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IM FOKUS vom 11.10.2017

2016 verunglückten rund 66 000 junge Erwachsene im Straßenverkehr

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland Tausende Menschen im Straßen­verkehr: Im Jahr 2016 wurden bei rund 2,6 Millionen polizeilich erfassten Unfällen knapp 400 000 Menschen verletzt oder getötet. Besonders gefährdet sind junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren, die unter anderem aufgrund ihrer geringen Erfahrung am Steuer oder der Über­schätzung des eigenen Könnens häufig in Verkehrs­unfälle verwickelt sind.

Im Jahr 2016 verun­glückten in Deutschland insgesamt 65 900 Verkehrs­teilnehmerinnen und -teilnehmer zwischen 18 und 24 Jahren im Straßen­verkehr, 435 junge Erwachsene wurden getötet. Damit gehörten 17 % aller Verletzten sowie 14 % aller Getöteten im Straßen­verkehr dieser Alters­gruppe an, obwohl nur 8 % der Gesamt­bevölkerung (Stand: 2015) dazu zählten.

Junge Erwachsene sind zudem auch besonders häufig Verursacher von Verkehrs­unfällen: Jeder fünfte Unfall mit Personen­schaden (20 %), bei dem ein Pkw-Fahrer der Haupt­verursacher war, wurde 2016 von einer Fahrerin bzw. einem Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren verschuldet. Dabei waren Männer in dieser Alters­gruppe etwas häufiger Haupt­verursacher von Unfällen (68 %) als Frauen (62 %).

Umfassende Informationen zum Thema bietet Ihnen die Veröffentlichung "Unfälle von 18- bis 24-Jährigen im Straßenverkehr."

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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