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Justiz & Rechtspflege

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Wie misst man Kriminalität?

Zur statistischen Abbildung von Kriminalität erheben in Deutschland mehrere Institutionen amtliche Statistiken, die erst in der Zusammenschau eine Bewertung von Kriminalitätsausmaß und -entwicklung ermöglichen. Dabei beschränken sich alle amtlichen Kriminal- und Rechtspflegestatistiken naturgemäß auf das so genannte Hellfeld der Kriminalität, also die bekannt gewordenen Straftaten.

Die Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts zeigt, wie die Strafjustiz die von der Polizei an sie herangetragene Kriminalität bewertet und sanktioniert. Sie informiert über die Zahl der Abgeurteilten und Verurteilten nach demographischen und kriminologischen Merkmalen.

Der dort abgebildete Ausschnitt der Kriminalität ist deutlich kleiner als in der Polizeilichen Kriminalstatistik und zu den schwereren Delikten hin verschoben. Denn nur ein Teil der von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen muss sich vor Gericht verantworten. Teilweise erachtet die Justiz den Tatverdacht nicht für hinreichend, teilweise stellt bereits die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Geringfügigkeit ein.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts (PKS) informiert über die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten, die ermittelten Tatverdächtigen und die Aufklärungsquote. Sie spiegelt mit ihren polizeilich registrierten Daten das "Aufkommen" von Kriminalität wider.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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