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Gesundheit

Kurz erläutert

Ausgaben und Personal

Die Gesundheitsausgabenrechnung ermittelt die Ausgaben im Gesund­heits­wesen nach Ausgaben­trägern (Öffentliche Haushalte, Gesetzliche Kranken­versicherungen etc.), Einrichtungen und Leistungen. Die Krankheitskostenrechnung erfasst die Kosten, die direkt mit einer Krankheit in Zusammen­hang stehen.

Die Gesundheitspersonalrechnung liefert Informationen zu den im Gesund­heits­wesen beschäftigten Personen – unter anderem zu ihrem Alter, ihrem Geschlecht und ihrem Beruf.

Informationen zu den Kosten­struktur­daten im medizinischen Bereich liegen im Bereich Dienstleistungen vor.

Gesundheits­zustand, Gesundheits­versorgung

Die Statistik zum Gesundheitszustand bietet Daten zu Kranken und Unfall­verletzten, zum Rauch­verhalten der Bevölkerung sowie zu Körper­größe und -gewicht. Außerdem liegen hier Informationen zu Unfällen, Gewalt und Selbst­verletzung bei Kindern und Jugendlichen vor.

Für Krankenhäuser und Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen stehen Informationen über

  • Einrichtungen, Betten und Patienten­bewegung
  • ärztliches und nicht­ärztliches Personal
  • Diagnosen sowie
  • Operationen und Prozeduren

zur Verfügung. Die Krankenhausstatistik bietet außerdem Daten zu den Kosten der Krankenhäuser.

Diagnosedaten

Im Themen­bereich Gesundheit stehen Ihnen an verschiedenen Stellen Diagnose­daten zur Verfügung:

  • Im Bereich Kranken­häuser finden Sie Daten zu den voll­stationär im Kranken­haus behandelten Patientinnen und Patienten nach Diagnosen.
  • Der Bereich Vorsorge- oder Rehabilitations­einrichtungen bietet Ihnen Daten zu den voll­stationär in Vorsorge- oder Reha­einrichtungen behandelten Patientinnen und Patienten nach Diagnosen.

Schwanger­schafts­ab­brüche

Die Schwangerschaftsabbruchstatistik bietet einen Überblick über die Anzahl und die Entwicklung der Schwangerschafts­abbrüche. Es werden ausgewählte Lebens­umstände der betroffenen Frauen erfasst wie das Alter und der Familien­stand. Darüber hinaus bietet die Statistik Daten zu den rechtlichen Voraussetzung des Abbruchs und der Art des Eingriffs.

Todesursachen

Die Todesursachenstatistik erfasst alle Todes­fälle in Deutsch­land sowie die jeweilige Todes­ursache. Neben der Anzahl der Gestorbenen stehen auch Daten zu den häufigsten Todes­ursachen bei Männern, Frauen und Kindern zur Verfügung. Außerdem bietet die Statistik weiter­führende Informationen zu einzelnen Todes­ursachen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs­erkrankungen oder Suiziden.

Daten zu Sterbefällen liegen im Bereich Bevölkerung vor, Informationen zu Verkehrs­toten im Bereich Verkehrsunfälle. Hinweise zum Ausfüllen von Todes­bescheinigungen bietet das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

Behinderte Menschen, Pflege

Die Statistik der schwer­behinderten Menschen umfasst Informationen über Anzahl, Alter und Geschlecht der schwer­behinderten Menschen. Außerdem stehen Daten zu Art, Ursache und Grad der Behinderung zur Verfügung. Zusätzliche Informationen zu den behinderten Menschen werden in der Regel vierjährlich im Mikor­zensus erhoben.

Die Pflegestatistik bietet Informationen zu Pflege­bedürftigen, ambulanten Pflege­diensten und Pflegeheimen.

Daten zu den Sozial­hilfe­leistungen für behinderte Menschen und Pflege­bedürftige finden Sie im Bereich Sozialhilfe (Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel (SGB XII).

Geburten, Lebenserwartung

Die Statistik der Geburten ermittelt Informationen zur Anzahl der Lebend­geborenen, dem Geburten­abstand und der Geburten­folge. Daten zu Kaiser­schnitten stehen im Bereich Krankenhäuser zur Verfügung. Informationen zur Mütter­sterblichkeit sowie zum plötzlichen Kinds­tod bietet die Todesursachen­statistik.

Die Statistik der Sterbe­fälle umfasst neben Daten zu Sterbe­fällen auch Informationen zur durch­schnittlichen Lebenserwartung von Frauen und Männer.

IM FOKUS vom 04.04.2017

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Depressionen

Zum Welt­gesundheits­tag am 7. April rückt die Welt­gesundheits­organisation (WHO) in diesem Jahr das Thema "Depression" in den Blick­punkt. In Deutsch­land wurden im Jahr 2015 rund 263 000 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Depression voll­stationär im Kranken­haus behandelt. Die Zahl der Behandlungs­fälle hat sich damit seit der Jahr­tausend­wende mehr als verdoppelt – damals waren es 110 000 Fälle.

Unter den behandelten Patientinnen und Patienten waren rund 4 600 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, die aufgrund einer Depression stationär betreut wurden. Mit rund 2 % war ihr Anteil an der Gesamt­zahl aller Behandlungs­fälle zwar relativ gering – die Fall­zahl in dieser Alters­gruppe hat in den vergangenen Jahren allerdings besonders deutlich zugenommen: Im Vergleich zum Jahr 2000 verzehnfachte sie sich (2000: 410 Fälle).

Auch in der Alters­gruppe der 15- bis 24-Jährigen war eine starke Zunahme zu beobachten: Während es im Jahr 2000 rund 5 200 voll­stationär behandelte Patientinnen und Patienten gab, war die Zahl im Jahr 2015 mit rund 34 300 fast siebenmal so hoch.

Zusatzinformationen

Auf einen Blick

Ge­sund­heits­aus­gaben2015344,2 Mrd. €
Ärztinnen/Ärzte2015370 000
Kranken­haus­patienten201619,5 Mill.
Rau­cher201324,5 %
Über­gewichtige201352,4 %
Pflege­bedürftige20152,9 Mill.
Schwanger­schafts-
ab­brüche
201698 721
Häufigste Todes­ursachen
Herz-Kreis­lauf2015356 616
Krebs2015226 337

Presse

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