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Bevölkerung

Migration & Integration

Migrations-
hintergrund

Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 8,5 % gestiegen

Die Bevölkerung mit Migrations­hintergrund erreichte 2016 zum fünften Mal in Folge einen neuen Höchststand. Auf Basis des Mikrozensus hatten im Jahr 2016 rund 18,6 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dies entsprach einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 8,5 %. Das ist der stärkste Zuwachs seit Beginn der Messung im Jahr 2005. Der hohe Anstieg ist vor allem auf die hohe Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern einschließlich der Schutzsuchenden in den Jahren 2015 und 2016 zurückzuführen.

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Deutliche Unterschiede in der Wohn­situation von Menschen mit und ohne Migrations­hintergrund

Im Jahr 2014 unterschieden sich die Wohnsituationen der Menschen mit und ohne Migrations­hintergrund in Deutschland deutlich voneinander. Auf Basis des Mikrozensus lebten Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich seltener in Wohneigentum (34,5 %) als Menschen ohne Migrationshintergrund (54,8 %). Menschen mit Migrationshintergrund lebten mit einem Anteil von 6 % doppelt so oft in Wohngebäuden mit mehr als 12 Wohnungen (ohne Migrationshintergrund: 3 %). Sie hatten mit 32,8 Quadratmeter weniger Wohnfläche je Person zur Verfügung (ohne Migrationshintergrund: 47,7 Quadratmeter) und wohnten in Haushalten, die mit 7,26 Euro eine höhere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter bezahlten (ohne Migrationshintergrund: 6,69 Euro). 

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Ausländische
Bevölkerung

Mehr als 10 Millionen Ausländer in Deutschland

Dieses Foto zeigt drei Frauen bei einer Unterhaltung (© diego cervo - Fotolia.com)

Zum Jahresende 2016 waren im Ausländer­zentralregister (AZR) gut 10,0 Millionen Menschen mit ausschließlich ausländischer Staats­angehörigkeit erfasst. Das ist die höchste jemals in Deutschland registrierte Zahl seit der Errichtung des AZR im Jahr 1967. Seit 2014, das heißt in den Jahren 2015 und 2016, hat die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer um 1,886 Millionen zugenommen (+ 23,1 %). Den größten Anteil an dieser Entwicklung hatte die Netto­zuwanderung (Saldo aus Zuzügen und Fortzügen). Im Jahr 2015 umfasste sie 1,535 Millionen Personen, die 482 300 Personen im Jahr 2016 liegen um knapp 70 % unter dem Vorjahreswert. Der Geburten­überschuss der ausländischen Bevölkerung (Saldo aus Geburten und Sterbefällen) belief sich im Zeitraum 2015 und 2016 auf 98 700 Personen. Seit Anfang 2015 wurden außerdem 229 800 Personen in Folge ihrer Einbürgerung aus dem Register gelöscht.

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Einbürgerungen

Einbürgerungen im Jahr 2016 um 2,9 % gestiegen – vor allem Briten sorgen für Zuwachs

Im Jahr 2016 wurden knapp 110 400 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das sind gut 3 000 Einbürgerungen oder 2,9 % mehr als im letzten Jahr. In den vergangenen beiden Jahren war die Zahl der Einbürgerungen noch zurückgegangen. 

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Tabellen


Ausgewählte Publikationen

Bevölkerung mit
Migrationshintergrund

Titelbild: Einbürgerungen - Migrationshintergrund - Fachserie 1 Reihe 2.2

Bevölkerung mit Migrationshintergrund - Ergebnisse des Mikrozensus - Fachserie 1 Reihe 2.2 - 2016

Diese Publikation gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und ihrer Teilgruppen, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede untereinander und im Vergleich zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund mit Blick auf demographische und soziodemographische Merkmale, Lebensformen in Privathaushalten, Erwerbsbeteiligung, Bildung, Altersvorsorge, Angaben zur Gesundheit und räumlicher Verteilung.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Ausländische
Bevölkerung

Titelbild: Ausländische Bevölkerung - Fachserie 1 Reihe 2

Ausländische Bevölkerung - Fachserie 1 Reihe 2 - 2016

Ergebnisse des Ausländerzentralregisters. Es werden die in Deutschland am Ende des Berichtsjahres ansässigen Ausländerinnen und Ausländer nach Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsstatus, Aufenthaltsdauer, Alter und Familienstand sowie die im Laufe des Berichtsjahres nach Deutschland zugezogenen und von dort fortgezogenen ausländischen Personen nachgewiesen. In den Zuzügen sind die in Deutschland geborenen ausländischen Kinder, bei den Fortzügen die Sterbefälle ausländischer Personen eingeschlossen.

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Einbürgerungen

Titelbild: Bevölkerung Fachserien

Einbürgerungen - Fachserie 1 Reihe 2.1 - 2016

Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse der Einbürgerungsstatistik für 2016. Sie beruhen auf der jeweils zum 31. Dezember eines Jahres vom Statistischen Bundesamt durchgeführten Auswertung der von den Einbürgerungsbehörden der Länder über die Statistischen Ämter der Länder übermittelten Angaben. Es werden die in Deutschland im Laufe des Berichtsjahres vollzogenen Einbürgerungen von Ausländerinnen und Ausländern nach bisheriger Staatsangehörigkeit, Rechtsgrund der Einbürgerung, Aufenthaltsdauer, Alter, Familienstand und nach fortbestehender bzw. nicht fortbestehender bisheriger Staatsangehörigkeit nachgewiesen.

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Bevölkerung nach
Migrationsstatus regional

Coverbild: Bevölkerung nach Migrationsstatus regional - Ergebnisse des Mikrozensus

Bevölkerung nach Migrationsstatus regional - Ergebnisse des Mikrozensus 2011

Dargestellt wird die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund in den Bereichen "schulische und berufliche Bildung", "Haushalte und Familien", "Erwerbstätigkeit" und "Lebensunterhalt". Basis der Publikation sind Ergebnisse des Mikrozensus.

Beitrag zum STATmagazin 3/2012:
Familien mit Migrationshintergrund

Familien mit Migrationshintergrund: Traditionelle Werte zählen

Familien mit Migrationshintergrund gehören in Deutschland zum Alltagsbild. Im Jahr 2010 lebten hier 2,3 Millionen Familien mit Kindern unter 18 Jahren, bei denen mindestens ein Elternteil ausländische Wurzeln hatte. Gemessen an allen 8,1 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern entspricht dies einem Anteil von 29%. Gegenüber dem Jahr 2005 – seitdem werden im Mikrozensus detaillierte Angaben zum Migrationshintergrund erhoben – hat sich der Anteil der Migrationsfamilien um 2 Prozentpunkte erhöht.

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