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Einkommen, Konsum, Lebensbedingungen

Wohnsituation des Haushalts

Bei der EVS werden folgende Kriterien erfragt:

  • Wohngebäude: Gebäude, die vorwiegend Wohn­zwecken dienen; vereinzelt können sich in ihnen Anwalts­kanzleien, Arzt­praxen, Geschäfte oder Ähnliches befinden.
  • Einfamilienhaus: Gebäude, welches als Wohn­haus für eine einzelne Familie dient. Dies kann ein frei­stehendes Einfamilien­wohnhaus (auch mit Einlieger­wohnung), eine Doppel­haus­hälfte oder ein Reihen­haus sein.
  • Sonstige Gebäude (mit Wohnraum): Überwiegend für Nicht­wohn­zwecke, nämlich für gewerbliche, soziale, kulturelle oder Verwaltungs­zwecke bestimmte Gebäude mit mindestens einer Wohn­einheit (z. B. Wohnungen in Geschäfts- und Büro­gebäuden, Haus­meister oder Verwalter­wohnungen in Fabrik- oder Verwaltungs gebäuden, in Hotels, Kranken­häusern, Schulen).
  • Wohnform: Hier wird unterschieden danach, ob die Haupt­wohnung als Eigen­tum oder zur Miete bzw. mietfrei genutzt wird. Miet­frei bedeutet, dass an den Vermieter bzw. die Vermieterin keine Zahlungen geleistet werden, bis auf eventuelle Neben­kosten (z. B. Strom, Wasser, Heizung, Müll­abfuhr). Mietfrei trifft nicht zu, wenn die Miete für die Haupt­wohnung von Dritten (z. B. Arbeits­agentur, Sozial­amt, Eltern für ihre Kinder) gezahlt wird.
  • Wohnfläche: Zur Wohn­fläche zählen die Flächen von Wohn- und Schlaf­räumen (auch unter­vermieteten sowie außer­halb des Wohnungs­ab­schlusses befind­lichen Räumen, z. B. Mansarden, wenn zu Wohn­zwecken genutzt), Küchen, Neben­räumen (Bad, Toilette, Flur usw.), Wohn­räumen, die auch teil­weise oder zeit­lich begrenzt gewerb­lich genutzt werden (z. B. Praxis und Warte­zimmer in Arzt- oder Rechts­anwalts­wohnungen), Balkonen, Terrassen bzw. Loggien (ein Viertel der Grund­fläche zählt zur Wohnfläche). Unberück­sichtigt sind Keller-, Boden- und Wirtschafts­räume, die nicht zu Wohn­zwecken genutzt werden.
  • Wohnfläche von Kindern: Flächen von Wohn- und Schlaf­räumen (s. o.), die ganz oder über­wiegend von Kindern und Jugend­lichen (bis unter 18 Jahren) genutzt werden.
  • Anzahl der Räume: Alle Wohn- und Schlaf­räume einschließ­lich unter­vermieteter Räume (ohne Bad, Toilette, Flur und Küche). Unberück­sichtigt sind dabei Keller-, Boden- und Wirtschafts­räume, die nicht zu Wohn­zwecken genutzt werden sowie Räume unter sechs Quadrat­meter.
  • Fernheizung: Ganze Wohn­bezirke werden von einem zentralen Heiz­werk (Fernheiz­werk) aus mit Fern­wärme versorgt.
  • Zentralheizung: Sämtliche Wohn­einheiten einer Wohn­anlage werden von einer zentralen Heiz­stelle, die sich inner­halb der Wohn­anlage (in der Regel im Keller) befindet, beheizt.
  • Etagenheizung: Hierbei werden sämtliche Räume einer Wohn­ein­heit von einer nur für diese Wohn­ein­heit bestimmte Heiz­quelle (Therme) beheizt. Diese befindet sich meist in der Wohn­ein­heit selbst.
  • Einzel- und Mehrraumöfen: Dazu zählen z. B. auch Nacht­speicher­öfen.
  • Zweitwohnung: Aus beruflichen Gründen oder zu Aus­bil­dungs­zwecken genutzte Wohnung neben dem Haupt­wohnsitz.
  • Freizeitwohnung: In der Frei­zeit genutzte Woh­nungen und Häuser (auch Datschen und Lau­ben, so­fern sie die Führung eines eigenen Haus­halts ermög­lichen und eine Küche oder einen Raum mit fest installierter Koch­gelegen­heit, wie z. B. Koch­nische/Koch­schrank, haben). Nicht dazu zählen Wohnungen und Häuser, die für die Dauer des Urlaubs ange­mietet werden.
  • Garagen/Stellplätze: Garagen und/oder Stell­plätze (auch Carports und Tief­garagen), die der Haus­halt gemie­tet hat oder als Eigen­tum nutzt. Nicht dazu zählen öffent­liche Plätze vor dem Haus oder im Wohn­gebiet, Garagen­zu­fahrten und -vor­plätze zu den Garagen und Stell­plätzen.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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