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IM FOKUS vom 08.06.2017

Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht: 50 Jahre "Magisches Viereck"

Vor 50 Jahren, am 8. Juni 1967, wurde das "Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft" erlassen (Stabilitäts­gesetz). Vor dem Hintergrund der Rezession 1966/1967 konkretisiert es das Ziel des gesamt­wirtschaftlichen Gleich­gewichts und benennt vier einzelne Ziele der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Diese werden als "magisches Viereck" bezeichnet.

In den vergangenen 50 Jahren war die Wirtschafts­entwicklung in Deutsch­land konjunkturellen Schwankungen unterworfen. Gemessen an der Entwicklung des preis­bereinigten BIP ist die deutsche Wirtschaft seit 1967 durchschnittlich um 2,4 % gewachsen. Dieses Wachstum war von zyklischen Auf­schwüngen und Rezessionen geprägt: Der stärkste wirtschaftliche Einbruch ereignete sich während der welt­weiten Finanz­markt­krise im Jahr 2009 (-5,9 %). Das stärkste Wirtschafts­wachstum gab es im Jahr 1969 mit einer Wachstums­rate von 7,5 %.

Weitere Informationen zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland bietet Ihnen ein ausführlicher Artikel zum magischen Viereck.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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