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Internationales

IM FOKUS vom 17.09.2014

Demografischer Wandel: besonders viele alte Menschen in Japan und Deutschland

Die Deutschen werden immer älter: 2012 waren laut Daten der Welt­bank 21 % der Bevöl­kerung über 64 Jahre – höher war der Anteil nur in Japan (24 %). Eine Ursache des demo­grafischen Wandels ist die niedrige Geburten­rate in Deutsch­land: 2012 lag diese bei 1,4 Kindern. Damit gehörte Deutsch­land welt­weit zu den Ländern, in denen die wenigsten Kinder geboren wurden.

Am höchsten lag die Geburten­rate 2012 in Niger (7,6 Kinder), wo dement­sprechend auch die Bevöl­kerung relativ jung war: Der Anteil der unter 15-Jährigen lag 2012 bei 50 %. Aber auch in vielen anderen afrika­nischen Staaten wie Tschad, Uganda oder Angola waren mehr als 45 % der Bevöl­kerung jünger als 15 Jahre. In Deutsch­land betrug der Anteil der unter 15-Jährigen 13 %.

Neben der niedrigen Geburten­rate führt in Deutsch­land auch die hohe Lebens­erwartung von Frauen und Männern zu einer alternden Gesellschaft. Welt­weit am höchsten lag die Lebens­erwartung bei der Geburt 2012 in Japan (Mädchen: 86,4 Jahre) und Island (Jungen: 81,6 Jahre). Dort war sie fast doppelt so hoch wie in Sierra Leone, dem Land mit der niedrigsten Lebens­erwartung (Mädchen: 45,5 Jahre, Jungen: 45,2 Jahre).

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

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