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Außenhandel

IM FOKUS vom 10.09.2015

25 Jahre Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die "Vier" sind wichtige Handels­partner

Am 12. September 1990 unter­zeichneten die Bundes­republik Deutsch­land, die Deutsche Demo­kratische Republik sowie Frank­reich, Groß­britannien, die Sowjet­union und die Vereinigten Staaten den Zwei-plus-Vier-Vertrag. Er markierte das Ende der Nach­kriegs­zeit und befreite Deutsch­land von besatzungs­rechtlichen Beschränkungen.

Auch 25 Jahre später pflegt das vereinte Deutsch­land mit den vier Staaten enge Handels­beziehungen: Frank­reich war 2014 wichtigstes Abnehmer­land deutscher Waren – der Wert der exportierten Güter belief sich auf rund 102 Mrd. Euro. Auf Platz zwei und drei lagen die Vereinigten Staaten (96 Mrd. Euro) und das Vereinigte König­reich (84 Mrd. Euro). Frank­reich war zudem das dritt­wichtigste deutsche Lieferland (67 Mrd. Euro) und stellte somit insgesamt Deutsch­lands Handelspartner Nummer eins dar.

Deutsch­land ist aber nicht nur ein wichtiger Handels­partner, sondern auch ein beliebtes Urlaubs­ziel: Betrachtet man die Über­nachtungen in Beherbergungs­betrieben, lagen Gäste aus Amerika 2014 auf dem dritten Platz und aus dem Vereinten König­reich auf dem vierten Platz (je 5,2 Millionen Über­nachtungen). Besucherinnen und Besucher aus Frank­reich belegten den siebten Rang (3,2 Millionen Über­nachtungen), aus Russ­land den elften Rang (2,4 Millionen Über­nachtungen).

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

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