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Gesundheit

IM FOKUS vom 12.10.2015

Ambulante Operationen seit 2002 mehr als verdreifacht

In deutschen Kranken­häusern wurden im Jahr 2014 knapp zwei Millionen ambulante Operationen durch­geführt. Damit hat sich die Zahl dieser Operationen seit 2002 mehr als verdreifacht – damals gab es rund 575 600 Behandlungen (+ 239 %). Im Vergleich zu anderen Behandlungs­formen im Kranken­haus haben ambulante Operationen mit Abstand am stärksten zugenommen.

Ebenfalls deutlich gestiegen ist die Zahl der vor-, nach- und teil­stationären Behandlungs­fälle: Sie erhöhte sich im gleichen Zeit­raum von 2,3 Millionen auf 6,4 Millionen (+ 177 %).

Vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden Patientinnen und Patienten im Jahr 2014 in rund 19,1 Millionen Fällen. Damit stellten vollstationäre Behandlungen die absolut häufigste Behandlungs­form dar. Zwischen 2002 und 2014 nahm die Zahl dieser Behandlungs­fälle um 10 % zu.

Betrachtet man das gesamte Spektrum der Behandlungs­formen im Kranken­haus, wurden 2014 im Vergleich zu 2002 ein Drittel mehr Fälle behandelt (+ 35 %).

Zusatzinformationen

Auf einen Blick

Kranken­häuser 20161 951
Patienten (Fall­zahl)19,5 Mill.
durch­schnittliche Verweil­dauer7,3 Tage
Betten­auslastung77,9 %
Kosten der Kranken­häuser (2016)101,7 Mrd. €
Orientierungs­wert für Kranken­häuser (2017)2,11 %
Kranken­haus­aufenthalte 2016 wegen
Herz­insuffizienz455 680
akuten Alkohol­rauschs113 456
Vorhof­flattern und -flimmern304 755

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