revision ist eine Anpassung der Datengrundlage an die rechtlichen Regelungen des EU-Freizügigkeitsgesetzes (FreizügG/EU). Generell benötigen Staatsangehörige des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), d.h. der EU und von Island, Liechtenstein und Norwegen in Deutschland nach § 2 Abs. 4 FreizügG/EU für die Einreise kein Visum und für den Aufenthalt keinen Aufenthaltstitel. Durch die Revision werden freizügigkeitsberechtigte Staatsbürgerinnen und Staatsbürger des EWR nicht mehr zu den Schutzsuchenden gezählt, auch wenn diese im AZR mit einem humanitären Aufenthaltstitel geführt werden.

Daten zu Schutzsuchenden

Die Fachserie bietet auf Basis des Ausländerzentralregisters Daten zu Schutzstatus, Alter, Geschlecht, Aufenthaltsdauer und Alter bei Einreise von Schutzsuchenden. Das zugehörige interaktive Kartenangebot visualisiert die Ergebnisse auf Kreisebene.

Interaktive Karte: Migration.Integration.Regionen

Die interaktive Karte Migration.Integration.Regionen bietet einen Überblick über die regionale Verteilung (Kreis­ebene) der ausländischen Bevölkerung sowie von Schutz­suchenden in Deutsch­land. Außerdem werden Daten zur Integration von Ausländerinnen und Ausländern in den Arbeits­markt visualisiert. 

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Karte: Migration.Integration.Regionen

Infografik: Schutzsuchende

Schutzsuchende werden anhand ihres aufenthaltsrechtlichen Status im Ausländerzentralregister identifiziert. Die Info-Grafik zu Schutzsuchenden erläutert das Vorgehen bei der Kategorisierung von Schutzsuchenden mit offenem, anerkanntem und abgelehntem Schutzstatus sowie die wichtigsten Begriffe in diesem Zusammenhang.

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Infografik: Schutzsuchende

Tabellen


Ausgewählte Publikationen

Schutzsuchende

Titelbild: Schutzsuchende - Fachserie 1 Reihe 2.4

Schutzsuchende - Fachserie 1 Reihe 2.4 - 2016

Ergebnisse des Ausländerzentralregisters.

Die Fachserie betrachtet Schutzstatus, Alter, Geschlecht, Aufenthaltsdauer und Alter bei Einreise von Schutzsuchenden jeweils zum 31. Dezember des Berichtsjahres. Diese Merkmale der Schutzsuchenden werden über den Zeitablauf, nach Bundesländern, Regierungsbezirken und Kreisen sowie nach Herkunftsländern und Einreisejahr ausgewiesen.

Das zugehörige interaktive Kartenangebot visualisiert die Ergebnisse auf Kreisebene.
Interaktives Kartenangebot zur Fachserie

Bevölkerung mit
Migrationshintergrund

Titelbild: Einbürgerungen - Migrationshintergrund - Fachserie 1 Reihe 2.2

Bevölkerung mit Migrationshintergrund - Ergebnisse des Mikrozensus - Fachserie 1 Reihe 2.2 - 2016

Diese Publikation gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und ihrer Teilgruppen, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede untereinander und im Vergleich zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund mit Blick auf demographische und soziodemographische Merkmale, Lebensformen in Privathaushalten, Erwerbsbeteiligung, Bildung, Altersvorsorge, Angaben zur Gesundheit und räumlicher Verteilung.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Ausländische
Bevölkerung

Titelbild: Ausländische Bevölkerung - Fachserie 1 Reihe 2

Ausländische Bevölkerung - Fachserie 1 Reihe 2 - 2017

Ergebnisse des Ausländerzentralregisters. Es werden die in Deutschland am Ende des Berichtsjahres ansässigen Ausländerinnen und Ausländer nach Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsstatus, Aufenthaltsdauer, Alter und Familienstand sowie die im Laufe des Berichtsjahres nach Deutschland zugezogenen und von dort fortgezogenen ausländischen Personen nachgewiesen. In den Zuzügen sind die in Deutschland geborenen ausländischen Kinder, bei den Fortzügen die Sterbefälle ausländischer Personen eingeschlossen.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Einbürgerungen

Titelbild: Bevölkerung Fachserien

Einbürgerungen - Fachserie 1 Reihe 2.1 - 2017

Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse der Einbürgerungsstatistik für 2017. Sie beruhen auf der jeweils zum 31. Dezember eines Jahres vom Statistischen Bundesamt durchgeführten Auswertung der von den Einbürgerungsbehörden der Länder über die Statistischen Ämter der Länder übermittelten Angaben. Es werden die in Deutschland im Laufe des Berichtsjahres vollzogenen Einbürgerungen von Ausländerinnen und Ausländern nach bisheriger Staatsangehörigkeit, Rechtsgrund der Einbürgerung, Aufenthaltsdauer, Alter, Familienstand und nach fortbestehender bzw. nicht fortbestehender bisheriger Staatsangehörigkeit nachgewiesen.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Integrations-
indikatoren

Titelbild: Bevölkerung Tabellen

Integrationsindikatoren 2005 - 2016

Die Integrationsindikatoren sind Bestandteil der regelmäßigen Integrationsberichterstattung der Bundesregierung. Mit dem vorliegenden Tabellenband stehen die Indikatoren ab 2005 zur Verfügung. Für die Jahre 2005 bis 2010 wurden für die Berechnung neue Hochrechnungsfaktoren auf Basis des Zensus 2011 verwendet. Damit sind die Zahlen von 2005 bis 2016 vergleichbar. Die Indikatoren beleuchten unter anderem Strukturdaten der ausländischen Bevölkerung, den Bildungsstand, Erwerbschancen und die Wohnsituation. Die vorgestellten Indikatoren basieren auf der Ausländerstatistik nach dem AZR, der Einbürgerungsstatistik und dem Mikrozensus.

Bevölkerung mit Migrations-
hintergrund Sonderausgabe

Titelbild: Einbürgerungen - Migrationshintergrund - Fachserie 1 Reihe 2.2

Bevölkerung mit Migrationshintergrund - Ergebnisse des Mikrozensus 2010 - hochgerechnet auf Basis des Zensus 2011 - Sonderausgabe der Fachserie 1 Reihe 2.2 - 2010

Die Sonderausgaben der Fachserie 1 Reihe 2.2 von 2005 bis 2010 geben einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und ihrer Teilgruppen. Die Besonderheit gegenüber der Fachserie ist, dass in den Sonderausgaben für die Berechnung neue Hochrechnungsfaktoren auf Basis des Zensus 2011 verwendet wurden. Damit sind die Zahlen der Sonderausgaben 2005 bis 2010 mit den Fachserien ab 2011 vergleichbar. Es steht damit erstmals eine bruchfreie Zeitreihe ab 2005 zur Verfügung. Die Sonderausgabe hat den gleichen Aufbau wie die reguläre Fachserie und gibt daher unter anderem Auskunft über demographische und soziodemographische Merkmale, Lebensformen in Privathaushalten, Erwerbsbeteiligung, Bildung, und räumliche Verteilung.

Mit der Sonderausgabe 2010 der Fachserie 1 Reihe 2.2 ist diese Sonderreihe abgeschlossen. Für die Jahre ab 2011 steht die reguläre Fachserie zur Verfügung. Es liegt damit eine durchgängige Zeitreihe der Mikrozensusergebnisse ab 2005 vor.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Bevölkerung nach
Migrationsstatus regional

Coverbild: Bevölkerung nach Migrationsstatus regional - Ergebnisse des Mikrozensus

Bevölkerung nach Migrationsstatus regional - Ergebnisse des Mikrozensus 2011

Dargestellt wird die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund in den Bereichen "schulische und berufliche Bildung", "Haushalte und Familien", "Erwerbstätigkeit" und "Lebensunterhalt". Basis der Publikation sind Ergebnisse des Mikrozensus.

Beitrag zum STATmagazin 3/2012:
Familien mit Migrationshintergrund

Familien mit Migrationshintergrund: Traditionelle Werte zählen

Familien mit Migrationshintergrund gehören in Deutschland zum Alltagsbild. Im Jahr 2010 lebten hier 2,3 Millionen Familien mit Kindern unter 18 Jahren, bei denen mindestens ein Elternteil ausländische Wurzeln hatte. Gemessen an allen 8,1 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern entspricht dies einem Anteil von 29%. Gegenüber dem Jahr 2005 – seitdem werden im Mikrozensus detaillierte Angaben zum Migrationshintergrund erhoben – hat sich der Anteil der Migrationsfamilien um 2 Prozentpunkte erhöht.

Mehr : Familien mit Migrationshintergrund: Traditionelle Werte zählen …

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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