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Öffentliche Finanzen & Steuern

14 666 Einkommensmillionäre in 2010

Im Jahr 2010 erzielten 39 Millionen Steuerpflichtige positive Einkünfte in Höhe von zusammen 1,2 Billionen Euro. Darunter waren 26,5 Millionen Steuerpflichtige mit einer Veranlagung zur Einkommensteuer und 12,5 Millionen Steuerpflichtige, die keine Einkommensteuerveranlagung durchführen ließen. Zusammen veranlagte Ehegatten werden dabei in der Regel als ein Steuerpflichtiger gezählt. Von den Finanzbehörden wurde eine zu zahlende Einkommensteuer von 206,2 Milliarden Euro festgesetzt.

68,5 % der Steuerpflichtigen hatten im Jahr 2010 Einkünfte unter 35 000 Euro; auf diese Steuerpflichtigen entfielen 30,4 % der Einkünfte und 14,1 % der festgesetzten Lohn- und Einkommensteuer. 31,5 % der Steuerpflichtigen erzielten Einkünfte über 35 000 Euro im Jahr; sie hatten einen Anteil an den Gesamteinkünften von 69,6 % und an der festgesetzten Lohn- und Einkommensteuer von 85,9 %.

Eine besondere Betrachtung der hohen Einkommen zeigt:
Unter den Spitzenverdienern waren im Jahr 2010 14 666 "Einkommensmillionäre" mit Durchschnittseinkünften von 2,8 Millionen Euro. Von ihnen musste jeder im Durchschnitt 0,9 Millionen Euro Einkommensteuer zahlen. Einkünfte aus Kapitalvermögen sind dabei nur noch teilweise berücksichtigt, da sie auf Grund der Abgeltungssteuer überwiegend nicht mehr zur Einkommensteuer veranlagt werden müssen.

Ausführliche Informationen und Tabellen zur dreijährlichen Lohn- und Einkommensteuerstatistik als kostenfreie Downloads bietet auch unser Publikationsservice. Neben der dreijährlich durchgeführten Lohn- und Einkommensteuerstatistik (sogenannte Bundesstatistik) wird vom Statistischen Bundesamt eine jährliche Einkommensteuerstatistik aufbereitet. Die beiden Statistiken unterscheiden sich neben der abweichenden Periodizität vor allem hinsichtlich der abgebildeten Grundgesamtheit, der durchgeführten Plausibilitätsprüfungen und der regionalen Gliederung. So beschränkt sich die jährliche Einkommensteuerstatistik auf die veranlagten Steuerpflichtigen, selektive Plausibilitätsprüfungen und eine Veröffentlichung bis auf die Ebene der Bundesländer.

In der dreijährlichen Lohn- und Einkommensteuerstatistik werden zusätzlich die nicht veranlagten Lohnsteuerfälle nachgewiesen, umfangreiche Plausibilitätsprüfungen durch die Statistischen Landesämter durchgeführt und Veröffentlichungen bis auf Ebene der Gemeinden produziert.Datensatzbeschreibungen für die wissenschaftliche Recherche finden Sie im Angebot des Forschungsdatenzentrums. Eine 1% Stichprobe (Campus-File) mit anonymisierten Einzeldaten der Einkommensteuerstatistik ist zum kostenfreien Download verfügbar.

Weitere Informationen erhalten Sie über unser Kontaktformular

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