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Arbeitsmarkt

IM FOKUS vom 21.02.2014

Rente mit 63: derzeit nur jeder Zweite aus Alters­gründen im Ruhe­stand

Die Rente mit 63 wird von Ökonomen, Arbeit­gebern und jüngeren Beitrags­zahlern heftig kritisiert. Viele Menschen halten sie jedoch für richtig, weil Beschäftigte mit einer langen und harten Berufs­biografie vom früheren Renten­eintritt profitieren sollen. Tatsächlich geben solche Arbeit­nehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Erwerbs­tätigkeit häufig aus gesundheitlichen Gründen auf – und das deutlich vor Erreichen der Altersgrenze.

Nach Ergebnissen des Mikrozensus 2012 war dies für jeweils mehr als 42 % der Ruhe­ständler der Fall, die zuletzt im Hoch- oder Tiefbau oder als Fliesenleger, Zimmerer oder Trocken­bau­monteure in einem Ausbauberuf tätig waren. Wer gesund­heitsbedingt ausscheiden musste, tat dies 2011 im Durchschnitt mit 55,6 Jahren. Alters­gründe waren hingegen für die Mehrheit der Ruheständler maßgebend, die vorher in Verwaltungs­berufen (58 %) oder in Finanz- und Versicherungs­berufen (56 %) arbeiteten. In diesen Berufen lag das Durch­schnittsalter derjenigen, die 2011 in den Alters­ruhe­stand gingen, mit 63,9 Jahren um gut acht Jahre höher.

Informationen zur Entwicklung der Erwerbs­tätigkeit älterer Menschen zwischen 2002 und 2012 finden Sie im Themenbereich Arbeitsmarkt

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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