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Einkommen, Konsum, Lebensbedingungen

Geldvermögen

Definition für die EVS
Haushalte haben zu folgenden Geld­vermögens­arten Angaben gemacht:

  • Bausparguthaben: Angespartes Gut­haben noch nicht ausgezahlter Bau­sparverträge, ein­schließlich aller sonstigen privaten Guthaben bei Bau­sparkassen (einschließlich Zinsen und staatliche Zulagen).
  • Sparguthaben: Bei Banken und Sparkassen im In- und Ausland unbefristet angelegte Gelder, die nicht für den Zahlungs­verkehr bestimmt sind (einschließ­lich Zinsen).
  • Sonstige Anlagen bei Banken/Sparkassen: Fest- und Termingelder (einschließlich Sparbriefe) in- und ausländischer Kredit­institute sowie Gut­haben auf Tages­geldkonten (einschließlich Zinsen).
  • Wertpapiere: Hierzu zählen Aktien, Rentenwerte, Investment­fonds sowie sonstige Wert­papiere und Vermögens­beteiligungen:

    • Aktien: In- und aus­ländische Wert­papiere, in denen Anteils­rechte an einer Aktien­gesellschaft (AG, KgaA) verbrieft sind.
    • Rentenwerte: Laufende Inhaber­schuld­ver­schreibungen in- und aus­ländischer Emittenten (Aussteller der Wertpapiere). Im Einzelnen sind dies Pfand­briefe, Kommunal­obligationen, sonstige Bank­schuld­verschreibungen (einschließlich Zertifikate), staatliche Schuldtitel (z . B. Bundes-, Länder- bzw. Stadtanleihen, Bundesobligationen sowie -schatzbriefe) und Industrie­obligationen.
    • Investmentfonds: Hierzu zählen von Kapital­anlage­gesellschaften verwaltete Fonds, wie z. B.: Aktien­fonds (Beteiligungs­papiere in- und aus­ländischer Aktien­gesellschaften), Immobilienfonds (offene und geschlossene Fonds), Rentenfonds (verschiedene festverzinsliche Wertpapiere), Geldmarktfonds (Termingelder, Schuldscheindarlehen), sonstige Fonds (Mischfonds, Indexfonds, AS-Fonds, Dachfonds, Hedge-Fonds).
    • Sonstige Wertpapiere und Vermögensbeteiligungen: U. a. Timesharing und Anteile an Unter­nehmen, soweit diese keine Aktien­gesell­schaften sind (z. B. Anteile an Personen­gesell­schaften, Genossen­schaften und an Gesell­schaften mit beschränkter Haftung).

Neben den o. g. Geld­vermögens­arten wurde zudem das an Privat­personen verliehene Geld in das jeweilige Geld­vermögen des Haushaltes aufge­nommen. Auch Versicherungs­guthaben zählen zum Geld­vermögen privater Haus­halte (siehe Versicherungs­guthaben). Unberück­sichtigt bleiben Bargeld­bestände, Guthaben auf Giro­konten und Ansprüche von Haushalts­mitgliedern (Anwart­schaften) aus gesetzlichen und betrieblichen Alters­sicherungs­systemen (einschließ­lich Direkt­versicherungen).
Von diesem Bruttogeld­vermögen werden zur Errechnung des Netto­geld­vermögens die (Rest-)Schulden aufge­nommener Konsumenten- und Ausbildungs­kredite abgezogen:

  • Konsumenten­kredite: Kredite von Banken, Spar­kassen und sonstigen Kredit­gebern zum Kauf von Konsum­gütern (z. B. Pkw, Möbel, Urlaubs­reise). Hierzu zählen auch geliehen Gelder von Privat­personen für Konsum­zwecke.
  • Ausbildungs­kredite: z. B. BAföG, Bildungs­kredite, Meister-BAföG, Studien­gebühren­darlehen, Studienkredite, sonstige Ausbildungs­kredite.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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