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IM FOKUS vom 15.05.2018

Vereinigte Staaten sind Deutsch­lands wichtigstes Abnehmer­land

Die Verhand­lungen zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA liegen seit Donald Trumps Amts­antritt als 45. Präsident der Vereinigten Staaten auf Eis. Möglicher­weise drohen den EU-Ländern ab Juni sogar Straf­zölle auf Eisen, Stahl und Alu­minium. 2017 machten diese Export­güter 3,3 Milliarden Euro und damit 2,9 % aller deutschen Aus­fuhren in die USA aus. Von möglichen Zöllen wäre dieser Anteil aller­dings nicht komplett betroffen, da die USA nur auf ganz bestimmte Waren­gruppen Einfuhr­zölle erheben.

Auf alle Exporte bezogen sind die Vereinigten Staaten seit 2015 Deutsch­lands wichtigstes Abnehmer­land. Im Jahr 2017 wurden Güter im Wert von ins­gesamt 111,5 Milliarden Euro in die USA aus­geführt und dabei ein Export­überschuss von 50,4 Milliarden Euro erzielt. Die größte Waren­gruppe bildeten dabei Kraft­fahrzeuge mit 26,9 Milliarden Euro, gefolgt von Maschinen, Apparaten und mechanischen Geräten (22,6 Milliarden Euro) und Pharma­zeutischen Erzeug­nissen mit knapp 13 Milliarden Euro.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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