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Einkommen, Konsum, Lebensbedingungen

Miete/Eigentümermietwert (unterstellte Miete)

Definition für die EVS

Die von den Haushalten erfragten Mietzahlungen für Haupt- und Zweit­wohnungen beinhalten die kalten Betriebs­kosten (Abwasser­gebühren, Müllabfuhr usw.) jedoch nicht die Umlagen für Heizung und Warmwasser. Haushalten in selbstgenutztem Wohneigentum sowie privaten Haushalten, die mietfrei eine Werks­wohnung nutzen oder solche, die mietfrei bei Verwandten oder Bekannten wohnen, wird eine fiktive Miete (auch Eigentümer­mietwert) unterstellt.

Dieser errechnete Wert soll der Durchschnitts­miete nach Wohnungsgröße und -ausstattung vergleichbarer Miet­wohnungen, reduziert um die laufenden Auf­wendungen für den Erhalt und die Nutzung des Wohn­raumes, ent­sprechen. Der fiktive Mietwert ist auf der Ein­nahmen­seite Bestandteil des Ein­kommens aus Vermögen und auf der Ausgaben­seite in den Ausgaben für Miete enthalten. Falls die Auf­wendungen für Erhalt und Nutzung des Wohn­raumes höher sind als der fiktive Mietwert, kann das zu einem negativen Ein­kommen aus Vermögen führen.

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