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Einkommen, Konsum, Lebensbedingungen

Haushaltsbruttoeinkommen

Definition für die EVS und LWR

Alle Einnahmen der Haushalte aus (selbstständiger und nichtselbstständiger) Erwerbstätigkeit, aus Vermögen, aus öffentlichen und nichtöffentlichen Transferzahlungen sowie aus Untervermietung bilden das Haushalts­bruttoeinkommen. Die Erfassung der Bruttoein­kommen aus Erwerbs­tätigkeit sowie der öffentlichen Transfer­zahlungen erfolgt personen­bezogen, das heißt für jedes Haushalts­mitglied einzeln.

Zum Bruttoeinkommen aus Erwerbstätigkeit zählen auch Sonder­zahlungen, Weihnachtsgeld, zusätzliche Monats­gehälter sowie Urlaubsgeld. Das Einkommen aus nichtselbstständiger Erwerbstätigkeit enthält keine Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.
Einkünfte aus nichtöffentlichen Transfer­zahlungen (außer Betriebs- und Werksrenten), Vermietung und Verpachtung sowie aus Vermögen werden nicht personen­bezogen, sondern für den Haushalt insgesamt erfasst.

Die Einnahmen aus Vermögen beinhalten (nach internationalen Konventionen) eine so genannte unterstellte Eigentümer­miete. Hierbei wird deren Nettowert berücksichtigt. Das heißt, Aufwendungen für die Instand­haltung des selbstgenutzten Wohn­eigentums werden vom errechneten Eigentümer­mietwert abgezogen. In Einzelfällen kann dies bei entsprechend hohen Instand­haltungs­aufwendungen zur Nachweisung negativer Eigentümer­mietwerte bzw. Vermögens­einnahmen führen.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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