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Einkommen, Konsum, Lebensbedingungen

Haushalt (EVS und LWR)

Eine Einzelperson mit eigenem Einkommen, die für sich allein wirtschaftet, bildet ebenso einen Haushalt wie eine Gruppe von verwandten oder persönlich verbundenen (auch familien­fremden) Personen, die sowohl einkommens- als auch verbrauchsmäßig zusammen­gehören. Diese müssen in der Regel zusammen wohnen und über ein oder mehrere Einkommen bzw. Einkommensteile gemeinsam verfügen sowie voll oder überwiegend im Rahmen einer gemein­samen Haus­wirtschaft versorgt werden. Zeitweilig vom Haushalt getrennt lebende Personen gehören zum Haushalt, wenn sie überwiegend von Mitteln des Haushalts leben oder wenn sie mit ihren eigenen Mitteln den Lebensunterhalt des Haushalts bestreiten. Haus- und Betriebs­personal, Untermieter und Untermieterinnen sowie Kostgänger und Kostgängerinnen zählen nicht zum Haushalt, in dem sie wohnen bzw. verpflegt werden, auch nicht Personen, die sich nur zu Besuch im Haushalt befinden.

Generell nicht in die Erhebung einbezogen sind Personen in Gemeinschafts­unterkünften und Anstalten, zu denen neben den Personen in Alters- und Pflegeheimen die Angehörigen der Bereitschafts­polizei, der Bundes­polizei und der Bundeswehr gehören, soweit diese nicht einen ständigen Wohnsitz außerhalb der Kaserne haben. Obdachlose nehmen nicht an der Erhebung teil. Ergebnisse für Haushalte, deren monatliches Nettoeinkommen 18 000 Euro und mehr beträgt, bleiben unberücksichtigt, da diese nicht bzw. in viel zu geringer Zahl an der Erhebung teilnehmen. Für die LWR ist – im Gegensatz zur EVS – nach den gesetzlichen Vorgaben eine Einbeziehung der Haushalte von Selbstständigen (Gewerbe­treibende und selbstständige Landwirte und -wirtinnen sowie freiberuflich Tätige) nicht zulässig.

Aus der EVS bzw. den LWR werden die Ergebnisse privater Haushalte veröffentlicht. Die Ergebnisse lassen sich nach unterschiedlichsten Merkmalen darstellen. Für die personenbezogenen Merkmale "Alter", "Geschlecht" und "soziale Stellung" werden die Haushalte nach der Person "klassifiziert", die den größten Beitrag zum Haushalts­nettoeinkommen bei Mehr­personenhaushalten leistet. Wird beispielsweise das durchschnittliche Einkommen von Haushalten mit Arbeitnehmern bzw. Arbeitnehmerinnen als Haupt­einkommenspersonen betrachtet, bedeutet das nicht, dass es sich dabei um die durchschnittlichen Einkommen von Arbeitnehmern bzw. Arbeitnehmerinnen als "Alleinverdiener" handelt. Vielmehr wurden den Haushalten – sofern es Mehr­personenhaushalte sind – ggf. die Einnahmen weiterer Personen, z. B. der berufstätigen Lebenspartner und Lebens­partnerinnen, hinzugerechnet.

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