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Öffentliche Finanzen & Steuern

Lohn- & Einkommensteuer

IM FOKUS vom 20.02.2018

Lohn- und Einkommen­steuer­statistik 2013:
49 % des Solidaritäts­zuschlages entfallen auf 10 % aller Zahler

Der Entwurf des Koalitions­vertrages zwischen CDU, CSU und SPD sieht die schrittweise Abschaffung des Solidaritäts­zuschlages vor. Der Zuschlag wurde erstmals 1991 eingeführt und diente vorrangig der Finanzierung der deutschen Einheit.
Seit 1998 beträgt der "Soli" 5,5 % der Einkommen­steuer für alle Steuerpflichtigen, deren Einkommen­steuer im Jahr über 972 Euro (einzeln veranlagte Personen) beziehungs­weise über 1 944 Euro (zusammen ver­anlagte Ehe­paare) liegt. Ab dem Jahr 2021 sollen nun rund 90 % der Zahler vollständig entlastet werden.

Laut Lohn- und Einkommen­steuer­statistik 2013 betrug das Gesamt­volumen für den Solidaritäts­zuschlag rund 12 Milliarden Euro. Dabei kamen 90 % der knapp 31 Millionen Zahler für gut die Hälfte der Summe auf (51 %). Die anderen 49 % wurden von den Steuer­pflichtigen mit den höchsten Zuschlägen gezahlt (10 %).

Ein einzeln veranlagter Soli-Zahler verfügte 2013 im Durchschnitt (Median) über ein zu versteuerndes Ein­kommen von 25 964 Euro. Er führte im Mittel 218 Euro für den Solidaritäts­zuschlag ab. Ein durch­schnittlicher Haushalt mit zwei gemeinsam zur Einkommen­steuer veranlagten Ehe­leuten erwirtschaftete 52 165 Euro und zahlte 393 Euro Solidaritätszuschlag (jeweils Median).

Zu den beitragsstärksten 10 % gehörten 2013 Steuerpflichtige mit einem Solidaritätszuschlag ab 729 Euro bei Einzelveranlagung beziehungsweise 1 458 Euro bei gemeinsamer Veranlagung. Das entsprach einem zu versteuernden Jahreseinkommen von über 51 057 beziehungsweise 102 114 Euro.

Ausgewählte Publikationen

Lohn- und
Einkommensteuer

Titelbild: Finanzen und Steuern, Fachserien

Lohn- und Einkommensteuer - Fachserie 14 Reihe 7.1 - 2014

Auf Grundlage des Jahressteuergesetzes 2013 wurde die zuvor dreijährliche Lohn- und Einkommensteuerstatistik ab dem Veranlagungsjahr 2012 auf einen jährlichen Turnus umgestellt.

Im Gegenzug entfällt die Fachserie 14 Reihe 7.1.1 "Jährliche Einkommensteuerstatistik". Inhaltlich wurden beide Fachserien zusammengeführt. Daher haben sich Umfang und Inhalt der Fachserie 14 Reihe 7.1 erheblich verändert.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Titelbild: Finanzen und Steuern, Fachserien

Jährliche Einkommensteuerstatistik - Fachserie 14 Reihe 7.1.1 - 2011

Die vorliegende Fachserie der jährlichen Einkommensteuerstatistik 2011 umfasst die etwa 27 Millionen Einkommensteuerveranlagungen. Im ersten Teil der Fachserie wird in stark vereinfachter Form der Besteuerungsprozess dargestellt, der zweite Teil befasst sich mit dem Sonderthema Werbungskosten.

Letzte Ausgabe - berichtsweise eingestellt.

Ältere Ausgaben zu dieser Veröffentlichung finden Sie im Bereich Publikationen

Rentenbezugsmitteilungen
als neue Datenquelle

Titelbild: WISTA 1/2017

Rentenbezugsmitteilungen als neue Datenquelle

Mit dem Alterseinkünftegesetz im Jahr 2005 wurde das Verfahren für die Rentenbezugsmitteilungen nach § 22a Einkommensteuergesetz eingeführt. Bei diesem Verwaltungsverfahren werden umfangreiche Informationen zum gesellschaftlich und politisch dauerhaft hoch relevanten Thema „Alterssicherung“ übermittelt. Das Statistische Bundesamt hat daher untersucht, ob diese Daten genutzt werden können, um vorhandene Datenlücken zu schließen oder andere aufwendigere Erhebungen zu ersetzen. Die Ergebnisse sind Thema dieses Beitrags.

Auszug aus der Publikation "WISTA - Wirtschaft und Statistik", 1/2017

Autoren: Sebastian Koufen, Christiane Loos

Steuern regional

Titelbild: Steuern regional, Ausgabe 2017

Steuern regional - Ergebnisse der Steuerstatistiken - Aktualisierung ausgewählter Karten - Ausgabe 2017 - Gemeinschaftsveröffentlichung

In der Gemeinschaftsveröffentlichung „Steuern regional“ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder werden bundesweit Ergebnisse der Steuerstatistiken in kartographischer Form bis auf Gemeindeebene publiziert. Durch diese Darstellungsform sollen regionale Besonderheiten veranschaulicht werden, die durch die traditionelle Auswertung in Form von Tabellen nur schwer darstellbar sind. Die Veröffentlichung enthält unter anderem regionale Aussagen über Einkommensmillionärinnen und -millionäre, Unternehmensumsätze, die wirtschaftliche Tätigkeit von Unternehmen, den durchschnittlichen Gewerbesteuermessbetrag oder die Höhe der festgesetzten Erbschaft- und Schenkungsteuer.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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